Caroline Arni – författare
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Inbunden, Engelska, 2024
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Del 7 - Stadt.Geschichte.Basel
Stadt an der Grenze in einer Zeit der Gefährdung. 1912-1966
Inbunden, Tyska
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PDF, Tyska, 2018246 kr
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Im späten 19. Jahrhundert machten französische Psychiater eine alarmierende Beobachtung: Bei Kindern, die während der preussischen Belagerung und der blutigen Revolten in Paris 1870/71 gezeugt worden waren, zeigten sich gehäuft körperliche und psychische Anomalien. Das liess aufhorchen: Wie hatten die turbulenten Ereignisse jener Zeit eine solch fatale Wirkung über Generationen hinweg entfaltet? Als mögliche Faktoren wurden neben den schwierigen Lebensumständen vor allem die traumatischen Erfahrungen der Schwangeren in Betracht gezogen.Ausgehend von dieser Episode untersucht Caroline Arni, wie Physiologen, Mediziner und Psychologen im 19. Jahrhundert ihren Blick auf das Geschehen vor der Geburt richteten, indem sie das "Leben" des Fötus zum Gegenstand von Experiment und Beobachtung machten. Aus diesen Forschungen ging zum einen das gesundheitspolitisch brisante Konzept der pränatalen Prägung hervor. Zum andern warf die Ergründung fötaler Entwicklung eine gewichtige Frage auf: Beginnt menschliche Subjektivität vor oder nach der Geburt?Pränatale Zeiten leistet einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Wissenschaften und der Schwangerschaft. Als sich im 19. Jahrhundert die Wissenschaften vom Leben und jene vom Menschen herausbildeten, wurde das Ungeborene nicht nur als "Embryo" Gegenstand biologischen Wissens, sondern forderte als "Vorgeburtliches" auch die Humanwissenschaften heraus. Indem das Buch diesen bisher wenig bekannten Aspekt in der Geschichte des Ungeborenen ausleuchtet, eröffnet es neue Blickwinkel auf heute virulente Fragen: Es verleiht den bioethischen Debatten um den Beginn menschlichen Lebens eine historische Dimension und skizziert die Anfänge aktueller Forschungen zur pränatalen Prägung, die heute neben genetischen und sozialen Faktoren als dritte eigenschaftsbildende Kraft gilt.
Häftad, Tyska, 2026
230 kr
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PDF, Tyska, 2023258 kr
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Für die Kritik der modernen Geschlechterordnung war und ist die Kritik an Naturbezügen zentral – zugespitzt im Argument, das vermeintlich Natürliche sei ganz und gar kulturell und die Geschlechterordnung (ja, die Geschlechtlichkeit selbst) infolgedessen vollständig sozial konstruiert. Aus dieser Perspektive steht jedes Argumentieren mit Natur grundsätzlich unter Essentialismusverdacht. In der historischen Arbeit entpuppt sich diese Kritik zunehmend als vorschnelle Begrenzung – wenn nämlich nicht auch danach gefragt werden kann, worum es Akteur*innen eigentlich geht, wenn sie von "Natur" reden, oder wenn ein Naturbegriff absolut gesetzt wird, der selbst historisch ist. Im vorliegenden Heft werden solche Fragen anhand historischer Fallstudien von der Antike bis ins frühe 20. Jahrhundert diskutiert.Aus dem Inhalt: Die Rolle der Inkas in Guaman Pomas Geschichte der Anden / Carolyn Merchants "Death of Nature" und sozio-ökologische Utopien der Frühen Neuzeit / Tierische Beziehungen / Schweizer Naturforscher in Niederländisch-Ostindien / German-Speaking Merchants on Honour and Manhood / Vormoderne Geschlechtsidentitäten in Frage stellen? / Die Verkörperung der Natur und der natürliche Körper in Pliniusʼ "Naturalis historia" / Menschen sind auch Mütter / The Nature of the Posthuman: Rosi Braidotti and the Resurrection of Ecofeminismian language?"Nature" and its presumed opposite, "culture" are central categories when examining the modern order of the sexes. A central argument has long been that what is supposedly "natural" might actually be entirely "cultural" and that the "natural" gender order and even gender itself is, indeed, socially constructed. Any reference to "nature" has thus been fundamentally subjected to a suspicion of essentialism, leading to to harsh feminist critiques of intellectual currents such as "ecofeminism" or "feminism of difference". This binary way of thinking, however, seems to bear in it an unproductive limitation of research. It becomes impossible to ask what historical actors are doing when they use the term "nature" and it makes the concept of nature absolute, rather than showing it to be the subject to considerable historical change. This issue discusses questions of the contingency of nature and its relationship with gender along various historical settings, thus making an important contribution to our current debate on "nature", culture and the gendered order of society.
Häftad, Tyska, 2023
361 kr
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Inbunden, Tyska, 2021
392 kr
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