Daniel Schmidt-Brücken – författare
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Die sich etablierende Forschungsdisziplin der Koloniallinguistik greift den Zusammenhang von sprachlicher Kommunikation und kolonialen und postkolonialen Machtkonstellationen auf, der in der aktuellen Forschung von immer größerem Interesse ist. Zum einen erfährt das Fachgebiet wachsende Aufmerksamkeit in der linguistischen Community, zum anderen findet es Resonanz in der universitären Lehre im Bachelor- und Master-Bereich, wo das Thema „Sprache und Kolonialismus“ aufgegriffen und mit Studierenden (weiter-)entwickelt wird.
Zur Beförderung von Lehre und Selbststudium liegt mit diesem Studienbuch eine Einführung vor, die den aktuellen Forschungsstand und zentrale Konzepte der wissenschaftlichen Beschäftigung mit sprachlicher Kommunikation in (post-)kolonialen Kontexten verständlich darstellt.
Das Buch ermöglicht den Studierenden einen sprachwissenschaftlich angeleiteten Zugang zum Thema, legt dann real-, literar- und sprachhistorische Fundamente, führt in praktische Probleme der sprachwissenschaftlichen Korpusbildung ein, zeigt die Bandbreite der Möglichkeiten koloniallinguistischer Forschung auf und reißt postkoloniale Perspektiven an. Eine editorisch aufbereitete Bibliographie von bestehender Forschung, anderen einführenden Werken und zentralen Quellenarten und -orten ist den Kapiteln abschließend beigegeben.
1 748 kr
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The edition of the Bremen Book Catalogue on “Colonialism” provides access to an important source of German colonial history by means of facsimile reproductions, introductory texts, commentaries and indexes. It is the result of a cooperation of the Bremen research project “Language in Colonial Contexts” and Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.
Verallgemeinerung Im Diskurs
Generische Wissensindizierung in Kolonialem Sprachgebrauch
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Wie kann der Bezug von Sprachgebrauch und diskursiv geteiltem Wissen theoretisch und methodologisch modelliert werden? Wie kann Generizität über logisch-semantische Fragestellungen hinaus als zentrales Mittel sprachlicher Wissensbildung funktional beschrieben werden? Wie wird Verallgemeinerung im Kontext kolonialer Kommunikation sprachlich realisiert?Diese Fragen beantwortet die Untersuchung im Rahmen diskursanalytischer Theoriebildung und auf der Grundlage eines funktional-kommunikativen Sprachbegriffs. Die Arbeit zeigt in Text-, Satz- und Wortanalysen, dass pragmatische Inferenzen, syntaktische Strukturen und Wortbildungsmuster auf verschiedenen Ebenen zur Realisierung sprachlicher Verallgemeinerung beitragen. Datengrundlage der Untersuchung sind massenmediale und politische Diskurse der deutschen Kolonialzeit 1900 bis 1910, in denen geteiltes Wissen mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit durch generischen Sprachgebrauch indiziert wird.Die Arbeit ist damit an der Schnittstelle von Diskurslinguistik, (Post)Colonial Linguistics, Sprachgebrauchsgeschichte und Pragmatik verortet.
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The edition of the Bremen Book Catalogue on “Colonialism” provides access to an important source of German colonial history by means of facsimile reproductions, introductory texts, commentaries and indexes. It is the result of a cooperation of the Bremen research project “Language in Colonial Contexts” and Staats- und Universitätsbibliothek Bremen.
