Bela Selzer – författare
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PDF, Tyska, 2021145 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1.7, Freie Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis1. Einleitung 1.1 Einfuhrung 1.2 Motivierung der Fragestellung 2. Totalitarismus nach Hans Buchheim 3. Potenziell totalitare Elemente bei Rousseau 3.1 Der Anspruch eines Gemeinwesens im Contrat Social 3.2 Die alienation totale 3.3 Volkssouveranitat und volonte generale 3.4 Der Legislateur 4. Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung 5. Literaturverzeichnis In der vorliegenden Arbeit steht die Analyse der potenziell totalitaren Elemente im "e;Contrat Social"e; im Mittelpunkt. Das Ziel ist es, den Totalitarismusvorwurf gegenuber Rousseau zu relativieren und ihn bestenfalls als einen Theoretiker der (modernen) Demokratie zu rehabilitieren. Um dies zu bewerkstelligen, wird zunachst der Totalitarismusbegriff unter Zuhilfenahme der Totalitarismustheorie des deutschen Althistorikers Hans Buchheims naher definiert. Damit soll demonstriert werden, dass die Assoziation des "e;Contrat Social"e; mit klassischen Merkmalen des Totalitarismus mindestens ubertrieben bzw. anachronistisch ist. Im zweiten Schritt wird das Ziel verfolgt, ausgewahlte Argumente der pro-totalitaren Seite zu entkraften und die hochgradig selektive und einseitige Lesart Rousseaus als Vordenker des Totalitarismus offenzulegen. Dadurch sollen die als totalitar interpretierten Elemente im "e;Contrat Social"e; nicht nur ihres totalitaren Charakters dispensiert, sondern bestenfalls fur den demokratischen Diskurs zuruckgewonnen werden.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1.Einleitung 1.1Einführung 1.2Motivierung der Fragestellung 2Funktion von Sprache 3 Wittgensteins Sprachkonzept in den Philosophischen Untersuchungen 3.1 Kritik am Augustinischen Sprachkonzept und Bedeutung als Gebrauch3.2 Empfindungswörter 3.3 Privatsprachenargument 3.4 Käfergleichnis 4Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellung 5Literaturverzeichnis Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Hausarbeit liegt auf dem Privatsprachenargument Wittgensteins, welchem die These zugrunde liegt, dass es keine Sprache geben kann, deren Wörter sich auf etwas beziehen, wovon nur der Sprecher selbst wissen kann. Doch wie sähen solche Wörter aus? Vorrangig geht es Wittgenstein um Wörter unserer subjektiven Empfindungen, denn nur ich kann wissen, ob ich wirklich Schmerzen habe; der Andere kann es nur vermuten.Worin besteht der Sinn des Arguments gegen eine Privatsprache und was bedeutet die These der Unmöglichkeit einer Privatsprache für das Sprechen über unsere Empfindungen? Zum Einstieg wird anhand ausgewählter philosophischer Sprachkonzepte ein Einblick in die Funktion von Sprache gegeben, wobei sowohl die Vielfältigkeit der verschiedenen Positionen als auch die die Sprachphilosophie betreffenden Fragestellungen zum Ausdruck kommen. Für die Gewährleistung eines Grundverständnisses der Gedanken in den PU werden zunächst das wittgensteinische und das augustinische Sprachkonzept gegenübergestellt und die Begriffe "Empfindungswörter" und "Privatheit" näher definiert. Anschließend wird unter Berücksichtigung der zentralen Textstellen das Privatsprachenargument analysiert, um in einer zusammenfassenden Begründung eine abschließende Antwort auf die Frage zu geben, ob wir im Verständnis Wittgensteins über unsere Empfindungen sprechen können.
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PDF, Tyska, 2021214 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit steht die Analyse der Transformation der Öffentlichkeit im Frankreich des 18. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Um dies zu bewerkstelligen, liegt das Hauptaugenmerk auf den Institutionen, welche bereits bei Habermas als neue Versammlungsorte des Diskurses gewürdigt werden: den Pariser Salons. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Wichtigkeit der philosophischen und literarischen Öffentlichkeit in der Salonkultur im vorrevolutionären Frankreich herauszuarbeiten. Dies soll unter der Heranziehung der Öffentlichkeits-Transformationsthese gewährleistet werden, welche zunächst näher erläutert wird, mit dem Ziel, die Salonkultur anschließend als ein entscheidendes Paradigma im vorrevolutionären Frankreich zu würdigen. Im zweiten Schritt richtet sich der Fokus der vorliegenden Arbeit auf einen der bedeutendsten Philosophen der Aufklärung: Jean-Jaques Rousseau. Den Schwerpunkt auf die Jahre 1762-1767 setzend wird sich die Arbeit dabei vor allem mit den Verboten und Bücherverbrennungen der beiden Hauptwerke „Contrat social ou Principes du droit politique“ und „Émile ou De l’éducation“ inklusive anschließendem Exil befassen. Daran anknüpfend wird im nächsten Schritt auf eine Kontroverse zwischen Hume und Rousseau in den Jahren 1766/67 Bezug genommen, welche sich im Besonderen dafür eignet, das sich veränderte Selbstverständnis der bürgerlichen Gesellschaft sowie die vorkritische (philosophische) Öffentlichkeit der Salonkultur in ihrer Struktur eingehend zu analysieren, um diese abschließend im Rahmen der Transformationsthese zu interpretieren.
