Claudia Nitschke - Böcker
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Del 130 - Hermaea. Neue Folge
öffentliche Vater
Konzeptionen paternaler Souveränität in der deutschen Literatur (1755–1921)
Inbunden, Tyska, 2012
2 154 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Von seiner Genese im 18. bis zu seinem Kollaps im 20. Jahrhundert erweist sich das bürgerliche Vatermodell als politisch und literarisch zentral: Die vorliegende Studie untersucht die Geschichte dieses Konstrukts erstmals systematisch mit Blick auf das Zusammenspiel von paternalen Herrschaftsmechanismen und der Emotionalisierung der Familie im Kontext des bürgerlichen Wertesystems. Literarisch etablierte familiale Strukturen werden dabei als wichtige Blaupause für die Repräsentation von Herrschaft sowie für das Zusammenspiel von Staat und Gesellschaft erkennbar. Das Buch verfolgt die Gratwanderung des bürgerlichen „Vaters“ zwischen moderner Herrschaft und Emotionen unter drei leitenden Aspekten: zum einen bezüglich der Regulierung der filialen Sexualität, zum anderen hinsichtlich der Ermächtigung des „Vaters“ in einer spezifischen, neuen privaten Wertesphäre, und zum dritten mit Blick auf den Funktionswandel des „Vaters“ im Laufe der Jahrhunderte. Die auf dieser Basis nachvollzogene Entwicklung des bürgerlichen Vaters lässt sich als Vorgeschichte und damit auch als konsequente Historisierung wirkungsmächtiger anthropologischer Theorien (wie etwa Freuds Überlegungen zu Vaterschaft und Herrschaft) lesen.
Del 40 - Spectrum Literaturwissenschaft/Spectrum Literature
Gastlichkeit und Ökonomie
Wirtschaften im deutschen und englischen Drama des 18. Jahrhunderts
Inbunden, Tyska, 2014
1 772 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Als Fielding seinen Roman History of Tom Jones, a Foundling (1749) mit einer Einlassung beginnt, die den Autor als Wirt beschreibt, der für seine Gästen stets eine „bill of fare“ bereithalten soll, hatte er damit einen Nerv der Zeit getroffen: Gleichermaßen kann eine Speisekarte oder ein Spielplan damit gemeint sein. „An Author ought to consider himself, not as a Gentleman who gives a private or eleemosynary Treat, but rather as one who keeps a public Ordinary, at which all Persons are welcome for their Money.“ Bekanntlich dominieren ökonomische, merkantile und theatrale Diskurse den aufklärerischen europäischen Literaturbetrieb, der sich zudem durch seinen regen intertextuellen Verkehr auszeichnet: Übersetzungen, Textanleihen, Adaptationen, Ideentausch allenthalben. Mit Fieldings Allegorie etabliert sich ein Entwurf des Autors, der die profitorientierte Rolle der Bewirtung seiner genussorientierten Leser einübt, seien es die Vielleser oder auch Feinschmeckerinnen der Literatur.
2 765 kr
Kommande
The Handbook offers the first systematic overview of key transformations of Modern Languages Studies (MLS) in the present century and explores how new framing concepts – ‘the transnational’, ‘the global’, ‘the world’, ‘the planetary’, ‘the local’ – modify entrenched notions of nationhood. It not only analyses new approaches to the study of humanity across body and mind, discourse and matter, the normal and the pathological but also looks at new perspectives on humanity’s subdivisions across gender, race, sexuality and disability, as well as shifting relationships with non-human ‘Others’. The Handbook maps out how specific cultural forms – literary, visual, performative, musical – govern knowledge production in MLS, while also addressing the relevance of new digital media, the growing importance of multi- and inter-mediality, and the expanding role of ‘translation’ as both practice and concept. Drawing on scholars from different language areas and specialities, it considers what (inter-)disciplinarity means in MLS and how the field intersects with other disciplines, from history and philosophy to politics and law to medicine and the neurosciences, not least through key boundary concepts, such as ‘narrative’ or ‘cognition’.
Del 122 - Untersuchungen zur Deutschen Literaturgeschichte
Utopie und Krieg bei Ludwig Achim von Arnim
Inbunden, Tyska, 2004
1 736 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
Für den hochkomplexen Übergang der Gesellschaftsformation zur Moderne als historisches und bewusstseinsgeschichtliches Phänomen um 1800 haben die verschiedenen Kriege im Gefolge der Französischen Revolution eine grundlegende Bedeutung als bestimmende Epochenerfahrung, die ihren gravierenden Niederschlag vor allem auch bei Ludwig Achim von Arnim (1781–1831) findet. Sein gesamtes Werk kann als Auseinandersetzung mit der Krisenzeit im Zeichen der symptomatischen kriegerischen Ereignisse verstanden werden. Dieser Impetus spiegelt sich speziell in seinen poetischen Texten, in deren Realitätskonstruktionen sich die Veränderung von Erfahrungsmustern in der Semantik mit besonderer Intensität einschreibt.Den entscheidenden Zugriff für die Untersuchung dieses poetischen Transformationsverfahrens bilden dabei Arnims textliche Utopien (im Aufsatz Von Volksliedern, im Wintergarten, im Anton-Fragment, in den Kronenwächtern und späteren Erzählungen), die auf die Folgen des epochalen Umbruchs vornehmlich mit einem neuen Gemeinschaftsverständnis und einem modernen Individualitätskonzept reagieren. Im Rekurs auf den von Niklas Luhmann explizierten Zusammenhang von Gesellschaftsstruktur und Semantik wird es möglich, Arnims utopische Erfahrungskoordination bzw. deren allmähliche Veränderung auf einen elementaren strukturellen Wandel zurückzubeziehen sowie auch die ästhetisch gedeutete historische Realität in seinen Texten wiedererkennbar und für die Interpretation fruchtbar zu machen.
Del 95 - Regensburger Beitraege Zur Deutschen Sprach- Und Literaturwi
Familie Und Identitaet in Der Deutschen Literatur
Häftad, Tyska, 2009
585 kr
Tillfälligt slut