Wissenschaft – Hochschule – Bildung – serie
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10 produkter
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Häftad, Tyska, 2018
593 kr
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Anja Franz untersucht, wie es zu Abbrüchen von Promotionsvorhaben kommt und welche kritischen Ereignisse hierbei eine Rolle spielen. Mit dem fachrichtungsübergreifenden Phänomen des sukzessiven Rückzugs aus dem wissenschaftlichen Feld bis zum symbolischen Tod betrachtet die Autorin Abbrüche von Promotionsvorhaben in ihrem Verlauf sowohl theoretisch als auch empirisch. Die Analyse zeigt, dass es sich bei Abbrüchen um das Ergebnis eines langwierigen und für die Betroffenen belastenden Rückzugsprozesses handelt, der von unterschiedlichen Entscheidungen, Anpassungen und Abwägungen geprägt ist. Dieser Prozess verläuft von der Irritation über die akute Stagnation der Bearbeitung, die eingeschränkte und teilweise später vollständige Wiederaufnahme des Vorhabens bis hin zur chronischen Stagnation sowie der Manifestation der Abbruchentscheidung.
Häftad, Tyska, 2019
642 kr
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Im Rahmen einer internationalen Studie untersucht Susanne Peschke die Situation Studierender mit Behinderung an Hochschulen. Mit der Intention, vielfältige Strukturen kennenzulernen, bezieht die Autorin unterschiedliche Länder und Kulturen ein und prüft die verschiedenen Wege zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Mittels Fragebögen und Interviews analysiert sie in fünf Ländern aus Europa, Asien und Nordamerika die Rolle der Hochschulbildung, die Konzepte von Behinderung und die vorhandenen Strukturen für Personen mit Behinderung. Ziel ist es, Hinweise auf Strukturen, die potentiell förderlich oder hinderlich für die Etablierung chancengleicher und diskriminierungsfreier Hochschulbildung für Menschen mit Behinderung sind, herauszuarbeiten.
Häftad, Tyska, 2019
509 kr
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Elena Tsarouha legt in der vorliegenden Studie eine Vielzahl an Einflussgrößen in (mündlichen) Prüfungen offen. Die Autorin stellt eine Typologie der Einflüsse auf die Notengebung vor. Es wird gezeigt, welche davon nicht-leistungskonform sind und damit Noten nachweislich hinsichtlich ihrer Aussagekraft und Vergleichbarkeit beschränken. Noten als Leistungsindikator und wichtigstes Ausschlusskriterium für z. B. Stipendien, weiterführende Studiengänge etc. sind damit fragwürdig und kritisch zu reflektieren.
Häftad, Tyska, 2019
446 kr
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Michaela Quente befasst sich mit den Studienmotivationen, Erfahrungen und Haltungen von Studierenden in Bezug auf die Dimension Geschlecht. Tatsächlich erweisen sich die Geschlechterverhältnisse in einigen Fachkulturen und das entsprechende Fachwahlverhalten durch junge Frauen und Männer über die Jahrzehnte als äußerst stabil. Die Autorin fragt nach den subjektiven Entwürfen männlicher und weiblicher Studierender, welche sich für ein Studienfach entschieden haben, das geschlechterorientiert konnotiert ist. Die Ergebnisse liefern einen Einblick, wie tiefsitzend und fast völlig unhinterfragt die traditionellen Denkgewohnheiten auch bei den gegen sie handelnden Personen und ihrem Umfeld verankert sind und wie stark sie sich an bestimmten Schaltstellen auswirken – aber auch, dass selbst mit wenig Aufwand zu betreibende Anstrengungen Veränderungen verursachen können.
Häftad, Tyska, 2019
642 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Karrieren in der Wissenschaft gelten als nur schwer planbar. Manuela Tischler beleuchtet die Ressourcen und Rahmenbedingungen, die den Nachwuchswissenschaftlern dabei helfen, mit der Unsicherheit auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg umzugehen. Ein zentraler Befund der empirischen Studie ist, dass Vertrauen für die Jungforscher als zentrale Ressource fungiert, um die Ungewissheit tolerieren zu können. Die Entstehung eines Vertrauens in den wissenschaftlichen Karriereweg ist gemäß den Befunden der Autorin durch ein komplexes Ursachengeflecht bedingt, wobei personenbezogenen Einflüssen eine Schlüsselrolle zukommt. Demnach können interpersonale Vertrauenserfahrungen auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg als Katalysatoren für die Entwicklung eines Karrierevertrauens betrachtet werden, die auch die Verweilabsichten der Jungforscher in der Wissenschaft beeinflussen.
