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    Übergemeindliche Verbindungen in den Briefen der paulinischen Mission

    Vorkommen, Bedeutung, Funktion und Plausibilität

    AvChristoph W. Stenschke

    Inbunden, Tyska, 2026

    Del 556 i serien Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament

    2 252 kr

    Beställningsvara. Skickas inom 3-6 vardagar. Fri frakt över 249 kr.

    Beskrivning

    Christoph W. Stenschke widmet sich einer bislang kaum beachteten Dimension der paulinischen Mission: den übergemeindlichen Verbindungen zwischen den frühen christlichen Gemeinden. In einem ersten Schritt umreißt er die Forschungsfelder, in denen diese Beziehungen für die neutestamentliche Wissenschaft relevant sind - etwa für Einleitungsfragen, die historische Rekonstruktion des frühen Christentums, die Ekklesiologie und die theologische Einheit und Vielfalt des Neuen Testaments. Anschließend analysiert der Autor die sieben allgemein als echt anerkannten Paulusbriefe in ihrer kanonischen Reihenfolge. Dabei fragt er nach den im Vorfeld, im Verlauf und im Umfeld der Briefe erkennbaren übergemeindlichen Verbindungen. Entlang konkreter Hinweise auf Personen, Grüße, Gebete, materielle Unterstützung, Gastfreundschaft, Empfehlungsschreiben und gemeinsames Missionshandeln wird sichtbar, wie eng die Gemeinden miteinander verflochten waren. Diese Beziehungen erfüllen wichtige rhetorische Funktionen innerhalb der jeweiligen Briefe und dienen zugleich der Stärkung gemeinsamer Identität. Im Vergleich mit der Apostelgeschichte zeigt sich ein weitgehend übereinstimmendes Bild. Des Weiteren fragt Christoph W. Stenschke nach der historischen Plausibilität der jeweils beschriebenen übergemeindlichen Verbindungen. Er berücksichtigt auch die Verbindungen der sogenannten Gegner des Paulus und weist damit nach, dass übergemeindliche Beziehungen kein exklusives Merkmal paulinischer Kreise waren. Abschließend diskutiert er die Bedeutung dieser Ergebnisse für exegetische Fragestellungen und für die gegenwärtige kirchliche Praxis.

    Produktinformation

    • Utgivningsdatum:2026-05-12
    • Mått:155 x 232 x 47 mm
    • Vikt:1 126 g
    • Format:Inbunden
    • Språk:Tyska
    • Serie:Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament
    • Antal sidor:670
    • Förlag:Mohr Siebeck
    • ISBN:9783162000330

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    • Biblar inom Filosofi och religion
    • Religion: allmänt inom Filosofi och religion

    Mer om författaren

    Geboren 1966; 1999 Promotion, University of Aberdeen; 2025 Habilitation, Universität Bonn; Dozent an der Biblisch-Theologischen Akademie Forum Wiedenest, Bergneustadt; Professor extraordinarius an der University of South Africa und der University of Pretoria; Privatdozent für Neues Testament an der Universität Bonn.

