Andreas Schüle – författare
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Del 113 - Forschungen zum Alten Testament
Theology from the Beginning
Essays on the Primeval History and its Canonical Context
Inbunden, Engelska, 2017
2 260 kr
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Die Urgeschichte (Genesis 1-11) ist eines der komplexesten theologischen Schriftstücke des Alten Testaments/der hebräischen Bibel. Man findet in ihrem vielschichten Text Überlegungen zu einer Vielzahl grundlegender Fragen: Wie ist die Welt entstanden? Wer ist ihr Schöpfer? Welche Rolle spielt die Menschheit im großen Vorhaben der Schöpfung? Warum ist die Welt, die Gott erschaffen hat, nicht perfekt? Und zu guter Letzt: Ist es, trotz der Unberechenbarkeit des Daseins, möglich, ein sinnvolles und sogar glückliches Leben zu führen? Die in diesem Band versammelten Aufsätze von Andreas Schüle behandeln diese und weitere Fragen durch ein Close Reading von Genesis 1-11 und indem sie die Texte mit verwandten Textüberlieferungen innerhalb des Alten Testaments/der hebräischen Bibel in Verbindung bringen.
Del 1 - Zürcher Bibelkommentare. Altes Testament
Die Urgeschichte (Genesis 1-11)
Häftad, Tyska
498 kr
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PDF, Tyska, 2017704 kr
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Die biblische Urgeschichte erzählt nicht nur von Anfängen, sie ist ein Anfang − derjenige des Alten Testaments, der Hebräischen Bibel. Gemäss der These dieser Studie erfolgte die literarische und theologische Arbeit an der Urgeschichte im Bewusstsein, dass es sich um den Prolog zu einem Textcorpus aus Tora, Propheten und Schriften handelt. Ein diskursiver Durchgang durch Gen 1-11 zeigt die Auseinandersetzung der verschiedenen Stimmen der Urgeschichte (Priesterschrift und nichtpriesterliche Texte) insbesondere mit den prophetischen und weisheitlichen Traditionen, die schließlich im Rahmen des Tanak kanonisiert wurden.Auch in anderer Hinsicht erweist sich die Urgeschichte als Prolog: Es finden sich Einflüsse mythologischer Traditionen mesopotamischer und griechischer Provenienz. Dies wird dahingehend interpretiert, dass die Autoren der Urgeschichte die literarischen Traditionen Israels und Judas gezielt in den Kontext antiker Literatur zu integrieren suchten.
Häftad, Tyska, 2023
243 kr
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PDF, Tyska, 2023205 kr
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Wer war eigentlich Jesaja, dieser Prophet aus dem Alten Testament? Das Jesajabuch selbst verrät erstaunlich wenig über ihn. Vielmehr steht seine Botschaft im Vordergrund. Das Jesajabuch erzählt über drei Jahrhunderte hinweg in immer neuen Überarbeitungen die Geschichte Judas und Jerusalems, die dem assyrischen wie auch dem persischen Grossreich untertan waren. Für die Bevölkerung bedeutete dies Bedrohung und Unfreiheit. Die wechselvolle Geschichte prägte Menschen wie Prophetie. Andreas Schüle zeigt gut nachvollziehbar auf, wie das Jesajabuch mit den Augen prophetischer Kritik und Erwartung mit dieser Situation umging, sich ihr entgegenstellte – und wie das Buch selbst sich dabei immer wieder veränderte.
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PDF, Tyska, 2020477 kr
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Die Urgeschichte des Buches Genesis gehört zu den wirkungsgeschichtlich einflussreichsten Überlieferungen des Alten Testaments. Die Texte entwerfen in unterschiedlichen Perspektiven ein Bild des Anfangs, das den Leserinnen und Lesern Aufschluss über ihre eigene Situation und Welt geben will: Warum überwiegt in der Schöpfung Ordnung und nicht Chaos? Inwiefern unterscheidet sich der Mensch von seinen Mitgeschöpfen? Was sagt es über die Menschen aus, dass sie der Nähe ihrer Mitmenschen bedürfen? Ist das Böse in der als Schöpfung Gottes verstandenen Welt eine unausrottbare Tatsache? Warum gibt es unterschiedliche Nationen, Ethnien und Sprachen statt einer menschlichen ''Einheitskultur''?. Neben einer schrittweisen Auslegung der Texte bietet der vorliegende Kommentar Einführungen in die Themen und theologischen Kernfragen der einzelnen Abschnitte der Urgeschichte. In Exkursen wird die Wirkungsgeschichte von Genesis 1–11 innerhalb wie auch ausserhalb des biblischen Kanons bedacht.
