Charlotte Schade – författare
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PDF, Tyska, 2021254 kr
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Georg-August-Universitat Gottingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel der Arbeit ist es, anhand der Analyse von Mariendichtung Sinnbilder und Typologien, herauszuarbeiten, wie und durch welche Strategien das Konstrukt der "e;Weiblichkeit"e;innerhalb der mittelalterlichen Gattung der Mariendichtung konstruiert wird. Da eine Analyse aller tradierten Marienbilder und der Marienlyrik in ihrer Gesamtheit zu weit gehen wurde, werden im Zuge dieser Arbeit exemplarisch die Sinnbilder zweier ausgewahlter Texte, des Melker Marienlieds und des "e;Leichs"e; Walthers von der Vogelweide, untersucht werden. Sowohl das "e;Melker Marienlied"e; als auch Walthers Leich bieten sich als Gegenstande einer derartigen Analyse an, da es sich bei beiden um fruhe Beispiele der Mariendichtung handelt, welche jedoch unterschiedlichen Uberlieferungskontexten entstammen und zudem formal unterschiedliche Realisationsarten aufweisen. Aus diesem Grund erlaubt eine Untersuchung eben dieser beiden Lieder einen gattungsubergreifenden Uberblick uber das Spektrum der fruhmittelalterlichen, mittelhochdeutschen Marienverehrung. Beide enthalten daruber hinaus eine Vielzahl mariologischer Bilder. Da beiden Texten au erdem in der mediavistischen Literaturwissenschaft eine besondere Relevanz innerhalb der Gattung der Marienlyrik zugewiesen wird, dienen sie als Gegenstande der nachfolgenden Analyse.
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Del 23 - Expressionismus
Menschheitsdämmerung
Häftad, Tyska, 2026
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PDF, Tyska, 2026217 kr
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Die Menschheitsdammerung - erstmalig herausgegeben von Kurt Pinthus im Jahr 1919 - ist die wichtigste Anthologie expressionistischer Lyrik. Als solche hat sie das Bild, das die Literaturgeschichte von expressionistischer Dichtung zeichnet, entscheidend gepragt. Pinthus' Auswahl an Gedichten kann als Ruckblick auf die damals bereits ein Jahrzehnt wahrende expressionistische Dichtung gesehen werden, deren Vertreter zwischenzeitlich teils andere Wege eingeschlagen hatten, teils verstorben (nicht zuletzt als Soldaten im Ersten Weltkrieg gefallen) waren. So zieht die Sammlung eine Bilanz der neuen Dichtung der damals jungen Generation - und entfaltet programmatisch kanonisierende Wirkung. Pinthus' Zusammenstellung kann als eigenes Gesamtkunstwerk verstanden werden, da er der Form der blo willkurlich zusammentragenden Anthologie die Schaffung eines eigenen, in sich stimmigen Werks entgegenstellt, um die gro en gemeinsamen Linien der expressionististischen Dichter*innengeneration zu betonen. Unter dem Stichwort der Symphonie, aus dem sich die vier Teile der Menschheitsdammerung ergeben, werden die enthaltenen Gedichte von 22 Dichtern und einer Dichterin (Else Lasker-Schuler) thematisch so zusammengestellt, dass ihre Stimmenvielfalt, dem Zusammenspiel von Instrumenten in einem Orchester gleichend, zu einer in sich geschlossenen Komposition wird. Mehr als 100 Jahre nach der Erstausgabe diskutieren die Beitrage auf Basis aktueller Forschungszugange den Status von Pinthus' wegweisender Anthologie neu: Sie gehen dem Konstruktionsprinzip der Sammlung auf den Grund, beleuchten ihre literarischen, politischen und personellen Kontexte und weisen nicht zuletzt auf die Leerstellen hin, welche die von Pinthus nicht ausgewahlten Dichter innen hinterlassen. Neben der Kriegslyrik August Stramms und der Sonderrolle Franz Werfels geht es um den Dichter Ernst Wilhelm Lotz, die Lyrikanthologie Verkundigung sowie die Fruhexpressionistin Elsa Asenijeff. Auch das Frauenbild in expressionistischer Lyrik kommt anhand der Thematisierung von Sexarbeit zur Sprache. Mit Beitragen von Conny Dietrich, Kristin Eichhorn, Judith Kerschbaumer, Johanna Meixner, Sascha Ohlenforst, Michael Pilz und Charlotte Schade.