Andreas Hirseland – författare
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PDF, Tyska, 2013538 kr
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Reiner Keller, Andreas Hirseland, Werner Schneider, Willy Viehöver 1. Diskursforschung als Praxis 7 2. Gemeinsamkeiten und Differenzen 10 3. Überblick über den vorliegenden Band 12 4. Abschließende Bemerkung 17 Literatur 17 1. Diskursforschung als Praxis Die Beiträge im ersten Band des ''Handbuches Sozialwissenschaftliche Dis kursanalyse'' beschäftigen sich in grundlegender Perspektive mit dem aktuel len Stand der verschiedenen Diskurstheorien und Methoden der Diskursana lyse.'' Seit seinem Erscheinen ist die Einführungs- und Grundlagenliteratur zur Diskursforschung weiter angewachsen. Von wenigen Ausnahmen abge sehen ist jedoch eine Diskussion konkreter Vorgehensweisen des metho 2 disch-empirischen diskursanalytischen Arbeitens ein Desiderat geblieben. Fragen, die sich auf das konkrete Prozedere beziehen, sind dabei eine der Hauptquellen der - in Grenzen gewiss auch nützlichen - Verunsicherung bei der empirischen Bearbeitung von diskurs orientierten Fragestellungen, unab hängig davon, ob es sich um Qualifikationsarbeiten oder größere For schungsprojekte handelt. Dazu zählen etwa Überlegungen wie die Folgenden: Wie genau sieht eine ''Fragestellung'' aus? Wie lässt sie sich diskursanalytisch bearbeiten? Welches Datenmaterial kann und/oder sollte dazu herangezogen werden? Wie lassen sich größere Datenmengen bewältigen? Wie sieht die 1 V gl. KellerlHirselandiSchneiderNiehöver (2001).
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PDF, Tyska, 2013523 kr
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Reiner Keller, Andreas Hirseland, Werner Schneider, Willy Viehöver 1. Diskursforschung als Praxis 7 2. Gemeinsamkeiten und Differenzen 10 3. Überblick über den vorliegenden Band 12 4. Abschließende Bemerkung 17 Literatur 17 1. Diskursforschung als Praxis Die Beiträge im ersten Band des ''Handbuches Sozialwissenschaftliche Dis kursanalyse'' beschäftigen sich in grundlegender Perspektive mit dem aktuel len Stand der verschiedenen Diskurstheorien und Methoden der Diskursana lyse.'' Seit seinem Erscheinen ist die Einfiihrungs- und Grundlagenliteratur zur Diskursforschung weiter angewachsen. Von wenigen Ausnahmen abge sehen ist jedoch eine Diskussion konkreter Vorgehensweisen des metho 2 disch-empirischen diskursanalytischen Arbeitens ein Desiderat geblieben. Fragen, die sich auf das konkrete Prozedere beziehen, sind dabei eine der Hauptquellen der - in Grenzen gewiss auch nützlichen - Verunsicherung bei der empirischen Bearbeitung von diskursorientierten Fragestellungen, unab hängig davon, ob es sich um Qualifikationsarbeiten oder größere For schungsprojekte handelt. Dazu zählen etwa Überlegungen wie die Folgenden: Wie genau sieht eine ''Fragestellung'' aus? Wie lässt sie sich diskursanalytisch bearbeiten? Welches Datenmaterial kann und/oder sollte dazu herangezogen werden? Wie lassen sich größere Datenmengen bewältigen? Wie sieht die 1 Vgl. KellerlHirselandiSchneiderNiehöver (2001).
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PDF, Tyska, 2013523 kr
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deutung der Sprache beschäftigt und dabei versucht, über ein rein linguisti sches Verständnis von Diskursen hinauszugehen. Deswegen stellt der erste nachfolgende Beitrag den Ansatz der Linguistischen Diskursgeschichte vor, der sich auf der Basis groJ3er Textkorpora mit der Veränderung von Aussa gennetzen im Zeitverlauf beschäftigt; daran schlieJ3t ein Vorschlag ge schichtswissenschaftlicher Diskurstheorie und -analyse an, der die nicht linguistischen Elemente von Diskursen hervorhebt. Der Linguist Matthias Jung präsentiert in seinem Beitrag ''Diskurshisto rische Analyse - eine linguistische Perspektive'' einen in der Linguistik entwickelten Vorschlag zur Diskursanalyse, der auf die Analyse der zeit lichen Veränderungen von Aussagenetzen innerhalb groBer Textmengen (etwa der Massenmedien) zielt. Dieses ''Würfelmodell'' von Diskursen, das die drei Dimensionen der Kommunikationsbereiche, der Teildiskurse und der Textsorten umfaBt, bestimmt Diskurse nach ihrem thematischen Bezug. Als Grundeinheiten eines Diskurses geiten Aussagengeflechte; dabei wird von den Prozessen der Diskursproduktion abstrahiert und Diskurse als eigenständige Wirklichkeitsebene untersucht. Der linguisti schen Diskursgeschichte geht es dann vor allem urn die Karriere be stimmter Metaphem, lexikalischer Inventare oder Aussagennetze im Zeitverlauf sowie urn ihre Situierung im synchronen Kontext konkurrie render Diskurse.
Häftad, Tyska, 2010
1 083 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Handbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse stellt in Einzelbeiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen theoretische und methodologische Grundlagen sowie exemplarische Vorgehensweisen der Diskursforschung vor. Es wendet sich an Studierende und WissenschaftlerInnen, die sich mit der Diskursanalyse vertraut machen wollen. Der erste Teilband präsentiert theoretische Grundlagen und allgemeine methodische Zugänge unterschiedlicher Ansätze der Diskursforschung. Der vorliegende Teilband 2 versammelt in 16 Einzelbeiträgen exemplarische diskursanalytische Studien aus Soziologie, Geschichts- und Politikwissenschaft, Diskursiver Psychologie, Kritischer Diskursanalyse, linguistischer Diskursgeschichte und Korpuslinguistik. Im Vordergrund stehen nicht die jeweiligen Fragestellungen der Einzeluntersuchungen, sondern der Zusammenhang von Fragestellung, empirischem Design, Detailanalyse und Formulierung des Gesamtergebnisses. Die Erläuterung des methodischen Vorgehens an Beispielen eignet sich für den Einsatz in der Lehre wie für die Orientierung in Bezug auf Planung und Durchführung eigener Forschungsprojekte.
Häftad, Tyska, 2011
1 083 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In Theoriediskussion und Forschungspraxis hat das Erkenntnisinteresse an der sprachvermittelten Konstitution gesellschaftlicher Wirklichkeit in den Sozial- und benachbarten Wissenschaften zugenommen. Die Diskursanalyse spielt dabei heute eine zentrale Rolle, nachdem in unterschiedlichen Akzentuierungen bspw. die Gesprächsforschung, die Foucaultsche Diskurstheorie sowie die Habermassche Diskursethik den Diskursbegriff bekannt gemacht haben. Vor diesem Hintergrund hat sich in den letzten Jahren ein vielfältiges, aber auch unübersichtliches transdisziplinäres Feld von diskurstheoretischen und diskursanalytischen Ansätzen entwickelt.Das Handbuch bietet mit Beiträgen aus Soziologie, Psychologie, Politik-, Sprach- und Geschichtswissenschaften einen Überblick zu zentralen diskurstheoretischen Ansätzen und methodischen Fundamenten. Es richtet sich an das Fachpublikum, das den Diskussionsstand innerhalb der eigenen und der verwandten Disziplinen rezipieren möchte, sowie an Studierende und Forschende, die für eigene empirische Arbeiten Orientierung suchen.