Carsten Dutt – författare
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Del 2090 - suhrkamp taschenbücher wissenschaft
Vom Sinn und Unsinn der Geschichte
Häftad, Tyska, 2013
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PDF, Tyska, 20211 077 kr
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Seit seiner Gründung durch Erich Rothacker war das Archiv für Begriffsgeschichte immer beides zugleich: ein Hort materialer Forschung und ein Forum theoretischer Besinnung. Der vorliegende Band knüpft an diese Tradition und das ihr innewohnende Wissen um die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte mit Stellungnahmen zur Beantwortung der Frage nach dem Sinn und Nutzen der Disziplin an: »Wozu – noch immer – Begriffsgeschichte?« Hinzu treten Abhandlungen über Comenius'' Kulturbegriff, John Lockes Einführung des Terminus (the) Self, Kierkegards Sprung, Nicolai Hartmanns Theorie der Philosophiegeschichtsschreibung und Reinhart Kosellecks Wende zur Pragmatik. Ein Schwerpunkt ist dem begriffshistorischen Œuvre des Genfer Literaturwissenschaftlers Jean Starobinksi gewidmet, dessen methodisches Eigenprofil die ihm gebührende Aufmerksamkeit hierzulande noch nicht gefunden hat.
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PDF, Tyska, 2022510 kr
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Bald hundert Jahre nach Veröffentlichung der ersten Monographie zum Thema »Aufklärung« und exakt fünfzig Jahre nach Erscheinen des einschlägigen, mit einem Umfang von nicht weniger als einhundert Druckseiten monumentalen Artikels in den »Geschichtlichen Grundbegriffen« ist die Begriffsgeschichte von Aufklärung wahrlich kein Neuland der Forschung. Dass sich an ihr gleichwohl noch immer Befunde von korrigierender Kraft erheben und Einsichten gewinnen lassen, die das Niveau bemerkenswerter Details übertreffen und zu einer veränderten Sicht des Ganzen auffordern, stellt die umfangreiche Studie Daniel Fuldas unter Beweis, mit der der Schwerpunkt dieses Hefts eröffnet wird. Der Autor untersucht in ihr die lange vernachlässigte Frühphase des publizistischen Gebrauchs der Ausdrücke aufklären, aufgeklärt und Aufklärung im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Welche Folgerungen und Fragen sich aus Fuldas Begriffs-, Bild- und Metapherngeschichte aus der ›Sattelzeit‹ um 1700 für die Aufklärungsforschung einerseits, die Theorie und Methodologie der Begriffsgeschichtsschreibung andererseits ergeben, diskutieren in einer Reihe von Kommentaren Carsten Zelle, Steffen Martus, Gisela Schlüter, Gideon Stiening und Carsten Dutt.Die sich anschließenden Abhandlungen von Arbogast Schmitt, Bernhard Schlink und Petra Gehring gelten Jürgen Habermas'' Beitrag zur philosophiehistorischen Modellierung des Verhältnisses von Antike und Moderne, dem epistemologischen Status von Interpretationen in juristischen Kontexten und den begrifflichen Untiefen der neuerdings um sich greifenden Rede von digitaler Souveränität. Ein Rezensionsessay von Jan Eike Dunkhase informiert über Neuerscheinungen zu Leben und Werk Karl Löwiths, gefolgt von Buchbesprechungen zu Gloria Dell''Evas Salto mortale. Deklinationen des Glaubens bei Kierkegaard und Dennis Vanden Auweeles Exceeding Reason. Freedom and Religion in Schelling and Nietzsche.
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PDF, Tyska, 2023509 kr
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Dutt, Carsten: Inhalt / Vorwort.Rebenich, Stefan: Reinhart Koselleck und die Alte Geschichte.A tour through Reinhart Koselleck''s extensive library shows his intimacy with Greek and Latin texts, almost reminiscent of the Humanist postulate ad fontes. Furthermore, the paramount importance of Greek historiography is obvious in Koselleck''s efforts to formulate a theory of history and gauge the possibilities and limits of historical knowledge. He saw Thucydides in particular as the archegetes of modern historiography. His reference to the historiographical and philosophical tradition of Greco-Roman antiquity allowed him to analyze and bring to consciousness »the peculiarity of modern times as a new time and the history of time as time«. Talking about Reinhart Koselleck and ancient history always means talking about Christian Meier. In no other field did the two historians work more closely together than in the field of conceptual history. Through his work, Meier consistently historicized antiquity, which he perceived as rather alien, but whose significance for the present he underscored from the perspective of reception. Koselleck, on the other hand, who described temporalization (»Verzeichtlichung«) as the decisive criterion of modernity, detemporalized antiquity in order to advance to the supra-temporal proprium of ancient historiography and philosophy, which is an essential component of his own theory of history.Dunkhase, Jan Eike: Zwischen Kafka und Hamlet. Reinhart Kosellecks publizistische Anfänge im KontextThe paper introduces Reinhart Koselleck''s first three publications from the years 1951–53, which present the future historian as a literary critic. They report on a Kafka workshop organized by students at the University of Heidelberg and review a contemporary novel by Paul Schallück as well as a Hamlet interpretation promoted by Carl Schmitt. Koselleck''s articles are analyzed within the context of the student magazine they were published in and contrasted with his fellow student Hans Robert Jauss'' first publication in the same Forum academicum. While young Koselleck doesn''t express himself as an historian in these early publications, they shed light on his intellectual beginnings in the shadow of his emerging doctoral thesis Critique and Crisis, especially concerning his foundational struggle with »the transcendence of history.«Kemmerer, Alexandra: Ad limina. Koselleck und die völkerrechtliche Imagination in der KriseEarly in his academic career, Reinhart Koselleck developed an interest in questions of international law. However, the historiography of international law, which has undergone a very dynamic evolution for almost three decades, remains little interested in Koselleck''s conceptualhistorical method. In this paper, I trace Koselleck''s association with international law scholars – particularly with Carl Schmitt, with whom he maintained an exchange beginning with the latter''s Nomos der Erde (1950) and continuing through Die legale Weltrevolution (1978). I strive to uncover the mutual influences and the significance of this cooperation for today''s transdisciplinary legal research.Their perspectives and possibilities through the conceptual-historical method are discussed in closing, before I return to the end of the world, where land and sea meet and where this text began.Dutt, Carsten: »Beihilfe zur Ernüchterung«.Dunkhase, Jan Eike: Die Frage nach der Geschichte. Eine Doppelrezension Reinhart Kosellecks aus dem Jahr 1950Koselleck, Reinhart: Rezension zu Hans Freyer, Weltgeschichte Europas, und Karl Jaspers, Vom Ursprung und Ziel der Geschichte.Koselleck, Reinhart; Dutt, Carsten: Zum politischen Totenkult. Ein InterviewHölscher, Lucian: The Discovery of the Future in Early Modern Europe.My argument for the discovery of the future is based on the idea of a process of temporalization that took place in early modern Europe.
