Christa Ludwig – författare
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24 produkter
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Inbunden, Engelska, 2004
373 kr
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One of the greatest mezzo-sopranos of postwar opera, Christa Ludwig recalls her long and lustrous career singing for two generations of adoring audiences, under the batons of such conductors as Klemperer, Karajan, Solti, and Bernstein, in the great opera houses of the world. Her memoirs make clear why Bernstein said of her, “She is simply the best, and the best of all possible human beings.”
Del 2 - Hufspuren
Hufspuren: 136 Hufe zu viel
Inbunden, Tyska
177 kr
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Del 4 - Hufspuren
Hufspuren. Geschecktes Glück
Inbunden, Tyska, 2009
178 kr
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Del 5 - Hufspuren
Hufspuren. Das Feuerfohlen
Inbunden, Tyska, 2010
177 kr
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Del 6 - Hufspuren
Hufspuren. Der Himmel auf Pferden
Inbunden, Tyska, 2010
177 kr
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Häftad, Tyska, 2020
178 kr
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Inbunden, Tyska
212 kr
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Inbunden, Tyska
257 kr
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Del 54 - falter
Wortreich
Inbunden, Tyska, 2022
219 kr
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Tyska, 2014173 kr
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Johannes spricht etwas fremdartig und rau, wie jemand der erkältet ist. Ohne deutliches Gespür für hoch und tief, laut und leise, Frage oder Antwort. Mit Händen reden kann er viel besser. Und wen er sprechen sieht, den versteht er auch. In der lautlosen Welt kennt er sich aus. Und dann kommt dieser Sommer. Im Nachbarhaus zieht Maria ein. Maria, die Töne liebt. Die ihm ihre Musik zeigen, die mit ihm tanzen will …
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Tyska, 2014113 kr
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Aus der Schule kennen sie sich, auf dem Ulmenhof treffen sie sich: Jana, Alberta, Felix, Theres. Möglichst jeden Tag. Als großes Ereignis steht ein Turnier bevor, bei dem das Super-Spitzen-Pferd im Stall, die Trakehnerstute Dolly, in der Vielseitigkeitsprüfung glänzen soll. Und Felix soll sie zusätzlich im Jugendspringen vorstellen. Felix - der Glückliche? Je besser sie abschneiden, desto eher wird Dolly verkauft. Seine Dolly. Aber noch vor dem Turnier hat ein neuer Star seinen Auftritt auf dem Ulmenhof: der Araberhengst El Sham … In fast allen Jugendbüchern von Christa Ludwig kommt mindestens ein Pferd vor. Ein Leben ohne Pferde kann sie sich ebenso wenig vorstellen wie ein Leben ohne Bücher. Jetzt verbindet sie beides in der 6-bändigen Reihe "Hufspuren". Aus all dem Schönen und Erschreckenden, was sie in vielen Jahren Leben mit Pferden erlebt hat, sind diese Geschichten entstanden.
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Tyska, 2014146 kr
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Wer ein Pferd, das ihm nicht gehört, zu sehr liebt, muss früher oder später Abschiedsschmerz leiden. Jana und Felix steht in dieser Hinsicht einiges bevor. Und dazu noch Albertas und Theres'' frische Begeisterung für Isländer. Als Käfigpferde bedauert Alberta die Pferde im Ulmenhof, seit sie den Offenstall des neuen Rappenhofes gesehen hat. Das ist einfach zu viel. Die Freundschaft knirscht in allen Fugen. Aber vielleicht sind Isländer doch etwas sehr Besonderes? Zögernd betritt Jana Neuland. Und das sind die jungen Pferdenarren: Jana, die sich alles traut und (fast) immer Glück hat - auch mit einer Reitbeteiligung an dem Wallach Askan. Alberta aus Kasachstan, die jedes Pferdebuch aus der Bibliothek kennt und im Stall hilft, wo sie kann, aber nur ausnahmsweise eine Longenstunde bekommt. Felix, hochtalentierter Reiter ohne eigenes Pferd, aber mit besten Beziehungen zu einem Tierarzt .Theres, ein bisschen ängstlich (wenn auch nicht so sehr wie ihre Mutter), deren Eltern ihr jedes Pferd der Welt kaufen könnten, die aber beim Reiten noch einiges zu lernen hat.
