Christine Weder – författare
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Del 241 - Studies in German Literature Linguistics and Culture
Intimate Relations
Aesthetics and Theories of Sexuality around 1968
Inbunden, Engelska, 2024
1 388 kr
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A fresh historical perspective on the transformative relationship between sexuality and the arts around 1968In the late 1960s and early '70s, sexuality and the arts entered into a remarkably intimate and mutually beneficial relationship: on one hand, scientific theories of sexuality and their pop-psychological counterparts incorporated elaborate reflections on art movements and literary texts, since artistic media were understood as crucial to the project of inventing radically new modes of human living and loving. On the other hand, the aesthetic ambitions that informed new conceptions of sexuality had their mirror image in the varying forms of sexual obsession that characterized contemporary aesthetic theories. Approaches as diverse as those of Theodor W. Adorno, Roland Barthes, Susan Sontag, Leslie A. Fiedler, Peter Gorsen, and Herbert and Ludwig Marcuse all contributed to a dramatic eroticization of the arts.Christine Weder's interdisciplinary study explores this largely neglected relationship, providing a dual insight into an era of profound transformation: she demonstrates how and why the engagement with art and literature was essential to the programmatic theories of the new Eros. At the same time, she offers a fresh historical perspective on aesthetics around 1968. Whereas aesthetic developments in the late sixties have conventionally been conceived in terms of politicization, Weder demonstrates that the sexualization of the arts was no less profound, and in doing so contributes to a fundamental reframing of this tumultuous period.
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Tyska, 2025434 kr
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Die Zeitungstexte von Adelheid Duvanel zeigen eine bisher unbekannte Seite dieser Meisterin der kleinen Form. In den 1960er- und 1970er-Jahren arbeitet sie als freie Kulturjournalistin und schreibt zahlreiche Feuilletons und Kolumnen fur die angesehenen Basler Nachrichten sowie - unter dem Decknamen Martina - fur die Gratiszeitung Doppelstab . Diese Texte faszinieren durch ihren Facettenreichtum, von prazisen Alltagsbeobachtungen, personlichen und zeitkritischen Bemerkungen bis hin zu fantastischen Szenerien mit fliessendem Ubergang zu Erzahlungen. Sie kommen oft leichtfussig und ironisch daher, spielen im Bus, auf der Strasse oder im Cafe und handeln von den Abenteuern und Abgrunden des Alltaglichen. Die Rezensionen vermitteln uns den eigensinnigen Blick der Autorin auf Literatur. Adelheid Duvanel schreibt etwa uber Ingeborg Bachmann, Vladimir Nabokov und uber die, mit denen sie spater haufig verglichen wird: Robert Walser und Franz Kafka.
Inbunden, Tyska, 2025
468 kr
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Inbunden, Tyska, 2021
1 312 kr
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Zeit gilt heute als der wahre Luxus. Zumindest legt ein Blick in Magazine, Ratgeberliteratur und Umfrageergebnisse nahe, dass diese Gleichsetzung zu einem Topos der Gegenwart geworden ist. Luxus, verstanden als höchst relative und stets neu auszuhandelnde Kategorie von Überfluss und Überschuss, lässt sich demnach nicht nur auf ein materielles, sondern auch ein zeitliches Maß bzw. Übermaß beziehen.Die Beiträge des interdisziplinär ausgerichteten Bandes mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt nehmen diese vielschichtige Korrelation unter den modernen Bedingungen einer markant erhöhten Ambivalenz des Luxus seit seiner ökonomischen und anthropologischen Aufwertung im 18. Jahrhundert in den Blick.Die Allianz von Zeit und Luxus ist höchst zweischneidig. ›Zeit ist Geld‹ – die Gleichung, die Franklin 1748 prominent formuliert hat, impliziert die Umrechenbarkeit von zeitlichem in materiellen Aufwand und wendet sich gegen Zeitverschwendung analog zu Geldvergeudung. Unter umgekehrten Vorzeichen kann die zeitliche Verausgabung als (vor-)gelebter Luxus indes zum Statussymbol werden, worauf beispielsweise Thorstein Veblens Begriff der conspicuous leisure, der ostentativen Freizeit, rekurriert.Wird Literatur – positiv oder negativ – mit Luxus verbunden, so besonders gerne über die temporale Dimension ihrer Produktion wie Rezeption. Dies zeigt sich etwa in der ›Lesesucht‹-Debatte um 1800, wenn der extensive Konsum von Romanen als »Leseluxus« bezeichnet wird. Textimmanent beteiligt sich Literatur sowohl auf der Ebene der Sujets – z.B. mit Inszenierungen von ›Auszeiten‹ wie Langeweile und Muße oder mit zeitökonomisch dubiosen Figuren von Flaneuren, Müßiggängern und Nichtsnutzen – als auch auf der Verfahrensebene (mit ›luxurierendem Erzählen‹ im Sinne schwelgerischen Schilderns unter rhetorischer Ausschweifung und exzessivem Verbrauch von Erzählzeit etc.) an der Verhandlung von Zeit-Luxus.Der Sammelband beleuchtet die facettenreiche Beziehung von Luxus und Zeit, die vor dem Hintergrund zunehmender Kulturkritik aus ökologischer ebenso wie anthropologischer Perspektive aktuell an Bedeutung gewinnt.
