Christine G. Kruger – författare
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Tyska, 20191 748 kr
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Freiwilliges Engagement ist in aller Munde, doch die in Politik und Medien gängigen Vorstellungen zu Funktion und Wirkungsweise freiwilliger Arbeit übersehen zumeist deren Wandelbarkeit, sodass die Geschichtsforschung ein wichtiges Korrektiv zu liefern hat.Anders als die englischsprachige hat sich die deutschsprachige Historiographie zur Freiwilligenarbeit noch nicht als eigenes Feld etabliert und es fehlt bislang eine systematische Debatte. Um eine solche anzuregen, bringt das Beiheft aktuelle Studien zum Thema zusammen. Es schlägt dafür eine Brücke zwischen der angelsächsischen Voluntary Action History einerseits und den neueren Forschungen zur Freiwilligenarbeit und zum gemeinnützigen Sektor in Deutschland und anderen europäischen Ländern andererseits. Die Beiträge demonstrieren die fruchtbare Spannbreite unterschiedlicher Herangehensweisen an das Thema und diskutieren verschiedene konzeptionelle Ansätze. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Bedeutungswandel freiwilligen Engagements, seinem Verhältnis zu Staat und Markt sowie seiner transnationalen Dimension.Der Band wirft damit neues Licht auf für das Verständnis freiwilligen Engagements zentrale Fragen. Dies ist nicht nur für die Geschichtswissenschaft von Interesse.
Inbunden, Tyska, 2025
729 kr
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PDF, Tyska, 2025632 kr
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Auch wenn die besondere "e;Authentizitat"e;, die Briefen als Zeugnissen der Vergangenheit gern zugeschrieben wird, angezweifelt werden muss, geben sie als bewusst oder unbewusst inszenierte Selbstbilder Aufschluss uber die Vergangenheit. Sie eroffnen Einblicke in Gefuhlswelten und in das Alltagsleben historischer Akteurinnen und Akteure sowie in gesellschaftliche Strukturen. Besonders in Zeiten oder Situationen, in denen eine mundliche Kommunikation nicht moglich war, waren Briefe essenziell fur den Kontakt zur Heimat. In der Geschichtswissenschaft werden sie genutzt, um historische Entwicklungen sowie soziale Dynamiken nachzuvollziehen. Diese Festschrift ehrt Gunilla Buddes Einsatz fur die Briefforschung und tragt dazu bei, Briefe starker in den Fokus der Geschichtswissenschaft zu rucken.
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PDF, Tyska, 2016930 kr
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Obwohl die »aktive Bürgergesellschaft« seit etwa 25 Jahren zu einer politischen Leitvorstellung avanciert ist, hat die Zeitgeschichtsschreibung der Freiwilligenarbeit bisher kaum Aufmerksamkeit gezollt. Zu Unrecht – wie diese Studie eindrucksvoll zeigt, indem sie in vergleichs- und transfergeschichtlicher Perspektive deutsche und britische Jugendfreiwilligendienste analysiert. Da freiwillige Sozialarbeit gewöhnlich gesellschaftliche Ungleichheiten mildern soll, spiegeln die Debatten, die über die Jugenddienste geführt wurden, kontroverse Vorstellungen über den Zusammenhalt der Gesellschaft und über das Verhältnis des Einzelnen zur Allgemeinheit. Die Studie zeichnet nuanciert nach, wie diese Dienste im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden, sich entwickelten und schließlich zu einem Massenphänomen wurden. Die Einführung des deutschen Freiwilligen Sozialen Jahres motivierte sich maßgeblich aus konservativen Ängsten vor einer wachsenden Frauenerwerbstätigkeit: Die Teilnehmerinnen sollten Haushalts- und Pflegetätigkeiten erlernen und auf das Leben als Ehefrau und Mutter eingestimmt werden. Die britischen Dienste hingegen, die aus der Sorge heraus entstanden, die männliche Jugend werde im Wohlstand verweichlichen, waren geprägt durch heroische Abenteuerideale. Um 1968 wurden die Dienste dann zu einer Musterinstitution demokratischer Gesellschaftsveränderung umdefiniert. Nun übte vor allem die Aktion Sühnezeichen mit ihrer vergangenheitspolitischen Ausrichtung eine große Attraktivität aus.
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PDF, Tyska, 2026477 kr
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Die Uberwindung gewaltsamer Konflikte und eine haufig damit einhergehende geschlechtsspezifische Pragung wurde in der geschichtswissenschaftlichen Forschung bisher nur selten in den Blick genommen. Der Band zeigt die Wandelbarkeit des Konzepts und des Begriffs der Versohnung und die damit verbundenen Normen und Werte in historischer Perspektive unter Berucksichtigung der Kategorie Geschlecht. Dabei wird der Einfluss verschiedener geschlechtsspezifischer Deutungs- und Handlungsmuster auf Vorstellungen und Praktiken von Versohnung hin untersucht. Die Beitrage des Bandes thematisieren sowohl die individuelle als auch die kollektive Ebene der Versohnung in Landern Europas, Lateinamerikas, Afrikas, dem Nahen Osten und den USA von etwa 1850 bis in das spate 20. Jahrhundert hinein. The overcoming of violent conflicts and the gender-specific characteristics that often accompany them have rarely been addressed in historical research to date. This volume demonstrates the mutability of the concept and term of reconciliation and the associated norms and values from a historical perspective, taking gender into account. It examines the influence of various gender-specific patterns of interpretation and action on ideas and practices of reconciliation. The contributions in this volume address both the individual and collective levels of reconciliation in countries in Europe, Latin America, Africa, the Middle East and the USA from around 1850 to the late 20th century.
Inbunden, Tyska, 2026
556 kr
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