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Tyska, 2014148 kr
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Theres ist reich. Theres bekommt von ihren Eltern fast alles, was sie sich wünscht - auch ein eigenes Pferd. Jana übersieht ganz, wie verletzlich und sensibel ihre Freundin ist. Wenn Theres nur einen Hauch von Janas Riesenportion Selbstbewusstsein hätte! Aber jetzt scheint es für sie aufwärts zu gehen. Bei den Islandpferden verliert sie ihre Ängstlichkeit, sie wird sogar als Reiterin gelobt und außerdem ist sie zum ersten Mal mit einem Jungen verabredet. Und dann kommt dieses Mädchen, das nicht auf eigenen Beinen laufen, aber beneidenswert gut reiten kann. Alles dreht sich nur noch um Christina …
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Tyska, 2014146 kr
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Selbst Jana und Theres ahnen nur entfernt, mit welchen Schwierigkeiten ihre Freundin Alberta zu Hause zu kämpfen hat. Ihr altmodischer Name ist da noch das Geringste. Der harte Widerstand ihres kasachischen Vaters in Dingen, die für andere 14-Jährige selbstverständlich sind, macht Alberta das Leben schwer. Aber da ist der Rappenhof mit der verständnisvollen Isa und da sind die geliebten Isländer. Nur ihr Pferd hat sie noch immer nicht gefunden. Sie will ein Lieblingspferd, das braucht sie jetzt. Sofort! Dann wird diese gescheckte Stute auf den Hof gebracht und Alberta sieht ihr ins Auge, in dieses seltsam blaue, fast menschliche rechte Auge...
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Tyska, 2014138 kr
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Westernreiten! Für Janas geliebte Reitlehrerin Bettina ist das fast so ein Reizwort wie zuerst Isländer und Tölt. Aber alle Mädchen, egal ob vom Ulmen- oder vom Rappenhof - allen voran Jana und Theres - sind fasziniert von den bunten Pferden, die mit der Familie Defoe aus Wyoming auf dem alten Gutshof einziehen. Und von ihren sprechenden Namen wie "Daffodil''s Morningcry", "Go-Zippo-Go" oder "Mermaid". Nur "Sitopanaki" - "Deren Füße singen, wenn sie geht" - ist noch geheimnisvoller. So wie ihr Besitzer: David, der Junge mit den grauen Augen unter dem Cowboyhut. Der kann nicht nur sagenhaft reiten, sondern auch sagenhaft erzählen …
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Tyska, 2014146 kr
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Das furiose Finale der Hufspuren-Reihe gipfelt in dem Traum aller jungen Reiterinnen: einer Pferdeschau, die am Faden einer märchenhaften Story Andalusier, Berber, Isländer, Friesen, Appaloosas und ihre Reiter von ihrer glänzendsten, aber auch gefahrvollen Seite zeigt. Ulmenhof, Rappenhof und Lizzy''s 3D-Ranch - wie sollen drei Reiterhöfe in nächster Nähe nebeneinander existieren können? Selbst die einst unzertrennliche Clique, die Freunde Jana, Theres, Felix und Alberta, wäre dadurch schon fast auseinandergerissen worden. Wieder einmal kommt die zündende Idee von Jana: Was wäre, wenn sie zusammen mit ihren besten Pferden und besten Reitern eine Pferdeschau organisierten? Das brächte allen Aufmerksamkeit und Geld. Eine Riesenherausforderung! Jetzt wird es spannend, dramatisch und gefährlich. Denn auch neue, unbekannte und unberechenbare Akteure kommen mit ins Spiel …
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Tyska, 2016107 kr
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Häufig in Schlägereien verwickelt, Schulschwänzer, klaut im Supermarkt. Robins "Steckbrief" verrät seine Probleme zu Hause. Und die sollen weggehen, wenn ihn jetzt ein Hund regelmäßig besuchen kommt? Robin ist Bellcanto gegenüber zuerst so misstrauisch, wie es der alte Biologe Heyse gegenüber Menschen ist. – Eine sensibel erzählte Geschichte voller Rätsel und Spannung übererstaunliche Begegnungen, wachsendes Vertrauen und die Lebensfreude, die ein Hund schenkt.Sozialhelfer oder Besuchshund? Da ist Robin Letzterer doch lieber. Wie lieb ihm dieser Bellcanto ist, merkt er aber erst allmählich. Der alte Heyse, missmutiger Bewohner eines Seniorenheims, weiß das für sich längst. Bellcanto führt sie zusammen und begleitet sie auf einer heimlichen Reise. Heyses Verhalten und seine Vergangenheit werden Robin lange ein Geheimnis bleiben. Aber ein noch aufregenderes ist dieses russische Mädchen, das mutig durch reißendes Wildwasser schwimmt …
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Tyska, 2020146 kr
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Sie heißt Dshirah und ist ein Hirtenmädchen in einem wunderschönen südlichen Land. Doch sie kann nicht leben wie andere. Sie darf keine Freundinhaben. Muss sich verbergen, fliehen. Denn wenn erkannt wird, was sie von anderen unterscheidet, droht ihr der Tod im Löwenrachen. Für Dshirahbeginnt eine dramatische Flucht und verzweifelte Suche nach der verlorenen, vergessenen Siebten Sage.