1 252 kr
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Wie kann der Bezug von Sprachgebrauch und diskursiv geteiltem Wissen theoretisch und methodologisch modelliert werden? Wie kann Generizität über logisch-semantische Fragestellungen hinaus als zentrales Mittel sprachlicher Wissensbildung funktional beschrieben werden? Wie wird Verallgemeinerung im Kontext kolonialer Kommunikation sprachlich realisiert?Diese Fragen beantwortet die Untersuchung im Rahmen diskursanalytischer Theoriebildung und auf der Grundlage eines funktional-kommunikativen Sprachbegriffs. Die Arbeit zeigt in Text-, Satz- und Wortanalysen, dass pragmatische Inferenzen, syntaktische Strukturen und Wortbildungsmuster auf verschiedenen Ebenen zur Realisierung sprachlicher Verallgemeinerung beitragen. Datengrundlage der Untersuchung sind massenmediale und politische Diskurse der deutschen Kolonialzeit 1900 bis 1910, in denen geteiltes Wissen mit dem Anspruch auf Allgemeingültigkeit durch generischen Sprachgebrauch indiziert wird.Die Arbeit ist damit an der Schnittstelle von Diskurslinguistik, (Post)Colonial Linguistics, Sprachgebrauchsgeschichte und Pragmatik verortet.
1 763 kr
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Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Beiträge einer interdisziplinären Tagung von Sprach- und GeschichtswissenschaftlerInnen zum Thema Koloniallinguistik. Dass koloniale und postkoloniale Konstellationen vor allem auch kommunikativ hervorgebracht und gestützt werden, ist eine theoretische Grundannahme der (Post)Colonial Linguistics. Gemeinsame historische und sprachwissenschaftliche Perspektivierungen von Kolonialität sind daher nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig, um koloniale Machtmechanismen und postkoloniale Effekte hinreichend beschreiben und erklären zu können.
Die Beiträge des Bandes umfassen die Gegenstandsbereiche Historiographie der Linguistik, kolonialzeitliche Sprachforschung und Missionarslinguistik, Quellenkunde, (post)koloniale Toponomastik und Sprach(en)politik in ehemaligen Kolonialgebieten.
Der Band ist damit für aktuelle Diskussionen in Geschichtswissenschaft, Allgemeiner Linguistik und Einzelphilologien relevant.
1 748 kr
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Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Beiträge einer interdisziplinären Tagung von Sprach- und GeschichtswissenschaftlerInnen zum Thema Koloniallinguistik. Dass koloniale und postkoloniale Konstellationen vor allem auch kommunikativ hervorgebracht und gestützt werden, ist eine theoretische Grundannahme der (Post)Colonial Linguistics. Gemeinsame historische und sprachwissenschaftliche Perspektivierungen von Kolonialität sind daher nicht nur wünschenswert, sondern sogar notwendig, um koloniale Machtmechanismen und postkoloniale Effekte hinreichend beschreiben und erklären zu können.
Die Beiträge des Bandes umfassen die Gegenstandsbereiche Historiographie der Linguistik, kolonialzeitliche Sprachforschung und Missionarslinguistik, Quellenkunde, (post)koloniale Toponomastik und Sprach(en)politik in ehemaligen Kolonialgebieten.
Der Band ist damit für aktuelle Diskussionen in Geschichtswissenschaft, Allgemeiner Linguistik und Einzelphilologien relevant.
Koloniallinguistik
Sprache in Kolonialen Kontexten
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Research in Colonial and Postcolonial Linguistics has experienced a significant increase in contributions from varying fields of language studies, gaining the attention of scholars from all over the world.
This volume aims to showcase the variety of topics relevant to the study of language(s) in colonial, postcolonial and decolonial contexts. A main reason of this variety is that the new paradigm invites and necessitates research on different subject matters such as language typology, grammar and cross-linguistics, meta-linguistics and research on language ideology, discourse analysis and pragmatics.
The contributions of this volume are selected, peer-reviewed papers which were partly invited and partly given at the First Bremen Conference on Colonial and Postcolonial Linguistics, held in September 2013.
1 748 kr
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Die Beiträge des Bandes, die aus den Vorträgen der 4. Jahrestagung „Diskurs – interdisziplinär“ 2014 hervorgehen, fokussieren in unterschiedlicher disziplinärer Perspektivierung die diskursanalytische Konstante der Historizität.
Das im Titel genannte historische Apriori indiziert gleichermaßen die Diskursivität sprachlichen Handelns als kontextuelles Bedingt-Sein von Aussagen wie auch die Geschichtlichkeit und damit Relativität sprachlicher Artefakte, für die hier Texte als eine weite Kategorie von Kommunikaten stehen.
