Dennis Henkel - Böcker
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3 produkter
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312 kr
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Seit der Jahrtausendwende wagen Filmemacher immer häufiger, das gesellschaftlich drängende Thema Demenz in Großproduktionen aufzugreifen - für die große Leinwand mit ihren hochbudgetierten Produktionen war das bis dahin zu brenzlig, kontrovers und für Kassenschlager schlicht ungeeignet. Der Trend setzt sich bis heute fort: Allein 2020 schafften es sechs Großproduktionen um das Thema Demenz, teils mit Hollywoodstars besetzt, in die großen Kinosäle. Das Kino lernt also Vergessen!Die Autoren begeben sich in diesem Buch auf die Spuren dieser Entwicklung und heben gesellschaftlich und künstlerisch bemerkenswerte Aspekte hervor: Sie skizzieren die Perspektive der Erkrankten, der Angehörigen und die filmische Darstellung von Pflegeeinrichtungen. Filme weiblicher Regisseure und Werke aus anderen Kulturen fügen eine antipatriarchische und internationale Sichtweise auf die Erkrankung hinzu und zeigen Standpunkte jenseits stereotyper Vorstellungen auf. Darüber hinaus stellen die Autoren Filme vor, die das Thema “Demenz” mit weiteren umstrittenen Themen verbinden, wie z. B. der Homosexualität. Diese nutzen die Kraft der Fiktion, um uns zukünftige Weltentwürfe zu zeigen, in denen z. B. künstliche Intelligenz und futuristische Techniken Dementen das Leben erleichtern. Das Buch möchte so auf unterhaltsame Weise einen Beitrag zur Aufklärung über Demenz leisten und auch sensibilisieren für die künstlerisch-filmische Aufbereitung einerseits und medizinische Realität andererseits. Es richtet sich an alle kinobegeisterten Leser, ob mit oder ohne medizinisch-fachliche Vorkenntnisse - für unvergessliche Einblicke in das Thema “Demenz im Film”!
Medizin und Krankheit im frühen Kino
Eine Erschließung des Stummfilms als primär-medizinhistorische Quelle
Häftad, Tyska, 2025
821 kr
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Das frühe Kino – der Stummfilm (ca. 1895-1927) – erscheint vielen Zuschauern auch heute noch in einem unschmeichelhaften Licht. Oft wird es als eine Art unfertiger Vorläufer des Ton-Kinos, des „richtigen Films“, wahrgenommen, welcher neben der Tonlosigkeit auch noch zu theatralischem Schauspiel, Schwarz-Weiß-Optik und hektisch-beschleunigter Wiedergabegeschwindigkeit neige – „Opas Kino“, sagt der Volksmund. Doch dieses Vorurteil verblasst: Der Stummfilm wird als Kunstform wahrgenommen.Der Autor begibt sich auf Spurensuche: Welchen historischen Beitrag kann die Erschließung dieser Kunstform mit ihrer Darstellung großer Fachgebiete wie Psychiatrie, Neurologie, Innere Medizin und Chirurgie leisten? Finden sich auch Disziplinen wie Zahnmedizin, Gynäkologie oder Dermatologie wieder?In 453 untersuchten „medizinischen Filmen“ finden sich viele ethische Kontroversen des frühen 20. Jahrhunderts – z. B. Geburtenkontrolle, Eugenik oder Homosexualität – wieder, was das Potential des Kinos als Zeitzeuge unterstreicht. Seine unterschätzten Funktionen als zeit- wie medizinhistorische Quelle und Spiegel der Gesellschaft werden herausgearbeitet, zudem können neue filmhistorische Strömungen definiert und das zentrale Leitmotiv der Medizindarstellung im frühen Film abgeleitet werden: die Iatro- und Pathophobie. Diese Ergebnisse offenbaren verblüffende Qualitäten einer rasch zum Massenmedium avancierten Kunstform, die Denken und Handeln der Kinogänger – und damit die Medizingeschichte – prägte.Der AutorDr. Dennis Henkel studierte Philosophie, Theater-Film-Fernsehwissenschaften, Kunstgeschichte an der Universität zu Köln. Er promovierte zum Thema „Darstellung von Sucht und Drogen in frühen Film“ und ist seitdem als Dozent, Autor, und Herausgeber und am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin in Köln tätig, zuletzt zum Thema Demenzdarstellung im Film. Eine abgewandelte Version des vorliegenden Buches wurde im Jahre 2024 als Habilitationsschrift an der Medizinischen Fakultät in Köln eingereicht.
345 kr
Kommande
Schwere Traumatisierung kann Leben zerstören und anhaltende psychische Schäden verursachen. Häufig wird das Trauma jedoch verdrängt oder nicht erkannt, denn Traumafolge-Erkrankungen werden gesellschaftlich vor allem als Bewältigungsproblem von Kriegen oder Naturkatastrophen verstanden - wodurch aber die Bandbreite traumatischer Erlebnisse verkannt wird. Führt man sich dabei die Häufigkeit von Traumafolgen wie Depressionen oder Angststörungen vor Augen, drängt sich doch die Frage auf - sind wir eine Gesellschaft von Traumatisierten?Wie wird ein gesellschaftlich derart relevantes Thema von einem Massenmedium wie dem Film in Szene gesetzt? Welches Bild in den Köpfen der Zuschauer erzeugt?Diesen und anderen Fragen widmet sich dieses Buch und wählt eine besondere Herangehensweise: Filmanalysen, Werkgegenüberstellungen, Epochenabrisse und Aufarbeitungen einzelner Aspekte arbeiten das Thema aus unterschiedlichsten Perspektiven auf – medizinisch, psychologisch, theologisch und musikwissenschaftlich – und beleuchten so exemplarisch die Funktion dieses Motivs in der Filmgeschichte.Die Auswahl imponiert mit Werken großer Filmemacher wie Alfred Hitchcock, George Lucas, Robert Redford, John Huston oder Steven Soderbergh und offenbart eine überraschend authentische Vielseitigkeit, die Trauma und Traumafolgen in nahezu umfassender Bandbreite abzubilden vermag.Ein Buch für alle beruflich oder privat interessierten Cineasten und Filmfans, die nicht vor diesem schwierigen, aber gesellschaftlich brennenden Thema zurückschrecken!