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Pan ruft! Der bocksfüßige griechische Gott konnte mit den Tönen seiner Flöte Wesen betören. In Christa Ludwigs zauberhafter Geschichte ist es die kleine Hirtin Phoebe, die mit ihrer Flöte ein Fohlen zum Tanzen bringt. Und das ist nicht irgendeines: Es gehört dem Königssohn Alexander von Makedonien. Aber wird es Phoebe auch gelingen, Alexander in den Bann zu ziehen?
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Tyska, 2020216 kr
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Sie wollte wieder nach Palästina. Kurz. Jetzt im Krieg sitzt Else Lasker-Schüler hier in Jerusalem fest, zwischen Juden, Arabern, und Briten, Bombenanschlägen und Horrornachrichten. Will Frieden stiften, dringend. Aber dazu braucht sie einen Mann für ein Liebesgedicht. – Mit subtilen Mitteln lässt Christa Ludwig ein intensives Porträt der Dichterin in ihren letzten Lebensjahren entstehen."Wo soll ich hin, wenn kalt der Nordsturm brüllt –?– Die scheuen Tiere aus der Landschaft wagen sich –Und ich – vor deine Tür, ein Bündel Wegerich."Else Lasker-Schüler, "Die Verscheuchte"
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Tyska, 2020172 kr
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Selina ist unzufrieden: Was sie will, das hat sie nicht, und was sie hat, das will sie nicht. Als junge Restauratorin erhält sie den Auftrag, ein übermaltes spätmittelalterliches Bild freizulegen. Bei dieser Arbeit mischen sich zwei gegensätzliche, aber gleichermaßen skandalöse Bilder. Und auch in Selinas Leben kommt Bewegung. Hat sie sich getäuscht? War das doch Liebe, damals?
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Tyska, 2022170 kr
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Vom Klang der Sprache und den Farben der PoesieChrista Ludwig wandert in ihren spielerisch leicht erzählten Texten durch das Reich der Worte. Sprache ist ihr Lebenselixier. Sie sammelt Lieblingswörter, wirft Fragen auf wie »War das Wort zuerst Gesang?« und »Ist der Mensch zum Sehen geboren - oder eher zum Hören, weil man Sprache hören muss?« Sie erzählt, wie Gedichte Alltagsprobleme lösen können, und findet die Poesie im Alltag und den Alltag in der Poesie.In diesen kurzen, eingängigen Betrachtungen erschließt Christa Ludwig erstaunliche Phänomene der Sprache, die das Leben oft in einem ungewohnten Licht erscheinen lassen. Mit ihren Anregungen können wir auch in unserem Alltag einen überraschend neuen Blick auf die Dinge gewinnen.
