Benjamin Hohne – författare
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„Wutbürger“ wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum „Wort des Jahres 2010“ gewählt. Offenkundig gibt es in Deutschland ungewohnten und scheinbar parteiübergreifenden Bürgerprotest. Dieser Band betrachtet das Thema „Parteien in der Gesellschaft“ und deren Rolle im Zuge der Protestbewegungen umfassend und deshalb auch aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven. Dazu gehören eine kritische Bestandsaufnahme und Diagnose des gegenwärtigen Zustands der Parteiendemokratie, die Suche nach Ursachen für die aktuelle Situation mit ihren Wirkungen auf Parteien bis hin zu Parteienverdrossenheit. Nicht zuletzt wird auch der Blick auf alternative oder partizipationsakzentuierte Formen der Organisation von Parteien, aber auch von Staatlichkeit geworfen.
1 092 kr
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Der Sammelband liefert komprimiertes Wissen über Strukturen, Akteure, Prozesse sowie wichtige landespolitische Politikthemen. Der Band ist die erste umfassende Darstellung der facettenreichen Politik und Verwaltung des Landes Berlin. Die Beiträge behandeln die Grunddimensionen des Berliner Regierens auf Landesebene als auch die Wechselbeziehungen zum Bund und zur EU. Gegenstand im Detail ist die Darstellung des ausdifferenzierten politischen Systems Berlins und seiner Institutionen, wie Abgeordnetenhaus, Senatsregierung und Verwaltung, Verfassungsgericht, Parteien und Wahlen, direkte Demokratie und politische Kultur. Darüber hinaus werden traditionelle wie neu hinzugekommene landespolitische Politikfelder in den Blick genommen, u.a. die Finanz- und Wohnungspolitik, Innere Sicherheit, Migration, Gleichstellung, Antisemitismus und Digitalisierung.
1 305 kr
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In der parlamentarischen Demokratie steht und fällt der Bestand der politischen Ordnung mit der Erfüllung der Parlamentsfunktionen; und konkret sind es die Abgeordneten, die dies zu leisten haben. Von ihnen hängt es ab, ob im Parlament genügend Sachkunde vorhanden ist, um Politik mitzusteuern oder zu kontrollieren, sie müssen die lebendige Verbindung in die Gesellschaft sichern, um angemessene Lösungen ringen und Kompromisse finden. Sie sind der Wählerschaft rechenschaftspflichtig und tragen die demokratische Letztverantwortung. Aus ihren Reihen wird in aller Regel die Regierung rekrutiert. Damit kommt der Auswahl der Kandidaten für Parlamentsmandate allerhöchste Bedeutung zu. Den Fragen, wer, wie, von wem und warum für die Bundestagswahl nominiert wird, ist das Institut für Parlamentarismusforschung (IParl) mit einem Team aus jetzigen und früheren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie IParl-Fellows unter Leitung von Suzanne S. Schüttemeyer nachgegangen. In 13 Kapiteln wird die Kandidatenaufstellung aus Sicht der Parlamentarismusforschung grundlegend und in vielen Details beleuchtet.
323 kr
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