Claudia Steiner – författare
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Häftad, Tyska, 2018
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Ein Spaziergang durch einen modernen Grostadtbahnhof offenbart makellos saubere Wartebereiche, doch wer genau hinsieht, erkennt eine beunruhigende physische Kalte. Die Sitzbanke sind seltsam geneigt, in der Mitte durch harte Metallarmlehnen brutal unterteilt und bieten keinerlei echten menschlichen Komfort. Hinter diesem scheinbar funktionalen Design verbirgt sich eine gezielte, zynische Strategie der stadtebaulichen Ausgrenzung. Die sogenannte "e;feindliche Architektur"e; zielt unbemerkt darauf ab, bestimmte Menschengruppen, insbesondere Obdachlose, physisch aus dem offentlichen Sichtfeld zu verdrangen. Indem man den stadtischen Raum absichtlich unbequem und abweisend konstruiert, delegieren Kommunen und Betreiber ihre sozialen Probleme an stumme Stahlkonstruktionen, ohne jemals ein direktes, rechtliches Verbot aussprechen zu mussen. Diese scharfsinnige soziologische Analyse enttarnt die geheime, abweisende Sprache der modernen urbanen Infrastruktur. Das Buch zeigt detailliert auf, wie asymmetrische Banke, versteckte Spikes und grelle Beleuchtung als stumme Waffen gegen die verletzlichsten Mitglieder unserer Gesellschaft eingesetzt werden. Erkennen Sie die subtile strukturelle Gewalt in Ihrem alltaglichen Umfeld. Lesen Sie dieses Buch, um die manipulative Stadtplanung zu durchschauen und sich als Fachkraft fur eine gerechtere, inklusivere Architektur in unseren Innenstadten stark zu machen.
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PDF, Tyska, 2016154 kr
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Viele verbinden die Türkei immer noch mit dem Klischee aus 1001 Nacht. Tatsächlich erwarten den Besucher prunkvolle Sultanspaläste, quirlige Basare und jahrhundertealte Moscheen, aber auch uralte Klöster, kurdische Dörfer und die ständig wachsende "In-Metropole" Istanbul mit modernsten Hochhäusern und exklusiven Open-Air-Clubs. Die Türkei ist nicht wie ein einziges, sondern wie viele Länder, mit Landschaften, die unterschiedlicher kaum sein könnten, mit Menschen verschiedener Ethnien, mit bäuerlichen, traditionellen, konservativen und hochmodernen Einflüssen.Begleiten Sie die Autorin Claudia Steiner und den Fotografen Marden Smith auf ihrer Reise durch die quirlige Mega-City Istanbul, an die atemberaubenden Küsten, in die anatolische Hochebene, auf hohe Berge und zu den Teeplantagen am Schwarzen Meer. Erfahren Sie, wie die Menschen in diesem Land der Gegensätze leben und lieben, was "hüzün" bedeutet, warum in jedem Auto "Maşallah" steht und warum überall kleine Prinzen herumlaufen. Am Ende werden Sie um 151 aufregende und erstaunliche Einblicke in dieses fantastische Land reicher sein. Türkei 151 ist eine einzigartige Dokumentation über das Land auf zwei Kontinenten. Erleben Sie in 151 Momentaufnahmen die Facetten von Kultur und Gesellschaft, begleitet von Geschichten, persönlichen Eindrücken und einem Blick hinter die Kulissen. Ein Buch für Entdecker und Liebhaber der traditionellen und modernen Türkei und diejenigen, die es werden wollen.Erleben Sie die Türkei mit über 160 eindrucksvollen, bewegenden und faszinierenden Fotografien, begleitet von starken Texten, die Ihnen eine völlig neue Sicht auf die Pforte zum Orient und ihre Multi-Kulti-Metropole Istanbul vermitteln werden.
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PDF, Spanska, 2014147 kr
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Hace cien años se desarrolló en Londres un pequeño gran drama. A no mucha distancia de donde se erigió el Globe Theater, donde Shakespeare estrenó gran parte de sus obras, y también enfrentando el río Támesis, pero en la orilla contraria, encarando asimismo a un público expectante, otro Julio César, Julio César Arana, barón peruano del caucho, se hacía presente ante la comisión mixta de investigación del Parlamento británico, que los sindicaba a él y a su vasta empresa —la Peruvian Amazon Company, más conocida como la Casa Arana— del holocausto de más de cuarenta mil indígenas en el distrito colombiano del Putumayo. El porqué este patricio de Loreto se había tomado la molestia de cruzar el Atlántico para responder a las inquisiciones de un tribunal que, en cualquier caso, no tenía jurisdicción sobre él, no sólo hallaba respuesta en la dimensión de las acusaciones, sino en su repercusión planetaria. El escándalo tenía igualmentepor escenario el teatro global.Desde 1909 —cuando Walter Hardenburg, ingeniero neoyorkino que se desplazaba desde Buenaventura hasta el río Madeira brasileño, siguiendo el curso del Putumayo, sostuvo en las páginas de la revista londinense Truth haber sido rehén de los secuaces de Arana y testigo de sus crímenes—, los lectores de prensa del mundo entero, por no decir que un número considerable de cancillerías, habían concentrado su atención en lo que vino a conocerse, conforme el título de tales artículos, como "The Devil''s Paradise", "El Paraíso del Diablo". Sin embargo, el alboroto propiamente dicho se hallaba en el subtítulo: "Un Congo de propiedad británica", que entonces evocaba las espeluznantes develaciones que en 1903 la misma Gran Bretaña había hecho con respecto a los desafueros, muy parecidos, perpetrados por la agencia personal del rey Leopoldo II de Bélgica contra la población nativa del Estado Libre del Congo.