Im ersten Bandabschnitt „Historische Semantik und Pragmatik“ werden sprachliche Phänomene und, auf einer Metaebene, linguistische Kategorien unter dem Vorzeichen diskursiver Varianz in den Blick genommen. Die Beiträge des zweiten Abschnitts „Literatur und Texte“ reflektieren die Historizität und soziale Wirksamkeit literarischer Formen. Im dritten Teil „Gesellschaft und Politik“ werden Wissens- und Normbildungsprozesse in den Diskursen verschiedener sozialer Felder fokussiert.
1 811 kr
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Research in Colonial and Postcolonial Linguistics has experienced a significant increase in contributions from varying fields of language studies, gaining the attention of scholars from all over the world.
This volume aims to showcase the variety of topics relevant to the study of language(s) in colonial, postcolonial and decolonial contexts. A main reason of this variety is that the new paradigm invites and necessitates research on different subject matters such as language typology, grammar and cross-linguistics, meta-linguistics and research on language ideology, discourse analysis and pragmatics.
The contributions of this volume are selected, peer-reviewed papers which were partly invited and partly given at the First Bremen Conference on Colonial and Postcolonial Linguistics, held in September 2013.
1 729 kr
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Textuelle Historizität
Interdisziplinäre Perspektiven auf das historische Apriori
1 729 kr
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Die Beiträge des Bandes, die aus den Vorträgen der 4. Jahrestagung „Diskurs – interdisziplinär“ 2014 hervorgehen, fokussieren in unterschiedlicher disziplinärer Perspektivierung die diskursanalytische Konstante der Historizität.
Das im Titel genannte historische Apriori indiziert gleichermaßen die Diskursivität sprachlichen Handelns als kontextuelles Bedingt-Sein von Aussagen wie auch die Geschichtlichkeit und damit Relativität sprachlicher Artefakte, für die hier Texte als eine weite Kategorie von Kommunikaten stehen.
Im ersten Bandabschnitt „Historische Semantik und Pragmatik“ werden sprachliche Phänomene und, auf einer Metaebene, linguistische Kategorien unter dem Vorzeichen diskursiver Varianz in den Blick genommen. Die Beiträge des zweiten Abschnitts „Literatur und Texte“ reflektieren die Historizität und soziale Wirksamkeit literarischer Formen. Im dritten Teil „Gesellschaft und Politik“ werden Wissens- und Normbildungsprozesse in den Diskursen verschiedener sozialer Felder fokussiert.
442 kr
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Die sich etablierende Forschungsdisziplin der Koloniallinguistik greift den Zusammenhang von sprachlicher Kommunikation und kolonialen und postkolonialen Machtkonstellationen auf, der in der aktuellen Forschung von immer größerem Interesse ist. Zum einen erfährt das Fachgebiet wachsende Aufmerksamkeit in der linguistischen Community, zum anderen findet es Resonanz in der universitären Lehre im Bachelor- und Master-Bereich, wo das Thema „Sprache und Kolonialismus“ aufgegriffen und mit Studierenden (weiter-)entwickelt wird.
Zur Beförderung von Lehre und Selbststudium liegt mit diesem Studienbuch eine Einführung vor, die den aktuellen Forschungsstand und zentrale Konzepte der wissenschaftlichen Beschäftigung mit sprachlicher Kommunikation in (post-)kolonialen Kontexten verständlich darstellt.
Das Buch ermöglicht den Studierenden einen sprachwissenschaftlich angeleiteten Zugang zum Thema, legt dann real-, literar- und sprachhistorische Fundamente, führt in praktische Probleme der sprachwissenschaftlichen Korpusbildung ein, zeigt die Bandbreite der Möglichkeiten koloniallinguistischer Forschung auf und reißt postkoloniale Perspektiven an. Eine editorisch aufbereitete Bibliographie von bestehender Forschung, anderen einführenden Werken und zentralen Quellenarten und -orten ist den Kapiteln abschließend beigegeben.
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