Seit dem Ausbruch der europaischen Staatsschuldenkrise wurden zahlreiche Finanzinstrumentarien zu ihrer Bewaltigung eingeleitet. Dabei wurden Losungen auerhalb des supranationalen Rechtsrahmens der Europaischen Union gesucht, wie etwa mit dem Europaischen Stabilitatsmechanismus, dem Fiskalpakt und dem Einheitlichen Abwicklungsfonds. Der Frage, ob dieses Vorgehen im Wege der sogenannten Unionsmethode mit dem Europaischen Demokratieprinzip nach Art. 10 EUV vereinbar ist, wird in dieser Arbeit nachgegangen. Anhand der in der Rechtswissenschaft vertretenen Demokratietheorien wird untersucht, welche Parameter ein Mastab fur Demokratie auf Unionsebene beinhalten muss. Die Autorin ist als Rechtsanwaltin im Bank- und Kapitalmarktrecht tatig.