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PDF, Tyska, 20211 096 kr
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Zeit gilt heute als der wahre Luxus. Zumindest legt ein Blick in Magazine, Ratgeberliteratur und Umfrageergebnisse nahe, dass diese Gleichsetzung zu einem Topos der Gegenwart geworden ist. Luxus, verstanden als höchst relative und stets neu auszuhandelnde Kategorie von Überfluss und Überschuss, lässt sich demnach nicht nur auf ein materielles, sondern auch ein zeitliches Maß bzw. Übermaß beziehen.Die Beiträge des interdisziplinär ausgerichteten Bandes mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt nehmen diese vielschichtige Korrelation unter den modernen Bedingungen einer markant erhöhten Ambivalenz des Luxus seit seiner ökonomischen und anthropologischen Aufwertung im 18. Jahrhundert in den Blick.Die Allianz von Zeit und Luxus ist höchst zweischneidig. ›Zeit ist Geld‹ – die Gleichung, die Franklin 1748 prominent formuliert hat, impliziert die Umrechenbarkeit von zeitlichem in materiellen Aufwand und wendet sich gegen Zeitverschwendung analog zu Geldvergeudung. Unter umgekehrten Vorzeichen kann die zeitliche Verausgabung als (vor-)gelebter Luxus indes zum Statussymbol werden, worauf beispielsweise Thorstein Veblens Begriff der conspicuous leisure, der ostentativen Freizeit, rekurriert.Wird Literatur – positiv oder negativ – mit Luxus verbunden, so besonders gerne über die temporale Dimension ihrer Produktion wie Rezeption. Dies zeigt sich etwa in der ›Lesesucht‹-Debatte um 1800, wenn der extensive Konsum von Romanen als »Leseluxus« bezeichnet wird. Textimmanent beteiligt sich Literatur sowohl auf der Ebene der Sujets – z.B. mit Inszenierungen von ›Auszeiten‹ wie Langeweile und Muße oder mit zeitökonomisch dubiosen Figuren von Flaneuren, Müßiggängern und Nichtsnutzen – als auch auf der Verfahrensebene (mit ›luxurierendem Erzählen‹ im Sinne schwelgerischen Schilderns unter rhetorischer Ausschweifung und exzessivem Verbrauch von Erzählzeit etc.) an der Verhandlung von Zeit-Luxus.Der Sammelband beleuchtet die facettenreiche Beziehung von Luxus und Zeit, die vor dem Hintergrund zunehmender Kulturkritik aus ökologischer ebenso wie anthropologischer Perspektive aktuell an Bedeutung gewinnt.
1 136 kr
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Zeit gilt heute als der wahre Luxus. Zumindest legt ein Blick in Magazine, Ratgeberliteratur und Umfrageergebnisse nahe, dass diese Gleichsetzung zu einem Topos der Gegenwart geworden ist. Luxus, verstanden als höchst relative und stets neu auszuhandelnde Kategorie von Überfluss und Überschuss, lässt sich demnach nicht nur auf ein materielles, sondern auch ein zeitliches Maß bzw. Übermaß beziehen.Die Beiträge des interdisziplinär ausgerichteten Bandes mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt nehmen diese vielschichtige Korrelation unter den modernen Bedingungen einer markant erhöhten Ambivalenz des Luxus seit seiner ökonomischen und anthropologischen Aufwertung im 18. Jahrhundert in den Blick.Die Allianz von Zeit und Luxus ist höchst zweischneidig. ›Zeit ist Geld‹ – die Gleichung, die Franklin 1748 prominent formuliert hat, impliziert die Umrechenbarkeit von zeitlichem in materiellen Aufwand und wendet sich gegen Zeitverschwendung analog zu Geldvergeudung. Unter umgekehrten Vorzeichen kann die zeitliche Verausgabung als (vor-)gelebter Luxus indes zum Statussymbol werden, worauf beispielsweise Thorstein Veblens Begriff der conspicuous leisure, der ostentativen Freizeit, rekurriert.Wird Literatur – positiv oder negativ – mit Luxus verbunden, so besonders gerne über die temporale Dimension ihrer Produktion wie Rezeption. Dies zeigt sich etwa in der ›Lesesucht‹-Debatte um 1800, wenn der extensive Konsum von Romanen als »Leseluxus« bezeichnet wird. Textimmanent beteiligt sich Literatur sowohl auf der Ebene der Sujets – z.B. mit Inszenierungen von ›Auszeiten‹ wie Langeweile und Muße oder mit zeitökonomisch dubiosen Figuren von Flaneuren, Müßiggängern und Nichtsnutzen – als auch auf der Verfahrensebene (mit ›luxurierendem Erzählen‹ im Sinne schwelgerischen Schilderns unter rhetorischer Ausschweifung und exzessivem Verbrauch von Erzählzeit etc.) an der Verhandlung von Zeit-Luxus.Der Sammelband beleuchtet die facettenreiche Beziehung von Luxus und Zeit, die vor dem Hintergrund zunehmender Kulturkritik aus ökologischer ebenso wie anthropologischer Perspektive aktuell an Bedeutung gewinnt.
