Benedikt Lemann – författare
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PDF, Tyska, 2024802 kr
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Die musikasthetische Debatte der deutschen Aufklarung hatte ihren Schauplatz oft in Ubersetzungen. Aus dem Franzosischen wurde besonders viel ubertragen - aus den mit Verve gefuhrten Opernkontroversen ebenso wie aus asthetischen Traktaten. Auf diese Weise wurden Theorien der Nachahmung, des Geschmacks und der Empfindung von Autoren wie Jean-Jacques Rousseau, Charles Batteux oder Jean-Baptiste Du Bos in Deutschland eingefuhrt. Diese Studie zeigt, wie stark sich bereits in den Ubersetzungen selbst Debatten manifestierten. Mit Textanpassungen und kritischen Kommentaren verfolgten Johann Mattheson, Luise Gottsched, Friedrich Wilhelm Marpurg, Johann Adam Hiller und andere das Ziel, die ubersetzten Beitrage im aufklarerischen Sinne zu "e;verbessern"e; und fur ihre Agenden zu nutzen. Ihre Ubersetzungen gaben der Musikasthetik wichtige Impulse: Sie boten Modelle fur musikbezogene Polemik und gaben Anlass, uber das Deutsche in Musik und Musikschrifttum zu reflektieren. Benedikt Le mann untersucht diesen Kulturtransfer erstmals in seiner Breite und pladiert dafur, historische Ubersetzungen als Texte eigenen Rechts ernst zu nehmen.
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PDF, Tyska, 20221 077 kr
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Dieses Themenheft leistet einen Beitrag zu einem interdisziplinären Gespräch über die Musikdramatik des 18. Jahrhunderts. Das Gespräch ist umso nötiger, als reines Sprechtheater im 18. Jahrhundert die große Ausnahme bildete und Theater immer mehr oder weniger Musiktheater war, und zwar bei der Darbietung einzelner Stücke wie auch bei der Gestaltung eines ganzen Theaterabends. Ohne sich hierauf zu beschränken, gehen die Beiträge des Bandes dabei vom Singspiel aus, einem Stücketypus, für den in formaler Hinsicht eine Kombination von musikalisch einfachen Gesangsnummern mit gesprochenen Dialogen kennzeichnend ist. Gezeigt wird darüber hinaus, dass das Singspiel Bestandteil einer gesamteuropäischen Bewegung ist und seine Entstehung und Entwicklung im Zusammenhang mit anderen europäischen Musiktheatertraditionen zu betrachten ist.
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PDF, Tyska, 2020560 kr
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Seit etwa 1970 hat die Musikwissenschaft ihr Augenmerk verstärkt auf Aspekte der Rezeption gerichtet. Die entsprechenden Fragestellungen und Ansätze haben mittlerweile eine so starke Ausdifferenzierung erfahren, dass unter dem Label ''Rezeption von Musik'' ein ganzes Bündel an Theorien und Schwerpunkten subsumiert wird. Diesem breiten Themenfeld war eine Ringvorlesung an der Universität Wien unter dem Titel "Zwischen Transfer und Transformation" gewidmet. Auf ihr beruht der vorliegende Band: Zwölf der beteiligten Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler setzen sich in ihren Beiträgen mit verschiedensten Aspekten der Rezeptionsforschung auseinander und stellen mannigfaltige Forschungsinteressen vor, die die Aufnahme, Wirkung und Aneignung von Musik in unterschiedlichen historischen, kulturellen und medialen Konstellationen berühren.