Christian Wetz – författare
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PDF, Tyska, 2021482 kr
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Als Gelegenheitsschreiben richten sich die Briefe des Paulus an bestimmte Empfängergruppen, setzen Vorgeschichten, aktuelle Situationen und Konflikte voraus und reagieren auf sie mit rhetorischen Mitteln. So werden sie Teil einer dialogischen Kommunikation, in der Idealbilder und Realitäten neu ausgehandelt und kreative Prozesse des Theologisierens angestoßen werden. Dabei gehen Offenheit und Situationsbezogenheit bei Paulus mit dem Anspruch einher, das Evangelium verbindlich zu verkündigen. Diesem cantus firmus folgend, studieren die Beiträge des Bandes mit dem skizzierten Problemhorizont zusammenhängende Aspekte in den paulinischen Hauptbriefen. Der großen Binnendifferenzierung der heutigen Paulusforschung gemäß kann dieses Vorhaben nur mit Hilfe einer Vielzahl von Zugängen und Ansätzen erfolgen.[Paul and his Communities]As occasional writings, Paul''s letters are addressed to specific groups of recipients, presupposing previous events, current situations and conflicts and responding to them by rhetorical means. Thus, they become part of a dialogical communication in which realities and ideal images are renegotiated and creative processes of theologizing are initiated. In Paul''s work openness and situationality go hand in hand with the claim to proclaim the gospel in a binding way. Following this cantus firmus, the contributions of this volume study aspects in Paul''s main letters that are connected with the outlined problem horizon. According to the great internal differentiation of today''s Pauline research, this project can only be carried out with the help of a multitude of approaches and methods.
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PDF, Tyska, 2023954 kr
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Im Kontext wissenschaftlich reflektierter Theologie sind Migration sowie die zugehörigen Themenfelder Flucht und Vertreibung im gesamten Fächerkanon zu einem breit diskutierten und hochaktuellen Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden. Ein Desiderat ist allerdings die konsequente Reflexion des Themas in der Theologie des Alten wie auch des Neuen Testaments. Die unterschiedlichen theologischen Prägungen der Bücher und Sammlungen der Bibel lassen das Thema Migration in je anderen, aber zentralen Akzentuierungen zum Vorschein kommen. Der innovative Band schließt diese Lücke, indem die Einzelbeiträge thematisch breit aufgestellt die Geltungsansprüche alt- und neutestamentlicher Migrationsthematik im Okular ihres komplexen Verhältnisses von Historie, Theologie und literarischer Genese der Traditionskomplexe betrachten und hermeneutisch reflektieren.[Migration and Theology. Historical reflections, key theological elements and hermeneutical perspectives from Old and New Testament scholarship]In the context of academically reflected theology, migration and the related topics of fleeing and displacement have become a widely discussed and highly topical subject across the entire spectrum of academic sub-disciplines. A desideratum, however, is a consistent reflection of the topic in the theologies of the Old and New Testaments. The various books and collections of the Bible, each with their own central emphasis, allow the topic of migration to emerge in a differentiated manner. This innovative volume closes this gap, via a thematically diverse collection of individual contributions, by considering and hermeneutically reflecting upon the validity claims of the theme of migration in the Old and New Testaments through the lens of their complex relationship to history, theology and literary genesis.
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PDF, Tyska, 2024442 kr
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Dämonenglaube, Besessenheit und Exorzismen erscheinen uns exotisch und fremd. Und doch begegnen sie in nahezu allen Kulturen und zu allen historisch greifbaren Zeiten. Sie scheinen eng verbunden mit dem Menschsein. Es ist daher lohnend, die anthropologischen Dimensionen des Dämonenglaubens zu beleuchten. Die Beiträge des vorliegenden Bandes fragen daher stets nach der Bedeutung von Dämonenglaube und Besessenheit für den Menschen. Der Band bildet zusammen mit dem Themen-Heft »Dämonen« (4/2022) der »Ökumenischen Rundschau« den Ertrag einer Tagung ab, die im Oktober 2021 am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg stattfand. Die Beiträge wurden von Vertretern aller theologischen Disziplinen sowie der Religionswissenschaft und der Anglistik verfasst.[Anthropological Dimensions of Demon Belief]Demon belief, possession and exorcisms seem exotic and foreign to us. And yet they are encountered in almost all cultures and at all historically tangible times. They seem closely connected to being human. It is therefore worthwhile to shed light on the anthropological dimensions of demon belief. The contributions in this volume therefore ask constantly about the significance of demon belief and possession for human beings. Together with the thematic issue »Demons« (4/2022) of the »Ökumenische Rundschau«, this volume presents the results of a conference held in October 2021 at the Institute for Protestant Theology and Religious Education at the Carl von Ossietzky University in Oldenburg. The contributions were written by representatives of all theological disciplines as well as of religious studies and of English studies.
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PDF, Tyska, 2010990 kr
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Die »Wandlung Aseneths« genannte zentrale Episode in der frühjüdischen Schrift »Joseph und Aseneth« (JosAs) funktioniert nach dem Schema der rites de passage, wie es Arnold van Gennep beschrieben hat, und weist darüber hinaus im Anschluss an Victor Turner Kennzeichen des Liminalen auf. Gleichzeitig bricht sie mit dem Schema der Mädchentragödie (Walter Burkert), nach der die Protagonistin unterworfen werden müsste. Ausgehend von diesen Beobachtungen zeigt Wetz, dass Aseneth durch ihre Wandlung, die sowohl eine Konversion zum Judentum als auch einen biographischen Übergang vom Mädchen zur Frau darstellt, Freiheit zur Selbstbestimmung erfährt. Die Darstellung dieses doppelten Übergangs als rite de passage trägt das Motiv der Auferstehung, des Durchgangs des Lebens durch den Tod hin zu neuem Leben, in die Erzählung ein.Die anschließende religionsgeschichtliche Analyse zeigt, dass zentrale Motive der Wandlungsepisode auf die Auferstehungs- und Freiheitsthematik verweisen. Da die rites de passage als kulturübergreifend zu fassendes Phänomen integraler Bestandteil der conditio humana sind, gelingt es der Erzählung, ihren historischen wie ihren modernen Rezipienten mitzunehmen auf Aseneths Weg zu einem biographischen Neuanfang.Die Lektüre von JosAs erhält die Funktion therapeutischer Katharsis. Wetz legt Wert auf die Feststellung, dass das, was zur conditio humana gehört, sich in einem biologisch-kulturellen Adaptionsprozess im Laufe der Humanevolution entwickelt hat. Dies fungiert als theoretische Grundlage dafür, dass die Rezipienten von JosAs kultur- und zeitenübergreifend angerührt werden.