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PDF, Tyska, 2021263 kr
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Mit dem Kirchenjahr 2018/19 trat eine neue Perikopenordnung in Kraft, die über siebzig neue alttestamentliche Predigttexte vorsieht. Mit diesen macht der Band vertraut. Jede Perikope wird exegetisch kommentiert und liturgisch-homiletisch in den Kontext des betreffenden Propriums eingebettet. Dabei werden auch Fragen behandelt, die immer schon die Predigt alttestamentlicher Texte begleitet haben: Was bedeutet es exegetisch, theologisch und homiletisch, dass diese Texte nicht unter dem Eindruck des Christusereignisses verfasst wurden? Macht es einen Unterschied, ob man über einen neu- oder alttestamentlichen Text predigt? Und welche Bedeutung hat, dass dieselben Texte zum christlichen und jüdischen Kanon gehören?Die erweiterte Neuauflage enthält nun auch die 16 neuen alttestamentlichen Texte, die den sogenannten "Weiteren Fest- und Gedenktagen" der Perikopenordnung – wie Reformationsfest, Johannis- und Michaelistag, Martins- und Nikolaustag, dem Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome und an die Opfer des Nationalsozialismus – zugeordnet sind.[The New Old Testamenr Pericope Texts]With the church year 2018/19, a new pericope order came into force, providing for just over seventy new Old Testament sermon texts. The volume familiarizes the reader with these texts. Each pericope is commented on exegetically and embedded liturgically-homiletically in the context of the respective proper. Also questions which have always accompanied the preaching of Old Testament texts are dealt with: What does it mean exegetically, theologically and homiletically that these texts were not written under the influence of the Christ event? Does it make a difference whether one preaches about a New or Old Testament text? And what does it mean that the same texts are part of both, the Christian and the Jewish canon?The extended new edition now also contains the 16 new Old Testament texts that are assigned to the so-called "further feast and commemoration days" of the pericope order – such as Reformation Day, St. John''s and St. Michael''s Day, St. Martin''s and St. Nicholas'' Day, the Day of Commemoration of the November Pogroms and the Victims of National Socialism. Zusatz78 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des National- sozialismus Gen 4,1–1079 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des National- sozialismus Pred 8,10–14.1780 2.2. – Lichtmess Ex 13,1.2.14–1681 2.2. – Lichtmess Jes 49,1–682 29.9. – Michaelis Gen 21,8–2183 29.9. – Michaelis Num 22,31–3584 Erntedankfest Dtn 8,7–1885 Reformationsfest Dtn 6,4–986 Reformationsfest Ps 4687 1.11. – Gedenktag der Heiligen Dan 7,1–3.13–18.2788 9.11. – Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome Spr 24,10–1289 9.11. – Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome Ex 1,15–2290 11.11. – Martinstag Jes 58,6–1191 6.12. – Nikolaustag Jes 61,1–2.1092 26.12. –Tag des Erzmärtyrers Stephanus Jer 26,1–1393 Kirchweih 1Kön 8,27–3094 Kirchweih Ps 84,2–13
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PDF, Tyska, 2023361 kr
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Die Beiträge dieses Tagungsbandes bringen zwei Kernbereiche alttestamentlicher Forschung in ein konstruktiv-kritisches Gespräch miteinander: Pentateuchforschung und Jesajaforschung. Unter verschiedenen Aspekten werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Texten des Pentateuch und Deuterojesaja diskutiert. Konkrete Schnittstellen zwischen beiden Bereichen bilden zum einen die Traditionen von den »Erzeltern« und zum anderen der »Exodus« als Vorstellung vom Auszug der Israeliten aus Ägypten.Die Aufsätze diskutieren anhand dieser Schnittstellen das inhaltlich-theologische und das literargeschichtliche Verhältnis zwischen dem Pentateuch und Deuterojesaja: Bestehen literarische Abhängigkeiten und wenn ja, in welcher Weise? Welche Vorstellungen und Quellen setzt Deuterojesaja voraus, wenn von Ägypten, von Abraham und Jakob, vom Auszug aus Babylon oder vom Wasser in der Wüste die Rede ist?Mit Beiträgen von Christoph Berner, Anja Klein, Nathan MacDonald, Frederik Poulsen, Clemens Schneider, Andreas Schüle, Lena-Sophia Tiemeyer, Frank Ueberschaer, Megan Warner.[Ancestor and Exodus Traditions in Second Isaiah]The contributions to this conference volume place Pentateuch studies and Isaiah studies together in a constructive and critical dialogue. Similarities and differences between texts of the Pentateuch and Deutero-Isaiah are discussed under various aspects. Specific connections between the two areas include the »Ancestor« traditions and the »Exodus« as a notion of the Israelites'' exodus from Egypt.The articles discuss the relationship between the Pentateuch and Deutero-Isaiah in terms of theological content and literary history: Are there literary dependencies, and if so, to what extent? What ideas and references does Deutero-Isaiah presuppose when speaking of Egypt, of Abraham and Jacob, of the Exodus from Babylon or the waters in the wilderness?