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PDF, Tyska, 2021180 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Freie Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit hat das Zusammenleben der Juden und Christen im Westgotenreich von Toledo zum Untersuchungsgegenstand mit dem Ziel, einen alternativen Zugang zu den historischen Quellen vorzuschlagen. Dabei soll jedoch explizit nicht die antijudische Haltung insgesamt in Frage gestellt, sondern vielmehr die Komplexitat der Beziehungen zwischen Juden und Christen in der Spatantike ausgearbeitet werden, indem die als zu eng und zu einseitig anmutende Perspektive der Konfrontation kritisch diskutiert wird. Die Beziehungen zwischen Juden und Christen werden seit jeher, insbesondere in der Geschichtswissenschaft, als eine Geschichte der christlichen Judenfeindschaft beschrieben und als Antijudaismus bzw. Antisemitismus charakterisiert. Doch wenn das Zusammenleben zwischen Juden und Christen einzig auf einem von Feindschaft und Konfrontation gepragten Verhaltnis basierte, wie hat der Historiker demzufolge mit Quellen umzugehen, die sich zunachst eher als ein Beleg fur die Feindseligkeit zwischen Juden und Christen zu eignen scheinen, die aber gleichzeitig und implizit ein zumindest zeitweiliges friedliches Zusammenleben der beiden Gruppen suggerieren? Welche Schlusse lassen sich aus jenen Situationen ziehen, in denen Christen die Juden ignorierten und Juden von den Christen keine besondere Notiz nahmen, obwohl sie nebeneinander lebten? Welche Assoziationen liegen nahe, wenn antijudische Gesetze uber Jahrzehnte hinweg immer wieder erganzt, bestatigt und herausgegeben werden (mussen)?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Europas - Kolonialismus, Note: 1,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Wirkkraft des Kolonialkrieges (1904-1907) zwischen dem Deutschen Reich und den Herero und Nama bezüglich der "Rassenmischehendebatte" herauszuarbeiten, um anschließend den Kolonialkrieg von 1904-1907 als einen Wendepunkt im Diskurs um die "Mischehen" zu charakterisieren. Für die Gewährleistung eines grundlegenden Verständnisses der "Mischehendebatte" soll zunächst deren "Problematik" näher untersucht werden, weshalb sich die Arbeit im ersten Schritt den "Phobien" der Kolonisten widmen wird: Warum wurde die Diskussion um die ehelichen Verbindungen zwischen weißen deutschen Siedlern und indigenen Afrikanerinnen geführt? Was war das Brisante an diesen Ehen? Welche vermeintlichen Probleme und Gefahren waren die Folge?
