Andreas Pietsch – författare
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Glaubensbekenntnisse (1779-1792)
Bibliothek der Neologie. Kritische Ausgabe in zehn Bänden. Band I
Inbunden, Tyska, 2020
2 513 kr
Tillfälligt slut
Das "Glaubensbekenntniß" des streitbaren Aufklärungstheologen Carl Friedrich Bahrdt (1740-1792) löste eine der heftigsten theologischen Kontroversen des 18. Jahrhunderts aus. Die in diesem Band versammelten, ausführlich erläuterten Schriften dokumentieren den Streit zwischen Bahrdt und seinem wichtigsten Kontrahenten Johann Salomo Semler (1725-1791). Verhandelt werden die etwaigen Grenzen von Religions- und Lehrfreiheit, die Verbindlichkeit klassischer Theologumena sowie das Verhältnis von öffentlicher und privater Religionsausübung. Der Band vermittelt auch einen Eindruck vom Ablauf zeitgenössischer theologischer Auseinandersetzungen, die nicht etwa auf den binnentheologischen Raum beschränkt blieben, sondern breite kulturelle Aufmerksamkeit erfuhren. Die ausführliche Einleitung der Bandherausgeber macht mit dem historischen Kontext dieser markanten Auseinandersetzung vertraut.
Katechetischer Text, oder Unterricht vom christlichen Lehrbegrif für Unstudirte
2 Auflagen: 1765–1772. Bibliothek der Neologie. Kritische Ausgabe in zehn Bänden
Inbunden, Tyska, 2026
1 933 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Die Bibliothek der Neologie stellt zehn zentrale, in sich geschlossene Texte oder Textsammlungen der den Kernbestand deutscher Aufklärungstheologie markierenden Neologie in kritischer Hybrid-Edition zur Verfügung. Als Auswahlkriterien dienten dabei insbesondere die repräsentative Bedeutung der Verfasser, die interdisziplinäre Relevanz und gattungsgeschichtliche Streuung der Texte, die in diesen Texten erfolgte exemplarische Bearbeitung einer für die Epoche der Aufklärung zentralen Problemstellung sowie die diesen Werken zukommende geistesgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Dignität. Der diplomatisch getreue Text einschließlich aller Varianten der unterschiedlichen Auflagen wird durch eine knappe Einleitung, sachdienliche Erläuterungen und ausführliche Register ergänzt.Johann Gottlieb Töllner (1724-1774) war neben seinem Meisterschüler Steinbart der wichtigste Vertreter der Aufklärungstheologie in Frankfurt/Oder. Sein "Katechetischer Text, oder Unterricht im christlichen Lehrbegriff für Unstudirte" sollte seine theologischen Überzeugungen in popularwissenschaftlicher Form an eine nichtakademische Lesendenschaft vermitteln. Statt der bis dahin auch in Unterrichtsbüchern vielfach verwendeten fachwissenschaftlichen Terminologie gebrauchte Töllner konsequent eine allgemeinverständliche Ausdrucksweise. Die Schrift bietet ein Panorama der zentralen neologischen Auffassungen. So unterstreicht und erläutert Töllner beispielsweise die förderliche Funktion der Religion für die menschliche Glückseligkeit. Didaktisch reflektiert werden die jeweiligen Grundgedanken in übersichtlich gehaltenen Paragraphen entwickelt, die einen jeweils zu lernenden Haupttext sowie darauf aufbauendes Spezialwissen präsentieren. Töllners Schrift wurde in vielen preußischen Schulen als Unterrichtslehrbuch eingeführt.
Vertheidigter Glaube der Christen
2 Auflagen: 1748/51-1773. Bibliothek der Neologie. Kritische Ausgabe in zehn Bänden
Inbunden, Tyska, 2026
2 056 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der berühmte Berliner Hof- und Domprediger und Oberkonsistorialrat August Friedrich Wilhelm Sack (1703-1786) war neben Spalding der maßgebliche Gründungsvater der Neologie. Seine in acht Lieferungen erschienene Schrift "Vertheidigter Glaube der Christen" stellte das entscheidende theologische Portalwerk der Epoche bereit. In dieser religionstheologischen Apologie plädierte Sack nachhaltig für religiöse Gedanken- und Gewissensfreiheit sowie für eine aus Selbstdenken zu erreichende Vergewisserung des christlichen Glaubens. Im Offenbarungsgedanken sah Sack nicht einen Widerspruch, sondern eine Ergänzung zu der - ihrerseits von Gott erleuchteten - natürlichen Vernunft; als das "Fernrohr der Vernunft" lasse sie die natürlichen religiösen Wahrheiten allererst deutlich erkennen. Den materialen Lehrbestand einschließlich der überkommenen Versöhnungs- und Trinitätslehre ließ Sack noch weithin unberührt, nur für die Erbsündenlehre bestritt er die Existenz einer zureichenden biblischen Begründung. Sack stand mit Gleim, Klopstock und Wieland in freundschaftlicher Verbindung, dazu unterhielt er intensive aufklärungstheoretische Korrespondenzen etwa mit dem Historiker Johannes Müller, mit den Zürcher Gelehrten Breitinger, Bodmer und Zimmermann sowie mit dem Engländer Kennicot. Selbst Papst Clemens XIV. äußerte sein Bedauern darüber, dass er aus Unkenntnis der deutschen Sprache die Schriften Sacks nicht zu lesen vermöge. Aufgrund ihrer initialen und auf Jahrzehnte hinaus anhaltenden Bedeutung gebührt Sacks Schrift "Vertheidigter Glaube der Christen", die auch Übersetzungen ins Holländische und Französische erfuhr, ein Stammplatz in der "Bibliothek der Neologie". Die in dieser Edition innerhalb der als Leittext gewählten ersten Auflage kritisch ausgewiesenen Änderungen der zweiten Auflage sind nicht zuletzt darin von hohem Interesse, dass sie eindrucksvoll und konkret aufweisen können, wie sich die am Fortschritt der neologischen Theoriearbeit orientierte theologische Selbstrevision des Autors aus dem Abstand von 20 Jahren vollzogen hat.
136 kr
Skickas inom 3-6 vardagar