Das Jahrbuch spiegelt das wissenschaftliche Leben an der Andrássy Universität Budapest wider. Herausragende Arbeiten der Absolventen stehen im Vordergrund. Hinzu kommen Aufsätze der Mitarbeiter und Professoren der Fakultät, zudem Texte aus Partnerinstitutionen, die der Andrássy Universität wissenschaftlich verbunden sind. Das Jahrbuch führt in Kernbereiche des Europarechts und thematisiert die Europäisierung der mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen. Die ost-mitteleuropäische Rechtslage spielt eine besondere Rolle. Dieser rechtsvergleichende Akzent gibt dem Jahrbuch eine unverwechselbare Färbung.Mit Beiträgen vonHerbert Küpper, Kinga Zakariás, Mark Varszegi, Lennart Fischer, Nils Petersen, Helena Brzózka, Jöran Gesinn, Jonas Jürgens, Marcus Mandl
Das Jahrbuch spiegelt das wissenschaftliche Leben an der Andrássy Universität Budapest wider. Thematisch führt es in Kernbereiche des Europa- und Völkerrechts, deren Auswirkungen auf die nationalen Rechtsordnungen, in Rechtsvergleiche und ihre Grundlagen ein.
Die Verbandssouveranität ist ein rechtsformübergreifender Grundsatz des modernen Gesellschafts, der weitgehend anerkannt ist, obwohl er offenbar keine ausdrückliche gesetzliche Regelung erfahren hat. Der Grundsatz der Verbandssouveranität wird aber zunehmend inhaltlich so ausgehöhlt, daß seine Leistunsfähigkeit in Zweifel zu ziehen ist. Christian Schubel zeigt, wie sich die Verbandssouveranität als ein gesellschaftsrechtliches Strukturprinzip fundieren läßt, das einerseits der intensiven Einflußnahme Dritter Grenzen setzt und andererseits bei der näheren Ausgestaltung der inneren Verbandsverfassung zu betrachte ist. Der Autor analysiert die Verbandssouveranität nach der Methode Levin Goldschmidts: er untersucht die Etntwicklung des Binnenorganisationsrechts der Handlungsgesellschaften un berücksichtigt immer wieder auch die gesellschaftliche Praxis.