Häftad, Tyska, 2019
544 kr
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Der Zugang zu Hochschulbildung stellt sich für Personen mit Fluchterfahrung als äußerst begrenzt dar. Im hochschulpolitischen Diskurs, wie auch in der sozialwissenschaftlichen Forschung, werden die spezifischen Problemlagen Fluchterfahrener bisher kaum wahrgenommen. Betroffene müssen strukturelle Herausforderungen biographisch bearbeiten und bewältigen, wenn sie die Ambivalenzen von Flüchtlings- und Studierendenstatus überwinden wollen. Mit der Analyse narrativer Interviews verweist Sonja Klaus auf die strukturellen Problemlagen von Hochschulen, Studienoptionen für eine bisher unbeachtete Gruppierung nicht-traditioneller Studierender zu ermöglichen.
Häftad, Engelska, 2020
947 kr
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Based on narrative interviews with international students including egocentric network maps, this book explores international students’ role in the contexts they live in and how transnational spaces and internationality are (co-)created and defined in the students’ relationships. It offers insights into how students’ beings and belongings are intersected by connections to various places. These insights are an invitation to develop new strategies for internationalisation within higher education institutions by taking into consideration the students’ existing transnational networks.
Häftad, Tyska, 2022
690 kr
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Wissenschaftskarrieren sind durch notwendige Übergänge im Sinne von Statuswechseln gekennzeichnet, wie z. B. durch die Promotion oder die Berufung. Als ebenso relevant lassen sich die vielen Erfahrungen verstehen, die in den jeweiligen Phasen bedeutsam werden. Auslaufende Verträge, Peer Review und Evaluationen etc. stellen Ereignisse dar, die entscheidend für das Erleben und das Fortsetzen der Laufbahn sind. Diese kleinen ggf. kritischen Ereignisse können somit als eine Vielzahl kleiner Übergänge verstanden werden. Während die Übergangs- und Hochschulforschung oftmals die zentralen Übergänge thematisieren, werden hier Beiträge versammelt, die explizit die kleinen Übergänge diskutieren.
Häftad, Tyska, 2022
690 kr
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Im Promotionsprozess agieren Promovierende und Betreuende mittlerweile in differenten Lehr- und Lernsettings. In der vorliegenden Studie werden Video- und Audioaufnahmen von Promotionsbetreuung (Einzel- und Gruppensettings) in unterschiedlichen Fachbereichen erhoben und ausgewertet. In den verschiedenen Settings werden dabei situative Praktiken, Prozesse und Objekte herausgearbeitet, die hierbei unterschiedliche Formen von Bewertung und Betreuung aufweisen. Dabei zeigt sich, dass die vielfältigen Betreuungsweisen immer wieder auf eine für den Promotionsprozess konstitutive Krisenhaftigkeit verweisen. Die übergeordnete Frage, die sich damit stellt, ist folglich, in welcher Weise die jeweiligen Betreuungssettings mit jener Krisenhaftigkeit sowohl auf der Ebene der interaktiven Rahmung der Betreuungssituation als auch situativ, sprich auf der Ebene der Betreuungsinteraktion selbst, umgehen.
Häftad, Tyska, 2026
886 kr
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Hochschulen sind weder frei von diskriminierenden Handlungen noch von sexualisierten Übergriffen. Vielmehr sind sie auf drei Ebenen involviert: Hochschulen können zum einen Tatorte sein, zum anderen Orte der Sensibilisierung und schließlich Orte der Vermittlung. Insbesondere Hochschulen mit pädagogischen Studiengängen bilden Studierende für die pädagogische Praxis und den Sozialbereich aus und sollten dementsprechend Wissen über sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt, über den professionellen Umgang mit Nähe und Distanz, aber auch Handlungskompetenzen in Fragen der Prävention und Intervention vermitteln. Der vorliegende Band behandelt diese Themen auf verschiedenen Ebenen. Er präsentiert aktuelle empirische Daten zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen und analysiert sie vor dem Hintergrund von Macht- und Gewaltverhältnissen. Darüber hinaus werden Präventions-, Interventions- und Beratungsangebote von Hochschulen untersucht, Bedarfe verschiedener Hochschulakteur*innen berücksichtigt sowie die Expertise von Fachberatungsstellen einbezogen. Dabei werden auch Herausforderungen bei der institutionellen Umsetzung thematisiert und abschließend Handlungsempfehlungen ausgesprochen.