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    1. Filosofi och religion
    2. Religion och tro
    3. Kristendom
    4. Biblar

    Der Judasbrief. Der Zweite Petrusbrief

    AvChristian Blumenthal

    Häftad, Tyska, 2026

    Del i serien Handbuch zum Neuen Testament

    878 kr

    Beställningsvara. Skickas inom 3-6 vardagar. Fri frakt över 249 kr.

    Beskrivning

    Christian Blumenthal analysiert und interpretiert den Judasbrief und den Zweiten Petrusbrief in ihrem kulturellen Setting und leuchtet ihre Beziehungen zu ihrer jüdischen und griechisch-römischen Mitwelt aus. Ein Hauptaugenmerk der Auslegung liegt auf der Analyse strategischer theologischer Mehrdeutigkeiten und Vagheiten in beiden Briefen und deren pragmatischem Potenzial: Der Autor zeigt, wie „Judas" den scharf gezeichneten Schwarz-Weiß-Kontrast nutzt, um ein ekklesiologisches Mittelfeld zu öffnen, in dem Erbarmen gegenüber theologischen „Grenzgängern" eingefordert wird. Zugleich arbeitet er heraus, wie „Petrus" trotz literarischer Polarisierung Graubereiche andeutet und Grenzzonen auslotet. Beide Briefschreiber entwerfen ein Gottes- und Christusbild, das Unterscheidung und Zusammengehörigkeit verbindet. Sie denken christusgläubige Existenz als Spannung zwischen Heilsfülle und noch ausstehender, durch Gefährdungsfreiheit bestimmter Vollendung.

    Produktinformation

    • Utgivningsdatum:2026-06-22
    • Mått:170 x 240 x 22 mm
    • Vikt:622 g
    • Format:Häftad
    • Språk:Tyska
    • Serie:Handbuch zum Neuen Testament
    • Antal sidor:340
    • Förlag:Mohr Siebeck
    • ISBN:9783162006929

    Utforska kategorier

    • Biblar inom Filosofi och religion

    Mer om författaren

    Geboren 1979; Studium der Kath. Theologie und der Sprachen des christlichen Orients in Bonn, Rom und München; 2009 Promotion; 2015 Habilitation; Professor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn.

