Bijan Fateh-Moghadam – författare
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PDF, Tyska, 2021804 kr
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Der vorliegende Sammelband interessiert sich für das Verhältnis von Technik und Recht. Transformative Technologien verdrängen nicht nur konkurrierende Technologien vom Markt, wirken also nicht nur in einem ökonomischen Sinne disruptiv, sondern zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, normative Konzepte zu beeinflussen. So stellen technische Innovationen wie die Digitalisierung das Recht nicht nur vor neue Regulierungsaufgaben, sondern verändern es zugleich selbst. Das Recht gestaltet den Prozess der digitalen Transformation der Gesellschaft aktiv mit, wird dabei aber zugleich zu ihrem passiven Gegenstand. Diesen Doppelcharakter der Digitalisierung als einer transformativen Technologie betrachten die Beiträge des Sammelbandes aus der Perspektive der Rechtswissenschaften, der Philosophie sowie der Kultur- und Medienwissenschaften.Mit Beiträgen vonProf. Dr. Bijan Fateh-Moghadam, Prof. Dr. Herbert Zech; Prof. Burkhard Schafer; Lukas Brand; Prof. Dr. Peter Georg Picht, Gaspare Tazio Loderer; Prof. Dr. Roberto Simanowski; Stefan Huonder, Olivier Raemy; Tianyu Yuan und Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem.
Del 16 - Jus Poenale
Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Strafrechts
Zur strafrechtlichen Beobachtung religiöser Pluralität
Inbunden, Tyska, 2019
1 582 kr
Tillfälligt slut
Die spezifischen Bedingungen religiös-weltanschaulicher Pluralität zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellen die Strafrechtswissenschaft vor neue Herausforderungen. In seiner grundlagenorientierten Neubestimmung des Verhältnisses von Strafrecht und Religion entwickelt Bijan Fateh-Moghadam die religiös-weltanschauliche Neutralität als einen Grundlagenbegriff des Strafrechts. Im Wege einer am Neutralitätsgrundsatz ausgerichteten Rekonstruktion der Diskussionen über den materiellen Verbrechensbegriff, den Zweck der Strafe und die Anerkennung von religiösen Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen werden dabei die Konturen eines allgemeinen Teils des Religionsstrafrechts sichtbar. Darauf aufbauend kann das Strafrecht konkrete Folgeprobleme religiöser Pluralisierung wie die strafrechtliche Bewertung der Knabenbeschneidung, die Legitimität von "Burka-Verboten" oder die Reichweite von Geistlichenprivilegien im Strafverfahren theoretisch kontrolliert lösen, ohne sich selbst religiös-weltanschaulich zu positionieren.