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Tyska, 2018236 kr
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"Die Herrlichste von allen."Jürgen Kesting (nach Robert Schumann)Christa Ludwig hat nicht nur eine der unvergesslichsten Opernstimmen, sondern im Lauf ihrer fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere auch vieles erlebt: In Berlin geboren, folgt die Mezzosopranistin 1955 nach ersten Bühnenerfahrungen dem Ruf an die Wiener Staatsoper, wo sie eine beispielhafte Karriere startet: Fast 40 Jahre lang ist sie Ensemblemitglied, wird Kammersängerin und Ehrenmitglied. Neben Auftritten bei den Salzburger Festspielen führen sie internationale Engagements an die großen Opernhäuser der Welt: Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Grande Opéra Paris, Teatro Colón Buenos Aires, Nissei-Theater Tokyo, Metropolitan Opera New York, Mailänder Scala, Covent Garden. Zu den wichtigsten Dirigenten ihrer Laufbahn zählen Karl Böhm, Leonard Bernstein und Herbert von Karajan, mit denen sie dem Publikum und sich selbst zahlreiche musikalische Sternstunden beschert. Mit Kollegen wie Elisabeth Schwarzkopf, Franco Corelli, Leonie Rysanek, Sena Jurinac, Birgit Nilsson, Hans Hotter, Eberhard Waechter oder Erich Kunz sorgt sie für unvergessliche Momente auf der Opernbühne, wie auch in den großen internationalen Konzertsälen als Liedinterpretin von Schubert, Brahms, Mahler und Strauss.Mit bald 90 Jahren erinnert sich Christa Ludwig an ihr ereignisreiches Leben zurück. Ihr Blick in die Vergangenheit ist immer humorvoll, aber auch auf die Zukunft gerichtet. Freimütig und unsentimental erzählt sie von den Entbehrungen in der Kriegs- und Nachkriegszeit, von den zahlreichen Opfern, die sie bringen musste, von Krisenzeiten, von ihren Ehemännern Walter Berry und Paul-Émile Deiber, über die Geheimnisse der menschlichen Stimme und ihr Streben nach Einfachheit als höchste Form der Kunst.
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PDF, Tyska, 2024203 kr
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"Kein Sterbenswörtchen werde ich sagen!" Das viersilbige Wort ist also ein Dementi all dessen, was wir – wem auch immer – sagen könnten. Damit hat es etwas Düsteres, es erinnert uns an unser Ende, an den Zeitpunkt, ab dem wir für immer verstummen. Wir werden sterben, todsicher. Wann es sein wird und wie, davon haben wir zumeist keine blasse Ahnung: deshalb die Fülle an Abwehrstrategien – von der routinierten Vermeidung bis zur panischen Angst. Sie alle belegen: Der Tod ist ein Thema wie kein anderes.Wir lassen dennoch, nein deswegen nicht von ihm ab, auch wenn das heißt, sich an der Grenze des Unvorstellbaren zu bewegen, denn jeder Versuch des Erkennens bleibt auf das Leben angewiesen. Der Gegenstand des Erkennens aber ist dessen Ende: Solange wir denken, ist unsere endgültige Abwesenheit für uns undenkbar. Wir glauben bis zum Ende nicht, dass wir uns einmal fehlen werden, und deshalb fehlen uns oft die Worte.Mit unserer Vergangenheit haben wir es da leichter; Kindheit und Jugend sind ein wunderbares Reservoir von literarisch fruchtbaren Erzählanlässen. Die Beiträge in diesem Buch versuchen jedoch, die Blickrichtung umzukehren – zu unserem Ende hin. Damit erinnern sie an die Tradition der Sterbebüchlein, die im späten Mittelalter beginnt und im 18. Jahrhundert endet. Dort wurde die 'Kunst des Sterbens' im Sinne der christlichen Normen gelehrt. Heute gibt es nichts Vergleichbares. Seit langem verfolgt die bürgerliche Gesellschaft das ihr kaum bewusste Ziel, "den Menschen die Möglichkeit zu verschaffen, sich dem Anblick von Sterbenden zu entziehen", so Walter Benjamin in seinem Essay Der Erzähler von 1936; das Sterben sei nach und nach "aus der Merkwelt der Lebenden" herausgedrängt worden.Die Absicht dieses Buches ist es, Sterben und Tod in die Gegenwart der lebenden Leserinnen und Leser zurückzuholen. Dabei gibt es kein Primat eines Textgenres: Der Essay erweist sich mit seinen am Begriff orientierten Mitteln als ebenso produktiv wie die Bildsprache von Prosa und Lyrik und die Unmittelbarkeit eines letzten Briefs an "Meine Lieben" vor dem Suizid.Mit Beiträgen von Lothar Baier, Steffen Brück, Claude Cueni, Hannes Demming, Patrick Eiden-Offe, Martin Jürgens, Hermann Kinder, Christa Ludwig, Petra Moser, Leon Ospald, Guido Rademacher, Maximilian Riethmüller, Jochen Schimmang, Katrin Seglitz, Wolfgang Ullrich, Erdmut Wizisla und Barbara Zoeke.