Del 1 - Luxus und Moderne
Auszeiten
Temporale Ökonomien des Luxus in Literatur und Kultur der Moderne
Häftad, Tyska, 2023
245 kr
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Zeit gilt heute als der wahre Luxus. Zumindest legt ein Blick in Magazine, Ratgeberliteratur und Umfrageergebnisse nahe, dass diese Gleichsetzung zu einem Topos der Gegenwart geworden ist. Luxus, verstanden als höchst relative und stets neu auszuhandelnde Kategorie von Überfluss und Überschuss, lässt sich demnach nicht nur auf ein materielles, sondern auch ein zeitliches Maß bzw. Übermaß beziehen.Die Beiträge des interdisziplinär ausgerichteten Bandes mit literaturwissenschaftlichem Schwerpunkt nehmen diese vielschichtige Korrelation unter den modernen Bedingungen einer markant erhöhten Ambivalenz des Luxus seit seiner ökonomischen und anthropologischen Aufwertung im 18. Jahrhundert in den Blick.Die Allianz von Zeit und Luxus ist höchst zweischneidig. ›Zeit ist Geld‹ – die Gleichung, die Franklin 1748 prominent formuliert hat, impliziert die Umrechenbarkeit von zeitlichem in materiellen Aufwand und wendet sich gegen Zeitverschwendung analog zu Geldvergeudung. Unter umgekehrten Vorzeichen kann die zeitliche Verausgabung als (vor-)gelebter Luxus indes zum Statussymbol werden, worauf beispielsweise Thorstein Veblens Begriff der conspicuous leisure, der ostentativen Freizeit, rekurriert.Wird Literatur – positiv oder negativ – mit Luxus verbunden, so besonders gerne über die temporale Dimension ihrer Produktion wie Rezeption. Dies zeigt sich etwa in der ›Lesesucht‹-Debatte um 1800, wenn der extensive Konsum von Romanen als »Leseluxus« bezeichnet wird. Textimmanent beteiligt sich Literatur sowohl auf der Ebene der Sujets – z.B. mit Inszenierungen von ›Auszeiten‹ wie Langeweile und Muße oder mit zeitökonomisch dubiosen Figuren von Flaneuren, Müßiggängern und Nichtsnutzen – als auch auf der Verfahrensebene (mit ›luxurierendem Erzählen‹ im Sinne schwelgerischen Schilderns unter rhetorischer Ausschweifung und exzessivem Verbrauch von Erzählzeit etc.) an der Verhandlung von Zeit-Luxus.Der Sammelband beleuchtet die facettenreiche Beziehung von Luxus und Zeit, die vor dem Hintergrund zunehmender Kulturkritik aus ökologischer ebenso wie anthropologischer Perspektive aktuell an Bedeutung gewinnt.
Häftad, Tyska, 2023
332 kr
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PDF, Tyska, 2012227 kr
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Zwischen Aversion und Affinität: Konzeptionen und Imaginationen von Luxus in der Neuzeit.Während Luxuria im Mittelalter unter die sieben Todsünden fiel, erkannten die Wirtschaftstheoretiker um 1700, dass die Produktion von Überflüssigem Wohlstand schafft, und verwiesen vermehrt auf die Vorteile des Luxus als Triebfeder von Nachfrage, technischem Fortschritt, erhöhter Beschäftigung und Export. Die ökonomische Aufwertung des Luxus verdrängte jedoch die Problematisierung nicht einfach; vielmehr entstand eine charakteristische Ambivalenz in den Argumentationen und Präsentationen, die sich auch in der soziologischen und anthropologischen Bewertung sowie insbesondere in der Ästhetik und Kunst bzw. Literatur äußert.