    Innehållsförteckning

    • 1 Quellen, Textausgaben, Übersetzungen1.1 Bibelausgaben1.2 Jüdische Quellen1.3 Christliche Texte, Apokryphen und Textsammlungen zum Alten und Neuen Testament1.4 Pagane Texte und Inschriften2 Hilfsmittel - Wörterbücher, Grammatiken, Konkordanzen, Lexika3 Kommentare zum Judas- und Zweiten Petrusbrief4 Weitere Kommentare, Monographien und Aufsätze5 AbkürzungenGrundlegungen und Begriffsbestimmungen1 Grundlegungen und Begriffsbestimmungen meines ambiguitätstheoretischen Ansatzes1.1 Hinführung: Strategische Ambiguitäten im Fokus1.2 Zwei kämpferisch-polemische Briefe im spannungsvollen Zugleich von gezeigterVereindeutigung und praktizierter Ambiguierung1.3 Forschungspraktische Zielsetzung1.4 Literarische Mehrdeutigkeiten und die antike Rhetorik1.5 Begriffsbestimmungen: Mehrdeutigkeiten, Vagheiten, Ambiguitäten2 Ambige Machtverhältnisse und asymmetrische Abhängigkeiten2.1 Umfassende literarische Verfügungsgewalt2.2 Aushandlungsprozesse um beanspruchte und zugestandene Deutungshoheit2.3 Pseudepigraphie als ambivalentes Phänomen im Aushandlungsprozess um beanspruchte undzugestandene DeutungshoheitJudasbriefEinleitung1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon1.1 Text(kritik)1.2 Frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge3 Quellen und Traditionsmilieu3.1 Traditionsmilieu3.2 Das Zitat aus 1Hen 1,9 in Jud 14-154 Der Judasbrief als pseudepigraphes Schreiben: Irgendwer, irgendwo, irgendwann4.1 Welcher Judas?4.2 Authentisch?4.3 ... doch eine Verfasserfiktion4.4 Geographisch-zeitliche Einordnung: Es bleibt bei irgendwann und irgendwo5 Der Judasbrief und sein prophetischer Anspruch5.1 Der Anspruch der οὗτοί εἰσιν-Aussagen5.2 Prophetisches Überführen bei Paulus und Judas6 Adressaten- und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und lebendigenGrauabstufungen7 Wo sieht „Judas" den inhaltlichen Knackpunkt der Kontroverse?8 Der prophetische Brief im theologischen Querschnitt: 22 Thesen zur OrientierungAuslegung1-2 Präskript3-23 Briefkorpus3-4 Briefkorpuseröffnung: Thema und AnlassExkurs 1: Die soziale Dimension des Asebie-Vorwurfs5-16 Briefkorpusmitte I in Jud 5-16: Der souveräne Kyrios, seine Geschichtshoheit und dieGerichtsverfallenheit der Gegenspieler5-10 Beweisaufnahme5-7 Der biblische Erweis der uneingeschränkten Souveränität des KyriosExkurs 2: Textkritische Lagebeurteilung in Jud 58-10 Die Gegenspieler als Lästerer der göttlichen Geschichtshoheit auf dem Weg insVerderben11-13 Prophetische Vorwegnahme der endgerichtlichen Verurteilung14-16 Der maßgebliche Erwartungshorizont: Der Kyrios kommt zum universalen Endgericht17-19 Briefkorpusmitte II: Es ist Endzeit, die Gerichtserwartung topaktuellExkurs 3: Die textkritische Großbaustelle in Jud 22-2324-25 Briefschluss: Ein geniales theozentrisches FinaleZweiter PetrusbriefEinleitung1 Text(kritik), frühe Bezeugung und Platzierung im Kanon1.1 Text und frühe Bezeugung1.2 Textkritische Situation1.3 Kanontheologische Stellung2 Literarische Form, Gliederung und Gedankenfolge3 Quellen und Traditionsmilieu3.1 Die Gottesstimme in der synoptischen Verklärungsüberlieferung und in 2Petr 1,173.2 Der Judasbrief in 2Petr 2-33.3 Die Petrusapokalypse und 2Petr: Ein Unentschieden mit stimulierender Wirkung4 Der reale Autor, seine Petrusfiktion, sein Aufenthaltsort und seine Zeit4.1 Der Autor und seine Petrusfiktion4.2 Entstehungszeit4.3 Entstehungsort5 Adressaten und Gegenspieler: Zwischen literarischem Schwarz-Weiß und realen Grautönen6 Der testamentarische Brief im theologischen Querschnitt: 25 Thesen zur OrientierungAuslegung1,1-2 Präskript1,3-11 Proömium: Die Grundpolarität christusgläubiger Existenz1,3-4 als Scharnier: Vergewisserung einer Existenz, über die Größeres nicht gedacht werden kann1,5-11 Christusgläubige Existenz im Spannungsfeld von Heilszuschreibung und Heilsgefährdung:Ethos und IdentitätExkurs 4: Exklusive Identität und inklusives Ethos in 2PetrExkurs 5: Die Ambipolarität der Heilsvorstellung und das strategische Potenzial der Rede vonder Basileia Jesu Christi in 2Petr 1,111,12-3,16 Briefkorpus1,12-21 Briefkorpuseröffnung: Autoritätssicherung und Profilierung des Schreibens als Testament2,1-22 Briefkorpusmitte I: Göttliche Souveränität und polemische Diskreditierung2,1-3 „Es werden Falschlehrer auftreten"2,4-10a Der biblische Erweis ungebrochener göttlicher Souveränität2,10b-11 als Scharnier: Überblendung aus dem Allgemeinen ins Konkrete2,12-22 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler und Sorge um die Grenzgänger2,12-16 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler IExkurs 6: Vage Spuren einer strukturellen Rezeption von Jud in 2Petr 2,12-19?2,17-19 Polemische Diskreditierung der Gegenspieler II und Sorge um die Grenzgänger2,20-22 Polemische Zuspitzung3,1-13 Briefkorpusmitte II: „Der Tag des Herrn kommt, sicherlich!"3,1-4 Die These der EndzeitspötterExkurs 7: ἐπαγγελία, ἐπάγγελμα und ἐπαγγέλλομαι in 2Petr3,5-7 Erwiderung IExkurs 8: Weltuntergangsvorstellungen in Welt und Umwelt von 2Petr3,8-9 Erwiderung IIExkurs 9: Ein Gedankenexperiment zu einem weitgefassten πᾶς - Räumt „Petrus" denParusiekritikern doch noch eine Chance auf Heil ein?3,10 als Scharnier: Der Tag des Herrn ist ambipolar und kommt für alleExkurs 10: Strategische Ambiguierungen zwischen 2Petr 3,7.10.12 zur literarischenInszenierung der Ambipolarität des Herrn-Tages auch für die Briefadressaten3,11-13 Der Tag und die Adressaten: Im Spannungsfeld von Zuspruch und Mahnung3,14-16 Briefkorpusabschluss: Schlussfolgerungen und Einhegung „anderer" Autoritäten3,17-18 Briefschluss