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PDF, Tyska, 2023811 kr
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»Heilige Texte« gibt es nicht einfach. Die religiöse Hervorhebung von Texten entwickelt sich in der Tradition durch ein Zusammenspiel des Eigenanspruchs solcher Texte, der ihnen zugeschriebenen Geltung und ihrer Interpretation. Dies gilt auch für die Texte der Bibel. Bereits innerhalb des biblischen Kanons wird manchen Texten durch ihre spätere Erinnerung eine besondere Bedeutung zugeschrieben, andere biblische Traditionen rücken an den Rand. Die Kanonisierung schließt diese komplexen Prozesse nicht ab. Auch in der nachbiblischen Tradition variiert die Bedeutung der biblischen Texte in den verschiedenen Zeiten. Innerhalb verschiedener Interpretationsgemeinschaften werden biblische Texte schon durch ihren Gebrauch unterschiedlich bewertet. Diese Prozesse werden aus verschiedenen theologischen Perspektiven innerhalb der biblischen Texte und auch mit Blick auf ihre weitere Rezeption diskutiert.Mit Beiträgen von Michaela Bauks, Lukas Bormann, Ingolf U. Dalferth, Alexander Deeg, Jörg Dierken, Jörg Jeremias, Christof Landmesser, Udo Schnelle, Andreas Schüle, Christian Strecker und Birgit Weyel.[Self-aspiration – Validity – Reception]»Sacred texts« do not simply exist. The religious prominence of texts develops in tradition through an interplay of the intrinsic claims of such texts, through the validity ascribed to them, and through their interpretation. This is also true for the texts of the Bible. Already within the biblical texts, some texts are ascribed a special significance through their later memory, while other biblical traditions are relegated to the margins. Canonization does not conclude these complex processes. Even in the post-biblical tradition, the meaning of biblical texts varies in different times. Within different interpretive communities, biblical texts are valued differently by their very use. These processes are discussed from different theological perspectives within the biblical texts and also with regard to their further reception.Prof. Dr. phil. Dr. theol. Andreas Schülestudierte Theologie und Altorientalistik an den Universitäten von Heidelberg, Chicago und Kairo. Nach Promotionen in der Semitistik und im Alten Testament wurde er 2005 an der Universität Zürich mit einer Arbeit über die biblische Urgeschichte habilitiert. Im gleichen Jahr erfolge die Berufung ans Union Presbyterian Seminary in Richmond, Virginia. 2012 nahm er den Ruf der Universität Leipzig auf den Lehrstuhl für Theologie und Exegese des Alten Testaments an. Seine Arbeitsgebiete umfassen die Theologie und Hermeneutik des Alten Testaments. Für die Kommentarreihe HERMENEIA verfasst er die Bände zur Urgeschichte (Genesis 1–11) und Tritojesaja (Jesaja 56–66).
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PDF, Tyska, 2024215 kr
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Seit der Pandemie ist Verwundbarkeit über den Bereich individuellen Erlebens zu einem Thema des kollektiven Bewusstseins geworden. Noch gesteigert durch die politischen Krisen der Gegenwart und deren Auswirken sind selbstverständliche Sicherheiten und damit die Grundlagen des Zusammenlebens in weiten Teilen der Welt verlorengegangen. Es sind Zeiten, in denen der Ruf nach Gottes Macht theologisch naheliegend zu sein scheint. Gleichwohl gehört zum Glauben, der bei Jesus Christus ansetzt, die Einsicht, dass sich Gottes Macht nicht anders als in Gottes Verwundbarkeit zeigt. Diese Einsicht heute zur Sprache zu bringen, ist das Ziel der Beiträge dieses Bandes aus Exegese, Systematischer Theologie und Psychologie. Diese Beiträge beruhen auf Vorträgen, die anlässlich der Jahreskonferenz der Gesellschaft für Evangelische Theologie (20.–22. Februar 2023) in Hohenwarth gehalten wurden.Mit Beiträgen von Jochen Cornelius-Bundschuh, Jan-Dirk Döhnling, Andreas Kruse, Heidrun Mader, Andreas Schüle und Heike Springhart.[Jesus Christ. God's power and God's vulnerability]Since the pandemic, vulnerability has gone beyond the realm of individual experience to become a topic of collective awareness. Exacerbated by the political crises of the present day and their effects, self-evident certainties and thus the foundations of coexistence have been lost in large parts of the world. These are times in which the call for God's power seems to be theologically obvious. At the same time, the faith that begins with Jesus Christ includes the insight that God's power cannot be seen in any other way than in God's vulnerability. The aim of the contributions in this volume from the fields of exegesis, systematic theology and psychology is to bring this insight to the fore today. These contributions are based on lectures given at the annual conference of the Society for Protestant Theology (February 20-22, 2023) in Hohenwarth.