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PDF, Tyska, 2022179 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,0, Freie Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, die von Kant selbst beteuerte Einflussnahme Rousseaus auf sein Denken naher zu analysieren, wobei die Hausarbeit den Versuch unternimmt, auch disziplinubergreifende Einflusse Rousseaus bei Kant herauszuarbeiten. Um dies zu bewerkstelligen, liegt der Fokus der Arbeit auf den wohl zentralsten Konzepten der beiden Denker. Wahrend das Konzept der volonte generale als Grundbaustein fur die politische Theorie im Contrat Social (1762) fungiert, dient der kategorische Imperativ in Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) als allumfassender Leitsatz der kantischen Ethik. Indem der kategorische Imperativ nach moglichen rousseauschen Elementen durchleuchtet wird, soll eine fundierte Antwort auf die Frage gegeben werden, inwiefern Rousseaus Konzept der volonte generale als Nahrboden fur Kants kategorischen Imperativ angesehen werden kann.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht das transnationale Kommunikationsnetzwerk zwischen Nicaragua und der unabhängigen Solidaritätsbewegung in der Bundesrepublik mit dem Ziel, das transnationale Kommunikationsnetzwerk der FSLN als zentrales Paradigma der Nicaragua-Solidarität zu postulieren. Für die Gewährleistung einer bestmöglichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der bundesdeutschen Nicaragua-Solidarität bedarf es zunächst eines gewissen Grundverständnisses für die primären Aspekte und Kontexte jener Solidarität, weshalb jene Solidarität zu Beginn in den historischen Kontext der binären Blocklogik eingeordnet wird, um anschließend zu untersuchen, welche Projektionen zwischen den Jahren 1977 und 1990 in der Bundesrepublik zirkulierten. Mit Hilfe einer punktuellen Heranziehung primärer Entwicklungsprozesse der sandinistischen Revolution soll dabei veranschaulicht werden, weshalb der Regierungswechsel im Jahr 1979 Nicaragua zur „gemeinsam geteilten Utopie“ der sozialistischen Welt avancieren ließ. Im zweiten Teil der Arbeit liegt der Fokus auf dem transnationalen Kommunikationsnetzwerk der FSLN. Anknüpfend an eine knappe Schilderung des historischen Selbstverständnisses der Sandinist*innen soll anhand der transnationalen Vermittlung der US-Destabilisierungspolitik untersucht werden, inwiefern es den Sandinisten gelang, über die Geschehnisse nicht nur Deutungshoheit zu bewahren, sondern diese gar für das eigene Image fruchtbar zu machen.Der dritte und letzte Teil der Arbeit konzentriert sich auf das Konzept der „kritischen Solidarität“, welches innerhalb der Solidaritätsbewegung bei Enttäuschungserfahrungen Anwendung fand. Eine kritische Analyse des Konzeptes unternimmt den Versuch, die Wirkkraft der sandinistischen Interpretationsmuster herauszuarbeiten. Auf welche Erklärungs- und Deutungsmuster wurde von Seiten der Solidaritätsbewegung zurückgegriffen, wenn Enttäuschungserfahrungen solidarisches Engagement bedrohten? Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse miteinander verknüpft mit dem Ziel, eine fundierte und bestmögliche Antwort auf die Frage zu geben, inwiefern das transnationale Kommunikationsnetzwerk der FSLN als zentrales Paradigma der Nicaragua-Solidarität verstanden werden kann.
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PDF, Tyska, 2023179 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der globalen Gerechtigkeit nach Peter Singer und Odera Oruka und der Frage, inwieweit transkulturelles Philosophieren den gerechtigkeitstheoretischen Provinzialismus überwinden kann.Der gegenwärtige Zustand der abendländischen Philosophie lässt sich unter Heranziehung des Gleichnisses vom Brunnenfrosch veranschaulichen, in welchem der chinesische Philosoph Chuang Tzu (369 vor Christus) von einem Frosch in einem Brunnen berichtet, der nur einen kleinen, runden Teil des Himmels sehen kann. Indem der Frosch diesen Ausschnitt des Himmels mit dem ganzen Himmel verwechselt, setzt er seine eigene begrenzte Perspektive absolut. Es ist die irrtümliche Gleichsetzung des Perspektivischen mit dem Absoluten, die Erhöhung einer relativen Sichtweise zu einer normativen Sichtweise, mit welcher zwangsläufig ein Ausschluss alternativer Blickwinkel auf den Himmel einhergeht. Indem die einseitige Froschperspektive der Gegenwartsphilosophie unser Verständnis, unseren Blick auf die Welt und auf den Menschen auf eine eurozentrische Sicht reduziert, erfüllt sie ihren Anspruch nach der Suche universaler Erkenntnis oder allgemeingültiger Aussagen nicht. Insbesondere unter Berücksichtigung der ökonomischen, politischen und ökologischen Interdependenz der Welt bedarf es einer Gegenwartsphilosophie, die der kulturellen, sozialen und politischen Pluralität der Lebenswelten gerecht wird. Denn nur wenn möglichst viele heterogene Stimmen gehört, wahrgenommen und einbezogen werden, kann die Philosophie globalen Herausforderungen begegnen und diesen letztlich mit Lösungsansätzen entgegentreten, die der Interdependenz der gesamten Welt - und nicht nur der westlichen - Rechnung tragen. Folglich versteht sich die vorliegende Arbeit als Beitrag zum noch jungen Projekt der Interkulturellen Philosophie , das „auf einer Philosophie des Aufsuchens gründet, die uns Menschen ein neues Mitsein ohne jeglichen exklusiven normativen Gehalt verspricht.“