Astrid Sahm – författare
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PDF, Tyska, 2013524 kr
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Als bedeutsamer schätzen alle drei Autoren die indirekten Auswirkungen der Friedensbewegung ein. Insbesondere auf gesellschaftlicher Ebene habe sie zur kritischen Hinterfragung militärgestützter Politik beigetragen, wie sich beispiels weise in der zunehmenden Akzeptanz der Kriegsdienstverweigerung in der Bevöl kerung gezeigt habe. Auch die Eimichtung von Friedensforschungsinstituten mit staatlicher Förderung sei ein Ausdruck dieser Haltung. Die Beendigung des Ost West-Konflikts durch die friedliche Auflösung des sowjetischen Herrschaftssystems beschreiben die Autoren zudem weitgehend übereinstimmend als "konzertierten Sieg" (Tetzlaff) oder "ungewolltes Zusammenspiel" (Steinweg) von Friedens bewegung und Regierungen, von Protest und staatlicher Macht. Dahinter steht jedoch keine Übereinstimmung in der Bewertung der Schritte zum Frieden. So gesteht Tetzlaff den Friedensforschern zwar einen Beitrag zum Abbau von Feindbildern zu, die entscheidende Wirkung schreibt er jedoch - unge achtet der berechtigten Kritik der Friedensforschung am Sicherheitsdilemma - der Abschreckungspolitik der westlichen Regierungen zu. Die Schwäche von Friedens forschung und Friedensbewegung sieht Tetzlaff daher in ihrer mangelnden Fähig keit, tragfähige Alternativen zum kritisierten Regierungshandeln anzubieten. Dem gegenüber sieht Buro gerade die Leistung der Friedensbewegung in ihrer Fähigkeit, zumindest der Bevölkerung glaubwürdige Alternativen fiir eine friedliche Lösung von Konflikten aufgezeigt zu haben.
Häftad, Tyska, 2005
716 kr
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Den Frieden weiter denken Egbert Jahn/ Sabine Fischer/ Astrid Sahm Neue Kriege und ein zunehmender Interventionismus dominieren die offentliche Wahrnehmung der international en Beziehungen seit Beginn des 21. Jahrhunderts. Die steigende Zahl von relevanten Akteuren und Entscheidungsebenen sowie die Vielfalt der angebotenen Interpretationsmuster, die mit der globalisierungsbedingten Entgrenzung von Gewalt einhergehen, werfen vielfach die Frage nach normativer und strategischer Orientierung auf. Von dieser Entwieklung ist auch die Friedens und Konfliktforschung, die sich in Deutschland als eigenstfuldige, interdisziplinare Forschungsrichtung erst nach dem Zweiten Weltkrieg etablieren konnte, nieht unbe riihrt geblieben. Dabei ist eine widerspriichliche Tendenz zu beobachten: Angesiehts der weltweiten Problemlagen steigt einerseits die Nachfrage nach den Erkenntnissen dieser Forschungsrichtung fortlaufend. Andererseits droht sie aufgrund der zahlrei chen heterogenen Forschungsfragen und -ansatze an Profil zu verlieren. Letzteres wird zudem dadurch gefOrdert, dass im wissenschaftliehen Alltagsgeschaft der auf zwei bis drei Jahre befristeten Forschungsprojekte zu eng umrissenen Problemen und Themen sektoraler und regionaler Art oft die Grundfragen, die den Rahmen flir die einzelnen Forschungsaktivitaten setzen, aus dem Blickfeld des einzelnen For schers zu geraten drohen. Zu diesen Grundfragen sind das Friedensverstandnis, die Begriffe Krieg, Kon flikt und Gewalt, die Strukturen und Iangerfristigen Entwieklungstendenzen in der internationalen Gesellschaft, Optionen ziviler Konfliktbearbeitung und Friedenspoli tik sowie die methodischen, theoretischen und institutionellen Pramissen der For schung zu rechnen.
665 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
15 Jahre nach dem Ende des Ost-West-Konflikts haben sich neue Strukturen des internationalen Systems und neue Konstellationen für Krieg und Frieden herausgebildet. In Europa sind wieder begrenzte Kriege möglich geworden. Der "gerechte Krieg" hat als örtlich und waffentechnologisch begrenzter Krieg wieder Einzug in das politische und öffentliche Denken gefunden, etwa in der Gestalt der "humanitären Intervention". Was bedeutet das für die Zukunft von Krieg und Frieden? Mitglieder der Gründergeneration der Friedens- und Konfliktforschung versuchen in dem vorliegenden Band einen Rückblick auf die vergangenen vier Jahrzehnte der Forschung zu Krieg und Frieden und einen Ausblick auf die nächsten vier Jahrzehnte, nicht um sich in (vergeblicher) Prophetie zu üben, sondern um Entwicklungstendenzen des Kriegswesens, des Unfriedens und der Friedensbemühungen herauszuarbeiten.
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PDF, Tyska, 2009672 kr
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