Grundsätzliches und Interdisziplinäres. Welches sind die Fragen und Methoden der Historischen Musikwissenschaft? Und im Rahmen aktueller Debatten in Kunst-, Literatur- und Kulturwissenschaft: Kann sie damit Anschluss an diese Disziplinen finden? Die Autoren des Bandes erörtern musikalische und musikwissenschaftliche Phänomene aus Geschichte und Gegenwart und erproben Zugänge aus historischer, soziologischer, ästhetischer, medientheoretischer, philologischer oder kulturwissenschaftlicher Sicht.
Grundsätzliches und Interdisziplinäres. Welches sind die Fragen und Methoden der Historischen Musikwissenschaft? Und im Rahmen aktueller Debatten in Kunst-, Literatur- und Kulturwissenschaft: Kann sie damit Anschluss an diese Disziplinen finden? Die Autoren des Bandes erörtern musikalische und musikwissenschaftliche Phänomene aus Geschichte und Gegenwart und erproben Zugänge aus historischer, soziologischer, ästhetischer, medientheoretischer, philologischer oder kulturwissenschaftlicher Sicht.
Wie ist Musikgeschichte zu erzählen?Welche Musikgeschichte ist zu erzählen?Wem ist Musikgeschichte zu erzählen?Kritische Grundlagendebatten über Fragen der Musikhistoriographie erfreuen sich in den letzten Jahren bemerkenswerter Beliebtheit. Die in vorliegendem Tagungsbericht versammelten Texte schließen an diese theoretische und methodologische Selbstreflexion der Musikwissenschaft an und diskutieren drei Themenbereiche: die Globalität der Musikgeschichte, die Narrativität von musikhistorischen Erzählungen und die Historizität der Musik.
Wie ist Musikgeschichte zu erzählen?Welche Musikgeschichte ist zu erzählen?Wem ist Musikgeschichte zu erzählen?Kritische Grundlagendebatten über Fragen der Musikhistoriographie erfreuen sich in den letzten Jahren bemerkenswerter Beliebtheit. Die in vorliegendem Tagungsbericht versammelten Texte schließen an diese theoretische und methodologische Selbstreflexion der Musikwissenschaft an und diskutieren drei Themenbereiche: die Globalität der Musikgeschichte, die Narrativität von musikhistorischen Erzählungen und die Historizität der Musik.
Christoph Willibald Gluck (1714-1787) wird in der Musikhistoriographie bis heute mit der sogenannten Opernreform um die Mitte der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts assoziiert, obwohl sein tatsächlicher Einfluss auf das Opernleben seiner Zeit von der Forschung unterschiedlich bewertet wird. Anlässlich der 300. Wiederkehr von Glucks Geburtstag hat sich ein musikwissenschaftliches Symposium dem Phänomen der Gluck-Rezeption gewidmet: 15 zeitlich wie geographisch weit gespannte Aufsätze namhafter internationaler Opernforscher beleuchten in diesem Band die historische Entwicklung der Bilder, Mythen und Diskurse, die unsere Vorstellung von Gluck und dessen ''Opernreform'' zum Teil noch heute prägen. Sie gehen u.a. der Frage nach, wie sich diese abhängig von kulturellen Kontexten verändert haben und unter wechselnden politischen Vorzeichen umgedeutet werden.Mit Beiträgen von Michele Calella | Eric Schneeman | Helena Langewitz | Klaus Pietschmann | Arnold Jacobshagen | Melanie Unseld | Markéta Štědronská | Daniel Brandenburg | Hervé Lacombe | Mark Everist | Yuliya Shein | Arne Stollberg | Dörte Schmidt | Thomas Betzwieser | Michael Custodis
Seit etwa 1970 hat die Musikwissenschaft ihr Augenmerk verstärkt auf Aspekte der Rezeption gerichtet. Die entsprechenden Fragestellungen und Ansätze haben mittlerweile eine so starke Ausdifferenzierung erfahren, dass unter dem Label ''Rezeption von Musik'' ein ganzes Bündel an Theorien und Schwerpunkten subsumiert wird. Diesem breiten Themenfeld war eine Ringvorlesung an der Universität Wien unter dem Titel "Zwischen Transfer und Transformation" gewidmet. Auf ihr beruht der vorliegende Band: Zwölf der beteiligten Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler setzen sich in ihren Beiträgen mit verschiedensten Aspekten der Rezeptionsforschung auseinander und stellen mannigfaltige Forschungsinteressen vor, die die Aufnahme, Wirkung und Aneignung von Musik in unterschiedlichen historischen, kulturellen und medialen Konstellationen berühren.