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PDF, Tyska, 2023509 kr
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Im Schwerpunkt dieses Heftes werfen Dieter Teichert, Gisela Schlüter, Gerhard Schreiber und Martin Laube einige Schlaglichter auf die noch ungeschriebene Begriffsgeschichte von Trost. Was sie bei Cicero und Seneca, Montaigne, Kierkegaard und Blumenberg zutage fördern, mag sich im Bewusstsein vergleichender Leserinnen und Leser zu einer kleinen Übersichtskarte zusammensetzen, die teils irreversibel historisch gewordene, teils aktualisierbar und aneignungsfähig gebliebene Konzeptualisierungen des mildernden oder heilenden Umgangs mit den kleinen Sorgen und großen Nöten im unaufhebbaren Widerfahrnischarakter der condition humaine verzeichnet.Die nachfolgende Abteilung freier Abhandlungen versammelt Studien von David Meißner, Benedikt Krämer und Stephan Zimmermann. Sie thematisieren die Konzeption der natürlichen Richtigkeit von Namen in Platons Kratylus, den Panentheismus der philosophischen Theologie Plotins und Schleiermachers hermeneutische Reinterpretation der Kantischen Wendung, einen Verfasser »besser zu verstehen, als er sich selbst verstand«.In einem Rezensionsessay informiert Peter König über die wissenschaftsinternen und wissenschaftsexternen Voraussetzungen eines unter dem Titel »Formen der Zeit« erarbeiteten Wörterbuchs der ästhetischen Eigenzeiten.
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PDF, Tyska, 2024509 kr
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Leibniz'' Stellung in der Geschichte der Sprachphilosophie und der historisch-empirischen Sprachforschung, sein in immer neuen Entwürfen verfolgtes Projekt einer »Characteristica universalis«, seine neologistische Produktivität zur Bezeichnung philosophisch innovativer Konzepte und seine Tätigkeit als Dichter – all diese Themen gewinnen im Schwerpunkt des Heftes begriffsgeschichtliches Profil, gefolgt von Abhandlungen zu Hölderlins begriffshistorisch instrumentierter Versöhnung von Mythos und Vernunft und Hans Blumenbergs Auseinandersetzung mit Heideggers Konzept der Sorge.
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PDF, Tyska, 2024501 kr
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Der Schwerpunkt dieses Hefts versammelt drei Beiträge zur Globalgeschichte des politischen Liberalismus. In transnational vergleichender Perspektive macht Harry Liebersohn Begriffsbildungspragmatiken, politische Agenden und Wertsysteme übersichtlich, die Liberale während des langen 19. Jahrhunderts in Mittel und Südeuropa, Indien und China unter je spezifischen Herausforderungen entwickelt haben. Leon Fink erhellt die ideen und organisationspolitisch einflussreiche Rolle des Reformjudentums in der Geschichte des USamerikanischen Liberalismus zwischen 1860 und 1936. Nikolaj Plotnikov und Olga Tikhomirova widmen sich der Bezeichnungs, Begriffs und Ideologiegeschichte des Liberalismus im postsowjetischen Russland von den frühen 1990er Jahren bis zur Gegenwart.
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PDF, Tyska, 2025501 kr
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Am 11. Februar 2025 jährt sich der Geburtstag Hans-Georg Gadamers zum 125. Mal. Das »Archiv für Begriffsgeschichte« nimmt das Jubiläum zum Anlass, dem Begründer der philosophischen Hermeneutik einen Schwerpunkt zu widmen. Er versammelt Beiträge, die sich unter einander ergänzenden Aspekten auf den geisteswissenschaftstheoretischen Kern und die verständigungsphilosophischen Weiterungen der Thesenführungen Gadamers beziehen – durchweg in der Absicht, das für sie Eigentümliche herauszuarbeiten und ihr Gewicht für die Gegenwart abzuschätzen. Auch die Rubrik »Aus dem Archiv« ist Hans-Georg Gadamer gewidmet. Sie enthält als Erstveröffentlichung einen Brief an den kanadischen Philosophen Jean Grondin, in dem Gadamer noch einmal zentrale Begriffe und begriffsbildend genutzte Metaphern seines Denkens konfiguriert und eine überraschend naheliegende Antwort auf die notorische Frage nach dem Wahrheitsbegriff der philosophischen Hermeneutik gibt.
Häftad, Engelska, 2026
836 kr
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