Andrea Stahl – författare
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PDF, Tyska, 20181 215 kr
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Geld dynamisiert Affekte und Affekte dynamisieren Geld. Es gilt als unbestritten, dass ökonomische Entwicklungen insofern auch Einfluss auf die Entstehung von Affekten haben.Eine Zusammenführung von Affekt und Ökonomie zum Begriff der Affektökonomie suggeriert jedoch darüber hinaus eine Übertragung ökonomischer Kategorien auf den Bereich des Affektiven. Nicht nur die Frage, welche ökonomischen Theorien für die Beschreibung und Analyse affektiver Zusammenhänge zur Verfügung stehen, sondern auch, welcher Mehrwert dadurch für das Verständnis der Affekte selbst zu gewinnen ist, rückt damit in den Vordergrund. Das vorliegende Buch geht diesen Fragen anhand literarischer Beispiele aus dem 18. und 19. Jahrhundert nach. Mit der sprunghaften Entwicklung ökonomischer Theorien zeigen sich in England, Frankreich und Spanien affektive Resonanzen, die modell- und ausschnitthaft in den Blick genommen werden.
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PDF, Tyska, 2014381 kr
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Was verband zwei Politiker der Epoche um 1800, den Fürsten Metternich und den Herzog von Wellington, in einer über 40 Jahre dauernden Freundschaft? Die Umbruchphase der Französischen Revolution und der Ära Napoleons stellte beide vor Herausforderungen. Die Schlüsse, die sie aus diesen Erfahrungen zogen, hatten auf dem Wiener Kongress 1814/15 großen Einfluss auf die Neugestaltung Europas, an der beide entscheidend mitwirkten. Die Protagonisten werden daher auf ihre Erfahrungen und deren Bedeutung für ihr politisches Handeln untersucht. Zentral und neu ist dabei die Fokussierung auf die Innensicht zweier Hauptakteure des europäischen Systems von 1814/15 und deren Diskurs über dessen Ziele und Aufgaben. Darüber hinaus war das Politische aber nicht die einzige Verbindung. Soziale und kulturelle Faktoren beeinflussten die Freundschaft der Protagonisten ebenso: Gemeinsame Netzwerke und geteilte kulturelle Werte werden auf ihre Bedeutung untersucht. So leistet die Studie auch einen Beitrag zur Erforschung des europäischen Hochadels um 1800 und seiner Strategien zum Erhalt von Macht und Einfluss.