Claudia Kraft – författare
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13 produkter
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PDF, Tyska, 2015181 kr
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Ein Beitrag zum Verständnis einer Region, die in der jüngeren Geschichte durch besonders viele Grenzverschiebungen geprägt wurde.Trotz der grenzüberschreitenden Vernetzung von Menschen und Orten prägen nach wie vor ehemalige, z.B. habsburgische, preußische oder osmanische territoriale Gliederungen und Grenzen die Gesellschaften Ostmittel- und Südosteuropas bis heute. Wie lassen sich diese Phänomene, die die Autoren mit dem Konzept der Phantomgrenzen und -räume beschreiben, erklären? Werden sie durch tradierte Strukturen bestimmt, oder durch politische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse imaginiert und (re)produziert?Ausgehend von empirischen Fallstudien, hinterfragen die Autoren die Raumbezüge von (historischen) Akteuren und analysieren aus deren Perspektive die Wechselwirkungen zwischen Raumwahrnehmung, -erfahrung und -produktion.
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PDF, Tyska, 2017248 kr
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Gut ein Vierteljahrhundert nach dem Ende des Kalten Krieges fragt das Themenheft nach der Möglichkeit einer Historisierung der Ereignisse des Jahres 1989 im mittleren und östlichen Europa und der sich daran anschließenden Entwicklungen. Die Beiträge beschäftigen sich damit, wie eine geschlechtergeschichtliche Perspektive die gängigen Narrative der »Rückkehr nach Europa« verändert, weil sich Kontinuitäten und Brüche zwischen vorsozialistischer, sozialistischer und postsozialistischer Zeit in Hinblick auf Geschlechterverhältnisse anders darstellen als in konventionellen Erzählungen. Sie thematisieren, wie die Erfahrungen der postsozialistischen Zeit die Perspektive auf den Staatssozialismus verändert haben und konstatieren, dass wir es nicht mit einer linearen Entwicklung hin zu ''universalen'' Werten zu tun haben, sondern dass diese Werte immer geschlechtlich codiert waren und es bis heute sind. A good quarter of a century after the end of the Cold War, this special issue looks into the possibility of historicising the events of 1989 in Central and Eastern Europe and their subsequent developments. There is a reason why these chapters deal with the way in which gender-historical perspectives are altering the current narrative of the "return to Europe": because continuities and breaks between pre-socialist, socialist and post-socialist times tend to present themselves differently in terms of gender relations to those seen in conventional narratives. The discussions pinpoint the way in which the experiences of the post-socialist era have changed our perspective with regards to state socialism and establish that we are not dealing with a linear development towards "universal" values, but rather that these values have always been, and continue to be, gender-coded.
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PDF, Tyska, 2020255 kr
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Eheschließung, Scheidung, Zugang zu Vermögen während und nach der Ehe: All dies war über die Jahrhunderte durch kirchliche und zivile Ordnungen strukturiert. Das Recht nahm damit sehr direkt Einfluss auf die persönliche Lebenspraxis. Obwohl das 19. Jahrhundert von zunehmender Rechtsvereinheitlichung gekennzeichnet war, bestanden vor allem in größeren territorialen Zusammenhängen partikulare Rechte weiter fort. Dies konnte Handlungsoptionen eröffnen – in zahlreichen Fällen führte jedoch nur ein Wechsel in einen anderen Rechtsraum zum erwünschten Ziel, zum Beispiel einer Scheidung oder einer Wiederverheiratung. Differente Zugehörigkeiten konnten umgekehrt heiratswillige Paare vor große Herausforderungen stellen. An den Schnittstellen zwischen verschiedenen Rechtslogiken fragen die Beiträge nach Handlungsräumen von Männern und Frauen und nach den damit verbundenen Geschlechternormen.Aus dem Inhalt: Familienrecht(e) in der Habsburgermonarchie als Herausforderung des Empire / State, Church and Divorce from the Ottoman Empire to the Early Modern Greek State / French Basque Women''s Adaptation to Legal Systems across Spaces, Times and Places / Eine Rechts- und Gesellschaftsgeschichte deutsch-russischer Eheschließungen von 1875–1926 / Schariagerichtsakten aus dem habsburgischen Bosnien-Herzegowina (1878–1918) / Verwandtschaftshandeln in einer ökonomisch auseinanderdriftenden Gesellschaft: Eine Hochzeit in Benin.Marriage, divorce, access to property during and after marriage, all this was structured over the centuries by ecclesiastical and civil provisions. Law thus had a very direct influence on personal life. The nineteenth century in particular was characterized by increasing legal unification, but particular rights continued to exist in larger territorial contexts. This legal heterogeneity as well as migration between different jurisdictional spaces could open up new possibilities to act. Conversely, different affiliations in regard to confession or ethnicity could pose great challenges for couples willing to marry. The aim of this issue is to ask at the interfaces between different legal logics about the spheres of action of men and women and the associated gender norms.
