Celine Trautmann-Waller – författare
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PDF, Tyska, 2012956 kr
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Franz Theodor Kugler (1808–1858) gehört unbestritten zu den ersten namhaften deutschen Kunsthistorikern. Ihm verdankt man insbesondere die Einbettung der Kunstgeschichte als ästhetische Auseinandersetzung mit den überlieferten Kunstwerken in die allgemeine Geschichte. 1837 veröffentlichte er sein Handbuch der Geschichte der Malerei von Konstantin dem Großen bis auf die neuere Zeit. Bald darauf folgte ein zweites bahnbrechendes Werk, das Handbuch der Kunstgeschichte (1842). In weiteren Schriften legte Kugler den Akzent auf die Kunstgeschichte Berlins und der Umgebung und versuchte zugleich, die Kunstwissenschaft mit geographischen Betrachtungen zu verknüpfen. Die Geschichte der Baukunst, an der Jakob Burckhardt und Wilhelm Lübke mitwirkten, zeugt von seiner Neigung zu Gesamtdarstellungen. Kugler war auch als Kunstreferent des preußischen Kulturministeriums tätig und konnte seine Ansichten in die Praxis der Kunstverwaltung umsetzen. Sein weitverzweigtes Netz von Bekannten und Freunden unter den Berliner Schriftstellern der Zeit, von Emanuel Geibel und Paul Heyse bis zum jungen Theodor Fontane, illustriert eine paradigmatische Verbindung von Literatur- und Kunstbetrachtung, die von der Zusammenarbeit mit Adolph Menzel an der Geschichte Friedrichs des Großen (1840) oder aber von seinen eigenen Gedichten weiter dokumentiert wird. Der vorliegende Band widmet sich erstmals ausführlich der Figur Kuglers, die weitgehend in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie für das Verständnis der Kunstwissenschaft, der Berliner Salonkultur und der allgemeinen deutschen Kulturgeschichte von den 1830er bis zu den 1850er Jahren unerlässliche Schlüssel liefert.
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PDF, Tyska, 2015217 kr
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Die jüdische Geschichte Berlins ist genauso alt (oder so jung?) wie die Geschichte der Stadt selbst: Sie geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Der vorliegende Band soll aber nicht nur die Geschichte der Jüdinnen und Juden in Berlin oder den Zusammenhang zwischen jüdischer Kultur und Großstadtkultur beschreiben, sondern nach der tiefen Verbindung fragen, die sich im Laufe der Zeit zwischen der Stadt und ihrer jüdischen Bevölkerung entwickelt hat und die selbst nach der Shoah nicht vollständig abgebrochen ist. Gibt es so etwas wie eine ''Wahlverwandtschaft'' zwischen Berlin und den Jüdinnen und Juden, die gleichzeitig im Zeichen einer ''Liebesgeschichte'' und einer ''Tragödie'' steht? Kann man diese Beziehung unter Theodor Fontanes Formel eines "berlinisch-jüdischen Geistes" subsumieren?Berlin und die Juden konzentriert sich auf das 19. und das frühe 20. Jahrhundert, eine Epoche, die traditionell als ''Goldenes Zeitalter'' der deutschen jüdischen Geschichte bezeichnet wird. Die Beiträge beleuchten die Geschichte der Wechselbeziehung zwischen Berlin und ''den Juden'' näher. Dabei wird eine neue Perspektive auf jüdische Intellektuelle wie Heinrich Heine, Walter Benjamin und Arnold Schönberg sowie auf Humboldts jüdische Mitstreiter eröffnet. Nach Studentinnen und Akademikerinnen als einer weiblichen Avantgarde der Großstadt wird gefragt und nicht zuletzt nach Berliner ''jüdischen Orten'' im weitesten Sinne des Wortes – von Berliner Topographien bis zu Stadttexten und Stadtpresse über Kaufhäuser und jüdische Lehreinrichtungen.