In den eisigen Tiefen sowjetischer Gulags zerreißen familiäre Bande unter dem Joch totalitärer Willkür. Diese fiktive Chronik taucht ein in die 1930er und 1940er Jahre: Ein Vater, als "Feind des Volkes" denunziert, ringt mit seinem Sohn, einem überzeugten Parteisoldaten, inmitten von Zwangsarbeit, Hunger und Säuberungs wellen. Die Lager – von Kolyma bis Workuta – werden zu Arenen, wo Loyalitäten brechen und Verrat überleben heißt.Durch die Augen einer Tochter, die zwischen Ankläger und Angeklagtem gefangen ist, entfaltet sich der Horror: Massendeportationen zerfetzen Clans, Denunziationen sichern Brotportionen, während Stalins Terror ganze Generationen verschlingt. Die totale Kontrolle erstickt Menschlichkeit, doch in flüsternden Nächten glimmt Widerstand – ein Akt der Erinnerung gegen das Vergessen.Eine Erzählung von gebrochenen Blutsbanden, die den Gulag als Familiengrab enthüllen.