Arnd Reitemeier – författare
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PDF, Tyska, 2015317 kr
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Der gesellschaftliche Wandlungsprozess zu Beginn des Ersten Weltkriegs am Beispiel Norddeutschlands.Bald nach Beginn des Ersten Weltkriegs bildete sich in den kriegführenden Ländern eine spezifische, das gesamte Leben schließlich den Kriegserfordernissen unterwerfende »Kriegskultur" heraus. Im vorliegenden Band wird dieser Wandlungsprozess am Beispiel Norddeutschlands in transnationaler Perspektive untersucht. Die Autorinnen und Autoren konzentrieren sich dabei besonders auf die Städte und die sich dort manifestierenden sozialen wie kommunikativ-medialen Veränderungen.
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PDF, Tyska, 2017544 kr
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Das Beispiel Norddeutschland zeigt: Luther löste zahlreiche Reformationen aus, doch für die Durchsetzung sorgten die Fürsten.Luther kam nie nach Norddeutschland, aber seine Schriften verbreiteten sich rasch. Heftige Diskussionen, Gewaltausbrüche und Bilderstürme fegten in den 20er und 30er Jahren des 16. Jahrhunderts durch die norddeutschen Städte. Die Obrigkeit, besonders die Fürsten, sahen sich in der Pflicht, die neue Ordnung und den »wahren" Glauben durchzusetzen. Unter ihrer Herrschaft wurde der Protestantismus eingeführt. Neue kirchliche Institutionen entstanden, eine neue Geistlichkeit entwickelte sich und Amtmänner und Superintendenten kontrollierten die Umsetzung. So wurden aus »der Reformation" theologische und politisch-gesellschaftliche Prozesse mit erheblicher Eigendynamik.Es kam jedoch zu keiner einheitlichen Lehrmeinung, so dass das Ende des 16. Jahrhunderts von dem Mit- und Gegeneinander der Konfessionen geprägt war – der lutherischen Kirchen, der wieder erstarkenden katholischen Kirche und der reformierten Gemeinden. Arnd Reitemeier zeigt, welche weitreichenden und komplexen Folgen diese Entwicklungen für Gesellschaft und Kultur über viele Generationen hinweg hatten.
Del 325 - Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523
Inbunden, Tyska, 2025
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Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfaltiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts. Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der gro ten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre uberschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Ubergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Fruhen Neuzeit, gekennzeichnet durch ubergreifende Bundnisstrukturen und dynamische Akteursgefuge. Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dorfern und der Belagerung von Stadten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen gro en Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunachst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Uberlegungen und politischen Bundnissen an den kaiserlichen Hof mit fur das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Fur das Furstentum Braunschweig-Wolfenbuttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses. Die unterschiedlichen Beitrage beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergrunde und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militarischen Techniken und eroffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl fur die Geschichte weiter Raume Niedersachsens als auch fur die Forschung zum Beginn der Fruhen Neuzeit im Allgemeinen.
Häftad, Tyska
745 kr
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