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PDF, Tyska, 2021255 kr
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Geschlecht und Emotion werden allzu oft in stereotypen Bildern gedacht. Vor einem solchen Hintergrund geht es in diesem Heft um Mehrdeutigkeiten und Abweichungen, das heißt um das dynamische Wechselspiel von Geschlecht und Emotion. Die Beiträge begreifen dabei weder Geschlecht noch Emotion als konsistente Kategorien, sondern als Phänomene in Bewegung, die immer wieder neu entstehen. Diese Fluidität kann zusätzlich Raum schaffen oder individuelles Handeln und Fühlen beschränken, was an Beispielen aus Zambia, der Türkei, Indien und Sowjetrussland sichtbar wird. Anhand von Archivquellen, Biografien, ethnografischem Material und Popkultur wird gezeigt, wie Emotionen Geschlechterkategorien verstärken oder in Frage stellen können, auf jeden Fall aber mehrdeutig, sprich fluide, machen.Aus dem Inhalt: Sugar Relationships in Post-Independence Zambia / Contested Emotions of Masculinity in 20th Century India / Work and Women in 20th and Early 21st Century India / The Changing Landscape of Gendered Emotions in the Late Soviet Union / Faces of Shame in Contemporary Turkey / QWien – Wiens Archiv für queere Geschichte / Erforschung sexualisierter Gewalt im frühneuzeitlichen Europa / Corona und die Folgen für FrauenThe contributions of the issue examine the interplay between gender and emotion and trace the dynamics of rigidity, instability and fluidity within it. Fluidity, in these essays comes in several forms and registers: as ambivalence, circulation and divergence. Our essays explore the interface between the social and the individual as well as the points of tension or cohesion that appear in ways of feeling (out of) gender. In bringing fluidity to the centre of our analysis, this special issue advances an understanding of gender, emotions and their interactions as phenomena in motion and in the process of becoming, rather than fixed. With a geographical scope encompassing Zambia, Turkey, Soviet Russia and India, and drawing on archival histories, individual biographies, ethnographies and explorations of popular culture, we elaborate how gender categories are strengthened, disturbed or made ambivalent by emotions.
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PDF, Engelska, 2021548 kr
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The volume focuses on emerging "rooms for manoeuvre" in the socialist societies of Central and Eastern Europe after the Second World War. Unlike in other works, these areas of activity are not viewed as isolated spheres where citizens could act independently from political and societal constraints. They are rather conceptualized here as geographical, social or institutional spaces whose existence was either outside of political control or more or less intentionally allowed by authorities and other decision-makers. The contributions investigate how East Germans, Poles, Romanians, Slovaks and Czechs coped with the limitations of socialist reality. How did they adopt and successfully adapt given norms to their own specific interests? To what extent were the resulting "rooms for manoeuvre" not only essential aspects of the state socialist system, but even necessary to stabilize it?
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PDF, Tyska, 2024255 kr
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Diese L''Homme-Ausgabe widmet sich der Frauen- und Geschlechtergeschichte in der Ukraine von der Frühen Neuzeit bis in die jüngste Gegenwart und möchte dazu beitragen, dass die innovativen Forschungen ukrainischer Kolleg*innen als integraler Bestandteil der europäischen Historiografie wahrgenommen werden. Dies erscheint in Zeiten des Krieges nicht nur wissenschaftlich, sondern auch geschichtspolitisch wichtiger denn je. Die Ukraine ist das flächenmäßig größte Land Europas, sie ist Teil einer europäischen Verflechtungs- und Transfergeschichte und doch noch immer ein weißer Fleck auf der historiografischen Landkarte westlicher Öffentlichkeiten. Dies gilt auch für die rege feministische Geschichtswissenschaft, die zu wenig oder nur mit großer Verzögerung rezipiert wird.Aus dem Inhalt: Abduction of Women and Ambiguities of Noble Honour in Galicia during the Fifteenth Century / Volhynian Gentry Women Accused of Murdering Their Husbands in the Early Modern Polish-Lithuanian Commonwealth / The Protection of Women''s Property Rights in the Courts of Southern Ukraine / The Daughters of Greek Catholic Priests in Galicia in the Late Nineteenth Century / Women Academics in Conditions of Forced Migration during the Russian-Ukrainian War / Das Gendermuseum in Charkiv / Der Krieg Gegen die Ukraine in Erfahrungsberichten ukrainischer FrauenThe special issue is dedicated to the gender history of Ukraine from the early modern period to the recent present. It aims at a better perception of the innovative research of Ukrainian colleagues as an integral part of European historiography. In times of war, this seems more important than ever, not only in regard to scientific exchange but also in its relevance for a better understanding of Ukraine in terms of politics of history. Ukraine is the largest country in Europe in terms of area, it is an integral part of a European history of entanglements and transfers, and at the same time still a blank spot on the historiographical map of Western publics. This also applies to the lively research on gender history, which is received too little or only with great delay in the West.
Häftad, Tyska, 2017
529 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Tyska, 2020
466 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Häftad, Tyska, 2021
529 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Inbunden, Engelska, 2021
725 kr
Skickas inom 11-20 vardagar
Häftad, Tyska, 2024
324 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Inbunden, Tyska, 2018
312 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
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Tyska, 2018132 kr
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Um ihren Schmerz zu verarbeiten, bringt Vanessa ihre Erlebnisse zu Papier. Dabei kommt sie mit ihrem Inneren in Berührung und findet durch Meditation zu Gott und ihren Schutzengeln."Warum wiederholt sich alles bei mir?" Diese Frage und zugleich Erkenntnis ist der Anfang einer Reise, die von nun an ihr ganzes Leben verändert. Sie erkennt, dass es keine Zufälle gibt und dass Gott sie zum richtigen Zeitpunkt an die richtigen Orte führt und mit den richtigen Menschen zusammenbringt. Auch kommt Vanessa der Ursache der Mutter-Tochter-Konflikte in ihrer Familie auf die Spur, welche sich seit Generationen wiederholen. Doch gelingt es ihr, sich mit ihrer Mutter zu versöhnen und die Liebe und das Vertrauen ihrer Tochter Marie zurückzugewinnen?Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.