Carolyn Iselt – författare
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PDF, Tyska, 20261 260 kr
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Friedrich Schleiermachers christliche Sittenlehre wird vielfach als Kulturtheorie gedeutet, zumal alle wesentlichen Lebensbereiche im Bezug zum Christentum untersucht werden. Dabei geht Schleiermacher auerst systematisch vor: So beruht seine Kulturtheorie des Christentums auf einem handlungstheoretischen Fundament (und ist nach drei Typen des Handelns unterteilt). Folglich finden sich reichlich Material und zugleich Begrifflichkeiten sowie systematische Zusammenhange zur weiteren Reflexion und Erforschung. Mithin beschaftigen sich viele Beitrage des Bandes mit Interpretationen der christlichen Sittenlehre - auch vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung der Moderne. Dass Schleiermachers theologische Ethik es wert ist, aus verschiedenen Blickwinkeln erneut interpretiert zu werden, rechtfertigt die Entstehung einer neuen Edition. 1843 hatte sein Schuler Ludwig Jonas eine verdienstvolle, aber nach heutigen Editionsstandards nicht mehr geeignete Publikation der Vorlesungsmanuskripte Schleiermachers und der studentischen Nachschriften in kompilierter Form herausgegeben. In Zukunft werden die Manuskripte und alle uberlieferten studentischen Nachschriften digital und historisch-kritisch erfasst zuganglich sein. Uberlegungen zur neuen Edition eroffnen daher den Band. Da Schleiermacher mehrere Disziplinen in einem systematischen Zusammenhang beforschte und unterrichtete, sind viele Anhaltspunkte fur Kontextualisierungen gegeben. Einige der Aufsatze stellen die christliche Sittenlehre mit anderen Disziplinen aus Schleiermachers Werk ins Verhaltnis, andere gehen daruber hinaus und stellen auch einen Bezug zu aktuellen Themen her.
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Friedrich Schleiermachers christliche Sittenlehre wird vielfach als Kulturtheorie gedeutet, zumal alle wesentlichen Lebensbereiche im Bezug zum Christentum untersucht werden. Dabei geht Schleiermacher auerst systematisch vor: So beruht seine Kulturtheorie des Christentums auf einem handlungstheoretischen Fundament (und ist nach drei Typen des Handelns unterteilt). Folglich finden sich reichlich Material und zugleich Begrifflichkeiten sowie systematische Zusammenhange zur weiteren Reflexion und Erforschung. Mithin beschaftigen sich viele Beitrage des Bandes mit Interpretationen der christlichen Sittenlehre - auch vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung der Moderne. Dass Schleiermachers theologische Ethik es wert ist, aus verschiedenen Blickwinkeln erneut interpretiert zu werden, rechtfertigt die Entstehung einer neuen Edition. 1843 hatte sein Schuler Ludwig Jonas eine verdienstvolle, aber nach heutigen Editionsstandards nicht mehr geeignete Publikation der Vorlesungsmanuskripte Schleiermachers und der studentischen Nachschriften in kompilierter Form herausgegeben. In Zukunft werden die Manuskripte und alle uberlieferten studentischen Nachschriften digital und historisch-kritisch erfasst zuganglich sein. Uberlegungen zur neuen Edition eroffnen daher den Band. Da Schleiermacher mehrere Disziplinen in einem systematischen Zusammenhang beforschte und unterrichtete, sind viele Anhaltspunkte fur Kontextualisierungen gegeben. Einige der Aufsatze stellen die christliche Sittenlehre mit anderen Disziplinen aus Schleiermachers Werk ins Verhaltnis, andere gehen daruber hinaus und stellen auch einen Bezug zu aktuellen Themen her.
Del 39 - Schleiermacher-Archiv
Studien Zu Schleiermachers Christlicher Sittenlehre
Edition, Interpretationen, Kontexte
Inbunden, Tyska, 2026
1 242 kr
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Del 76 - Hegel-Studien, Beihefte
Individualität und Kunst
Häftad, Tyska, 2024
1 883 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
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PDF, Tyska, 20241 247 kr
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Anders als hinlänglich aus der Rezeption der Kunstphilosophievorlesungen Hegels bekannt weist Carolyn Iselt in ihrer Studie zur Kunst-Religion in der »Phänomenologie des Geistes« nach, dass dem menschlichen Individuum in der Kunst auch für Hegel nicht nur Bedeutung in idealisierter Form als Götterskulptur oder als tragischem Helden zukommt. Vielmehr dienen die klaren ästhetischen Formen dazu, das Unterdrücken der Individualität hervor- und diese ins Bewusstsein treten zu lassen.Im Kapitel Kunst-Religion ist demnach eine Entwicklung vom sittlichen-allgemeinen Bewusstsein hin zum Erkennen der Bedeutung des Einzelnen und dessen Individualität nachzuvollziehen, und zwar anhand einer systematischen Abfolge von Kunstgattungen – Skulptur, Gesang, Epos, Tragödie und Komödie. Daraus lässt sich auch für die Kunst ableiten, dass ein Hinausgehen über die ideale Einheit auch aus ästhetischen Gründen notwendig ist.Während dies den zweiten Teil der Arbeit bildet, zeigt die Autorin im ersten auf, dass sich am Ende des Vernunftabschnitts im Unterkapitel »Das geistige Thierreich und der Betrug, oder die Sache selbst« das allgemeine Bewusstsein des Geistes aus der Kritik an der dort dargestellten Vorstellung von absoluter Individualität entwickelt. Herausgearbeitet wird hier, dass Hegel Individualität überhaupt mit »Thun« gleichsetzt, sodass die jeweils besondere Bestimmung der Individualität erst aus einem im Tun entstehenden Wechselspiel zwischen angeborenen Eigenschaften und sozialer Wirklichkeit erfolgt.Aber nicht nur der Einzelne bestimmt und erfährt sich durch sein Handeln, auch die Gemeinschaft sowie deren Bewusstsein, der Geist, gründet im »Thun Aller«. Im geistigen Tierreich wird zwar diese Basis des Geistes – das Tun interagierender Individuen – en détail dargelegt, aber ein geistiges Bewusstsein tritt lediglich als Desiderat auf. Mithin fehlt es auch an einem Medium der Reflexion. Letzteres stellt den Zusammenhang zur Kunst bzw. zur Kunst-Religion her. Im Kunstwerk reflektiert sich nicht nur das Künstlerindividuum, sondern gleichfalls die soziale Wirklichkeit, durch die auch der Künstler bis in seine Individualität hinein bestimmt ist.Durch den Fokus auf die Kunst-Religion und das geistige Tierreich wird in dieser Studie der Zusammenhang zwischen individuellem Tun, dem Kollektiv handelnder Individuen und Kunst herausgestellt. Dabei wird ausgehend vom hegelschen Text sowohl die Vermittlung zwischen dem Einzelnen und der sittlichen Allgemeinheit als auch die substantielle Bestimmung der Kunst diskutiert.