Hannah M. Kreß – författare
Visar alla böcker från författaren . Handla med fri frakt och snabb leverans.
3 produkter
3 produkter
Inbunden, Tyska, 2026
1 959 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Die Bibliothek der Neologie stellt zehn zentrale, in sich geschlossene Texte oder Textsammlungen der den Kernbestand deutscher Aufklärungstheologie markierenden Neologie in kritischer Hybrid-Edition zur Verfügung. Als Auswahlkriterien dienten dabei insbesondere die repräsentative Bedeutung der Verfasser, die interdisziplinäre Relevanz und gattungsgeschichtliche Streuung der Texte, die in diesen Texten erfolgte exemplarische Bearbeitung einer für die Epoche der Aufklärung zentralen Problemstellung sowie die diesen Werken zukommende geistesgeschichtliche und kulturwissenschaftliche Dignität. Der diplomatisch getreue Text einschließlich aller Varianten der unterschiedlichen Auflagen wird durch eine knappe Einleitung, sachdienliche Erläuterungen und ausführliche Register ergänzt.Johann Gottlieb Töllner (1724-1774) war neben seinem Meisterschüler Steinbart der wichtigste Vertreter der Aufklärungstheologie in Frankfurt/Oder. Sein "Katechetischer Text, oder Unterricht im christlichen Lehrbegriff für Unstudirte" sollte seine theologischen Überzeugungen in popularwissenschaftlicher Form an eine nichtakademische Lesendenschaft vermitteln. Statt der bis dahin auch in Unterrichtsbüchern vielfach verwendeten fachwissenschaftlichen Terminologie gebrauchte Töllner konsequent eine allgemeinverständliche Ausdrucksweise. Die Schrift bietet ein Panorama der zentralen neologischen Auffassungen. So unterstreicht und erläutert Töllner beispielsweise die förderliche Funktion der Religion für die menschliche Glückseligkeit. Didaktisch reflektiert werden die jeweiligen Grundgedanken in übersichtlich gehaltenen Paragraphen entwickelt, die einen jeweils zu lernenden Haupttext sowie darauf aufbauendes Spezialwissen präsentieren. Töllners Schrift wurde in vielen preußischen Schulen als Unterrichtslehrbuch eingeführt.
Del 213 - Beiträge zur historischen Theologie
Der langsame Abschied vom landesherrlichen Kirchenregiment
Die Debatten um das Verhältnis von Kirche und Staat im 19. Jahrhundert in protestantischen Kirchenzeitungen
Inbunden, Tyska, 2026
1 895 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Die öffentlichen Debatten in protestantischen Kirchenzeitungen im Verlauf des 19. Jahrhunderts bis zur Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung zeugen davon, dass das Verhältnis von Kirche und Staat in seinen unterschiedlichen Spielarten breit und in verschiedenen Facetten auseinandergesetzt wurde. Dabei waren vornehmlich drei Debattenstränge von besonderem Interesse: das Verhältnis von Kirche und Staat im Allgemeinen aus einer Außenperspektive, komplementär dazu die Verfassung der Kirche als eine Innenperspektive und das Verhältnis von Kirche und Schule. Insgesamt zeigt sich, dass die insbesondere nach dem Wiener Kongress 1815 und seiner Schlussakte 1820 einsetzenden Debatten einen Prozess widerspiegeln, der sich als langsamer Abschied vom mit der Reformation institutionalisierten landesherrlichen Kirchenregiment beschreiben lässt und zugleich mit der Herausbildung protestantischen Kirchtums einhergeht.
Del 200 - Beiträge zur historischen Theologie
Reformation und kalkulierte Medialität
Olaus Petri als Publizist der Reformation im schwedischen Reich
Inbunden, Tyska, 2021
2 567 kr
Tillfälligt slut
Die Reformation im schwedischen Reich wurde paradigmatisch als Königsreformation gedeutet. Die Analyse der Schriften des Reformators Olaus Petri in ihrem Entstehungskontext und vor dem Hintergrund des Agierens von König Gustav Vasa legt jedoch eine andere Bewertung nahe. Hannah M. Kreß zeigt, dass die Phase der Einführung der Reformation, die sich vornehmlich aus inhaltlich-theologischen Gründen abgrenzen lässt, von einer engen und nahezu gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen Reformator und König charakterisiert ist und daher kaum als Königsreformation bezeichnet werden kann. Der Buchdruck wurde zur Verbreitung reformatorischen Gedankenguts mit besonderem Kalkül eingesetzt, um Petris Schriften eine Monopolstellung zu verschaffen und einen Wiedererkennungswert zu generieren. Erst Gustav Vasas zunehmendes reformatorisches Selbstverständnis und seine Emanzipierung von Petri leisteten einer obrigkeitlichen Reformation Vorschub.