Christoph W. Stenschke – författare
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Del 108 - Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2. Reihe
Luke's Portrait of Gentiles Prior to Their Coming to Faith
Häftad, Engelska, 1999
2 099 kr
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Christoph W. Stenschke untersucht in Lukasevangelium und Apostelgeschichte die Darstellung der Heiden vor ihrer Begegnung mit dem christlichen Glauben. Nach dem Überblick über die bisherige Forschung geht es zunächst um die direkten Vorkommen vorchristlicher Heiden. Im Hauptteil wird zusammengetragen, was sich aus der Begegnung vorchristlicher Heiden mit Jesus und der urchristlichen Mission und aus der Aneignung des Glaubens auf den vorchristlichen Zustand der Heiden schließen läßt. Christoph W. Stenschke geht der Frage nach, welche Aussagen die lukanische Schilderung der Heidenchristen über deren vorchristliche Existenz erlaubt. Dies ist die erste wissenschaftliche Studie, in der sämtliche Hinweise auf die vorchristlichen Heiden im lukanischen Doppelwerk zu einer schlüssigen Gesamtinterpretation zusammengefaßt und verknüpft werden.
Del 556 - Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
Übergemeindliche Verbindungen in den Briefen der paulinischen Mission
Vorkommen, Bedeutung, Funktion und Plausibilität
Inbunden, Tyska, 2026
3 287 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Christoph W. Stenschke widmet sich einer bislang kaum beachteten Dimension der paulinischen Mission: den übergemeindlichen Verbindungen zwischen den frühen christlichen Gemeinden. In einem ersten Schritt umreißt er die Forschungsfelder, in denen diese Beziehungen für die neutestamentliche Wissenschaft relevant sind - etwa für Einleitungsfragen, die historische Rekonstruktion des frühen Christentums, die Ekklesiologie und die theologische Einheit und Vielfalt des Neuen Testaments. Anschließend analysiert der Autor die sieben allgemein als echt anerkannten Paulusbriefe in ihrer kanonischen Reihenfolge. Dabei fragt er nach den im Vorfeld, im Verlauf und im Umfeld der Briefe erkennbaren übergemeindlichen Verbindungen. Entlang konkreter Hinweise auf Personen, Grüße, Gebete, materielle Unterstützung, Gastfreundschaft, Empfehlungsschreiben und gemeinsames Missionshandeln wird sichtbar, wie eng die Gemeinden miteinander verflochten waren. Diese Beziehungen erfüllen wichtige rhetorische Funktionen innerhalb der jeweiligen Briefe und dienen zugleich der Stärkung gemeinsamer Identität. Im Vergleich mit der Apostelgeschichte zeigt sich ein weitgehend übereinstimmendes Bild. Des Weiteren fragt Christoph W. Stenschke nach der historischen Plausibilität der jeweils beschriebenen übergemeindlichen Verbindungen. Er berücksichtigt auch die Verbindungen der sogenannten Gegner des Paulus und weist damit nach, dass übergemeindliche Beziehungen kein exklusives Merkmal paulinischer Kreise waren. Abschließend diskutiert er die Bedeutung dieser Ergebnisse für exegetische Fragestellungen und für die gegenwärtige kirchliche Praxis.