    Innehållsförteckning

    • I. EinleitungI.1. Bedeutung der übergemeindlichen Verbindungen frühchristlicher Gemeinden in der aktuellen ForschungI.2. Die Bedeutung der übergemeindlichen Verbindungen frühchristlicher Gemeinden für weitere Themen neutestamentlicher Forschung und des kirchlichen Selbstverständnisses und LebensI.3. MethodeI.4. Die Rolle des Paulus und seiner Mitarbeitenden in den übergemeindlichen VerbindungenI.5. Übergemeindliche Verbindungen durch Briefe und ihre ÜberbringerI.6. Das Wesen der Briefe und übergemeindliche VerbindungenI.7. Die Briefe der paulinischen MissionI.8. AusblickII. „Es grüßen euch alle Gemeinden Christi" (Röm 16,16): Übergemeindliche Verbindungen nach dem Brief des Paulus an die RömerII.1. EinführungII.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des RömerbriefsII.3. Übergemeindliche Verbindungen in Römer 1,1-15II.4. Übergemeindliche Verbindungen in Römer 1,16-15,13II.5. Übergemeindliche Verbindungen in Römer 15,14-33II.6. Übergemeindliche Verbindungen in Römer 16,1-24II.7. ZusammenfassungII.8. Die Funktion der überörtlichen Verbindungen in der Argumentation des RömerbriefsII.9. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im RömerbriefIII. „... samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns" (1Kor 1,2): Übergemeindliche Verbindungen nach dem Brief des Paulus und Sosthenes an die KorintherIII.1. EinführungIII.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des 1. KorintherbriefsIII.3. Übergemeindliche Verbindungen in 1Korinther 1III.4. Übergemeindliche Verbindungen in 1Korinther 4-14III.5. Übergemeindliche Verbindungen in 1Korinther 16III.6. ZusammenfassungIII.7. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des 1. KorintherbriefsIII.8. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im 1. KorintherbriefIV. „... unsere Brüder, die Abgesandte der Gemeinden sind" (2Kor 8,23): Übergemeindliche Verbindungen nach dem Brief des Paulus und Timotheus an die Gemeinden Korinths und AchaiasIV.1. EinführungIV.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des 2. KorintherbriefsIV.3. Übergemeindliche Verbindungen in 2Korinther 1-7IV.4. Übergemeindliche Verbindungen im Zusammenhang der Kollekte (2Korinther 8-9)IV.5. Übergemeindliche Verbindungen in 2Korinther 10-13IV.6. ZusammenfassungIV.7. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des 2. KorintherbriefsIV.8. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im 2. KorintherbriefV. „Denn bevor einige von Jakobus kamen ..." (Gal 2,12): Übergemeindliche Verbindungen nach dem GalaterbriefV.1. EinführungV.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des GalaterbriefsV.3. Übergemeindliche Verbindungen in Galater 1V.4. Übergemeindliche Verbindungen in Galater 2V.5. Andere Hinweise im GalaterbriefV.6. ZusammenfassungV.7. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des GalaterbriefsV.8. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im GalaterbriefVI. „Für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tag an bis heute" (Phil 1,5): Übergemeindliche Verbindungen nach dem PhilipperbriefVI.1. EinführungVI.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des PhilipperbriefsVI.3. Philipper 1,1; 2,19-23: Übergemeindliche Verbindungen durch TimotheusVI.4. Philipper 1,5: Übergemeindliche Verbindungen durch die „Gemeinschaft am Evangelium"VI.5. Übergemeindliche Verbindungen durch Austausch an InformationenVI.6. Übergemeindliche Verbindungen durch GebetVI.7. Übergemeindliche Verbindungen durch weitere Besuche bzw. die Reisen des PaulusVI.8. Übergemeindliche Verbindungen durch Gegner des PaulusVI.9. Sehnsucht nach Gemeinschaft als Motiv übergemeindlicher VerbindungenVI.10. Erweis der Güte gegenüber allen Menschen (Phil 4,5)VI.11. Orientierung an Vorbildern als Motiv übergemeindlicher Verbindungen (Phil 4,9)VI.12. Übergemeindliche Verbindungen durch Gaben für das Missionswerk (Phil 4,10-20)VI.13. Übergemeindliche Verbindungen durch Grüße (Phil 4,21-22)VI.14. ZusammenfassungVI.15. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des PhilipperbriefsVI.16. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im PhilipperbriefVII. „... so dass ihr ein Vorbild geworden seid für alle Gläubigen in Makedonien und Achaia" (1Thess 1,7): Übergemeindliche Verbindungen nach dem 1. ThessalonicherbriefVII.1. EinführungVII.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des 1. ThessalonicherbriefsVII.3. Die Christusgläubigen in Thessalonich und andere ChristusgläubigeVII.4. Herzliches gegenseitiges Verlangen zwischen Missionaren und Gemeinde als Motivation übergemeindlicher VerbindungenVII.5. Übergemeindliche Verbindungen im GebetVII.6. Die Liebe zu allen Geschwistern vor Ort und in ganz MakedonienVII.7. Der Gruß- und Kussauftrag an alle GeschwisterVII.8. ZusammenfassungVII.9. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des 1. ThessalonicherbriefsVII.10. Historische Plausibilität der übergemeindlichen Verbindungen im 1. ThessalonicherbriefVIII. „Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christus Jesus, Markus, Aristarch, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter" (Phlm 23-24): Übergemeindliche Verbindungen im PhilemonbriefVIII.1. EinführungVIII.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld des PhilemonbriefsVIII.3. TimotheusVIII.4. Übergemeindliche Verbindungen durch Philemon, Apphia und ArchippusVIII.5. Übergemeindliche Verbindungen durch GebetVIII.6. Übergemeindliche Verbindungen durch die Liebe und den Glauben des PhilemonVIII.7. Übergemeindliche Verbindungen zu „allen" HeiligenVIII.8. Übergemeindliche Verbindungen durch die Aufnahme des OnesimusVIII.9. Übergemeindliche Verbindungen durch finanzielle LeistungenVIII.10. Übergemeindliche Verbindungen durch GrüßeVIII.11. Übergemeindliche Verbindungen durch weitere Mitarbeitende des PaulusVIII.12. ZusammenfassungVIII.13. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation des PhilemonbriefsVIII.14. Historische PlausibilitätIX. „... sandten die Apostel zu ihnen Petrus und Johannes" (Apg 8,14): Übergemeindliche Verbindungen in der Darstellung der ApostelgeschichteIX.1. EinleitungIX.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld der ApostelgeschichteIX.3. Überörtliche Verbindungen im Frühjudentum nach der Darstellung der ApostelgeschichteIX.4. Übergemeindliche Verbindungen in Apostelgeschichte 8-9IX.5. Übergemeindliche Verbindungen in Apostelgeschichte 10-14IX.6. Übergemeindliche Verbindungen in Apostelgeschichte 15,1-16,5IX.7. Übergemeindliche Verbindungen in Apostelgeschichte 16,6-28,30IX.8. ZusammenfassungIX.9. Die Funktion der übergemeindlichen Verbindungen in der Argumentation der ApostelgeschichteIX.10. Historische Plausibilität der übergemeindlichen VerbindungenX. Zusammenfassung: Übergemeindliche Verbindungen in den Briefen der paulinischen MissionX.1. EinleitungX.2. Übergemeindliche Verbindungen im Vorfeld einzelner Briefe und anlässlich ihrer ÜberbringungX.3. Konkretionen: Thematische ZusammenfassungX.4. Motive für übergemeindliche VerbindungenX.5. Übergemeindliche Verbindungen durch „die Gegner" des paulinischen MissionswerksX.6. Rhetorische Funktion der Vorkommen übergemeindlicher VerbindungenX.7. Die historische Plausibilität der erscheinenden übergemeindlichen VerbindungenX.8. Entwicklungen in den Vorkommen übergemeindlicher VerbindungenX.9. Übergemeindliche Verbindungen als wichtige Katalysatoren geschichtlicher und theologischer EntwicklungenX.10. Offene FragenX.11. Implikationen für die kirchliche Praxis und ÖkumeneXI. Bibliografie