Darina Volf – författare
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Inbunden, Engelska, 2024
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This volume aims to contribute to the historicization of the post-1989 transformation period in East-Central Europe by addressing the temporality of transformation from a predominantly historical perspective, but also in dialogue with the social sciences. It focuses on the four countries that form the core of East-Central Europe - Czechia, Slovakia, Poland, and Hungary - but broadens the perspective by including more general comparisons within the region as well as insightful case studies from other countries that share some important characteristics with the narrowly defined East-Central Europe, but that, at the same time are able to shed some light on certain specific features of each case. The divergent developments in East-Central Europe after 1989 are explained by investigating the prehistory of transformation in the East-Central European states and societies from various perspectives and for areas as diverse as politics, social affairs, law, economy, culture, and national identity.
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Waren Amerika- und Sowjetunionbilder in der sozialistischen Tschechoslowakei so einseitig und schwarz-wei«, wie ein erster Blick in die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSC) Rudé Právo vermuten lässt? Dieser Frage geht das Buch nach und analysiert visuelle und textuelle Repräsentationen der USA und der UdSSR in der tschechoslowakischen Öffentlichkeit von 1948 bis 1989 sowie ihren Wandel. Dabei zeigt es erstens, dass die KSC bei dem Versuch, eine polarisierte Sichtweise auf die beiden Länder zu etablieren, auf Schwierigkeiten stie«. Dazu zählten die Kontinuität von bestehenden Vorstellungen, die mangelnde Effektivität der Zensur, Zäsuren wie der Einmarsch des Warschauer Paktes 1968, aber auch das Misstrauen eines kleinen Landes gegenüber den Weltmächten – den »Riesen« wie es in einigen zeitgenössischen Debatten heißt. Zweitens liegt der Fokus auf den Funktionen der Amerika- und Sowjetunionbilder in tschechoslowakischen Debatten. Während die KSC die Bilder zur Legitimierung des Sozialismus und zur Delegitimierung der kapitalistischen Alternative einsetzte, verschafften sich verschiedene Akteure Handlungsspielräume, um von den offiziellen Bildern abzuweichen und ihnen andere Funktionen – darunter auch Kritik an Missständen in der Tschechoslowakei – zuzuschreiben. Damit hinterfragt die Arbeit die oft unterstellte passive Rolle der Gesellschaft im Staatssozialismus und leistet einen Beitrag zur Medien- und Kulturgeschichte der Tschechoslowakei.