Wohlfahrtsstaat im Wandel
Probleme und Perspektiven der Sozialpolitik
Häftad, Tyska, 2012
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Produktinformation
- Utgivningsdatum:2012-07-04
- Mått:148 x 210 x 13 mm
- Vikt:301 g
- Format:Häftad
- Språk:Tyska
- Antal sidor:224
- Förlag:Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG
- ISBN:9783322951199
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Innehållsförteckning
- 1. Einleitung: Terminologie, Theorie und Typologie des Sozialstaates.- 1.1 Versuch einer Definition: „Sozialstaat“ und „Wohlfahrtsstaat“ — Synonyme, verschiedene Stufen der Staatsentwicklung oder was?.- 1.2 Grundlagen, Strukturprinzipien und Funktionen des modernen Sozialstaates.- 1.3 Erscheinungsformen und Entwicklungsvielfalt wohlfahrtsstaatlicher Arrangements in Europa.- 2. Vom Modellfall zum Auslaufmodell? — Entstehung und Entwicklung des (deutschen) Sozialstaates.- 2.1 Anfänge, Fortschritte und Rückschläge des Sozialstaates: Kaiserreich — Weimarer Republik — Nationalsozialismus.- 2.2 Wiedergründung und Weiterentwicklung des Wohlfahrtsstaates bis zur Weltwirtschaftskrise 1974/76.- 2.3 Der moderne Sozialstaat als Sündenbock: das deutsche Sicherungssystem im Kreuzfeuer der Kritik.- 3. Wohlfahrtsstaat in der Krise: ökonomisch-technologische, soziokulturelle und politische Ursachen.- 3.1 Von der Industrie- zur Informationsgesellschaft: die Aushöhlung des Normalarbeitsverhältnisses durch Automatisierung, Digitalisierung und Rationalisierung.- 3.2 Von der Klassen- zur „Risikogesellschaft“: die Auflösung der bürgerlichen Normalfamilie durch Modernisierung, Individualisierung und „Pluralisierung der Lebensformen“.- 3.3 Von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft: Globalisierungsprozeß, Weltmarktkonkurrenz und „Standortsicherung“.- 4. Neoliberalismus, Standortnationalismus und Rechtsextremismus: Wettbewerb als Leitbild der Gesellschaftsentwicklung.- 4.1 Soziale Marktwirtschaft oder Diktatur des Weltmarktes? — Antworten des Neoliberalismus auf Wirtschaftsund Beschäftigungskrisen.- 4.2 Die marktradikale Wende des Rechtsextremismus: Ausgrenzung und Gewalt im Zeitalter der Globalisierung.- 4.3 Negativintegration der Gesellschaft durchStandortnationalismus, Wohlstandschauvinismus und Sozialdarwinismus?.- 5. Die liberalkonservative Restrukturierung des Wohlfahrtsstaates zum nationalen Wettbewerbsstaat.....- 5.1 Ökonomisierung der Sozialpolitik: Transformation des Wohlfahrtsstaates durch die Marktlogik, Konkurrenzmechanismen und moderne Managementtechniken.- 5.2 (Re-)Privatisierung/Kommerzialisierung öffentlicher Unternehmen, Dienstleistungen und sozialer Risiken.- 5.3 „Refeudalisierung“, „Rekommodifizierung“ und „Flexibilisierung relationaler Sozialstaatlichkeit“.- 6. Folgen der „regressiven Modernisierung“ bzw. „Amerikanisierung“ des deutschen Sozialstaates.- 6.1 Pauperisierung: Globalisierung, Dualisierung und „soziale Entgrenzung“ der Armut.- 6.2 Privilegierung von Kapitaleigentümern und Spitzenverdienern (beispielsweise im Steuerrecht).- 6.3 Polarisierung der Sozialstruktur.- 7. Gefahren einer Spaltung der Gesellschaft.- 7.1 Entsolidarisierung, verstärkte Disziplinierung und Ausgrenzung von (ethnischen) Minderheiten.- 7.2 Zerfall der Städte als Ergebnis sozialräumlicher Segmentierung: Verlust an Lebensqualität und Humanität.- 7.3 Fazit: Mit dem Sozialstaat stirbt die Demokratie!.- 8. Demokratische und soziale Reformalternativen: Vorschläge zur konstruktiven Weiterentwicklung des Wohlfahrtsstaates.- 8.1 Vermögensabgabe, gesetzlicher Mindestlohn und „Maschinensteuer“ — Möglichkeiten zur Erschließung neuer Finanzierungsquellen des Sozialstaates.- 8.2 Die bedarfsorientierte Grundsicherung: Universalisierung und Sockelung der Sozialversicherung als wirkungsvollstes Mittel gegen die Armut.- 8.3 Staatsinterventionismus anstelle der Anarchie des Marktes („Reregulierung“, Verhinderung von „Steuerdumping“ auf internationaler Ebene und sog. Tobin-Steuer).-9. Solidarität in der „Risikogesellschaft“ — Ansatzpunkte einer Gegenstrategie.- 9.1 Rethematisierung des Sozialen und Enttabuisierung der Umverteilung „von oben nach unten“ als Grundlagen einer neuen Kultur der Solidarität.- 9.2 Plädoyer für einen wohlfahrtsstaatlichen Republikanismus, die „solidarische Stadt“ und eine Supranationalisierung der Sozialpolitik.- 9.3 Wohlfahrtsstaatlichkeit braucht Bewegung: Selbstorganisation, demokratische Partizipation und Widerstand der Betroffenen — Aufgaben für die politische Bildung.- Bibliographie.- Abkürzungsverzeichnis.
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