Dietmar Schiersner – författare
Politik, Konfession und Kommunikation
1 061 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
1 226 kr
Läs direkt efter köp
2 707 kr
Läs direkt efter köp
Erstmals beschreibt Dietmar Schiersner die Damenstifte von Augsburg und Edelstetten im 18. Jahrhundert, die durch Beispiele aus dem Lindauer Stift ergänzt werden. Der Band handelt vom Leben und Sterben der Frauen, die in einer kleinen Gemeinschaft, meist zu acht oder zehnt, als Mitglieder einer kirchlichen Institution leben. Es sind adlige Frauen, deren Familien fast immer zur schwäbischen Reichsritterschaft gehören. Sie erscheinen in den Quellen als Töchter oder Schwestern, Tanten oder Nichten, als Chorfräulein, Kapitulardamen, Äbtissinnen, Junge und Alte. Der Autor verknüpft einen am anthropologischen Raum orientierten Zugang mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. So werden die sich wandelnden Identitäten von Stift, Stiftsgemeinschaft und einzelner Frau erfasst und erzählt. Im Blick stehen dabei die gesunden wie kranken Körper der Damen, deren Kleidung, Wohnräume und Räume der Imagination: Lesen, Schreiben, Musizieren, wie auch die prägenden Zeit-Räume wie Tag und Jahr, Lebensalter und Generationenkonflikte, Sterbestunde, Ewigkeit und institutionelle Memoria.
2 707 kr
Läs direkt efter köp
Erstmals beschreibt Dietmar Schiersner die Damenstifte von Augsburg und Edelstetten im 18. Jahrhundert, die durch Beispiele aus dem Lindauer Stift ergänzt werden. Der Band handelt vom Leben und Sterben der Frauen, die in einer kleinen Gemeinschaft, meist zu acht oder zehnt, als Mitglieder einer kirchlichen Institution leben. Es sind adlige Frauen, deren Familien fast immer zur schwäbischen Reichsritterschaft gehören. Sie erscheinen in den Quellen als Töchter oder Schwestern, Tanten oder Nichten, als Chorfräulein, Kapitulardamen, Äbtissinnen, Junge und Alte. Der Autor verknüpft einen am anthropologischen Raum orientierten Zugang mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. So werden die sich wandelnden Identitäten von Stift, Stiftsgemeinschaft und einzelner Frau erfasst und erzählt. Im Blick stehen dabei die gesunden wie kranken Körper der Damen, deren Kleidung, Wohnräume und Räume der Imagination: Lesen, Schreiben, Musizieren, wie auch die prägenden Zeit-Räume wie Tag und Jahr, Lebensalter und Generationenkonflikte, Sterbestunde, Ewigkeit und institutionelle Memoria.
Weltliche Herrschaft in geistlicher Hand
2 420 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
2 517 kr
Läs direkt efter köp
Die Ausübung weltlicher Macht durch kirchliche Institutionen zählt zu den Besonderheiten des Alten Reiches und seiner Verfassung. Man spricht in diesem Sinne verkürzend vom „Geistlichen Staat", obwohl geistliches und weltliches Regiment - etwa in der Verwaltung - durchweg klar voneinander unterschieden wurden. In ihrer Person freilich vereinten Bischöfe, Äbte oder Äbtissinnen zwei „Charaktere" und repräsentierten sowohl die kirchliche als auch die weltliche Obrigkeit. Wenn beispielsweise noch heute sprichwörtlich die Rede ist vom „guten Leben unterm Krummstab", unterstellt man im Allgemeinen den geistlichen Territorien im Vergleich mit weltlichen Herrschaften eine untertanenfreundlichere Regierung.
Wie berechtigt solche Differenzierungen sind und welche Spezifika tatsächlich im 17. und 18. Jahrhundert die weltliche Herrschaft in geistlicher Hand ausmachten, wird in diesem Tagungsband in 16 Beiträgen aus den Perspektiven „Verfassung", „Selbstverständnis", „Repräsentation" und „Ökonomie" untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf wirtschaftlichen Aspekten, die anhand eines nordwest- und eines süddeutschen Fallbeispiels beleuchtet werden, und aus denen sich überraschende Bezüge zur „Kulturpolitik" der Klöster ergeben.
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Rainald Becker, Bettina Braun, Meinrad von Engelberg, Marian Füssel, Peter Hersche, Gerhard Immler, Matthias Ludwig, Winfried Reininghaus, Winfried Romberg, Teresa Schröder-Stapper, Gerd Schwerhoff, Andrea Thiele, Andreas Waczkat, Sascha Weber, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst.
2 517 kr
Läs direkt efter köp
Die Ausübung weltlicher Macht durch kirchliche Institutionen zählt zu den Besonderheiten des Alten Reiches und seiner Verfassung. Man spricht in diesem Sinne verkürzend vom „Geistlichen Staat", obwohl geistliches und weltliches Regiment - etwa in der Verwaltung - durchweg klar voneinander unterschieden wurden. In ihrer Person freilich vereinten Bischöfe, Äbte oder Äbtissinnen zwei „Charaktere" und repräsentierten sowohl die kirchliche als auch die weltliche Obrigkeit. Wenn beispielsweise noch heute sprichwörtlich die Rede ist vom „guten Leben unterm Krummstab", unterstellt man im Allgemeinen den geistlichen Territorien im Vergleich mit weltlichen Herrschaften eine untertanenfreundlichere Regierung.
Wie berechtigt solche Differenzierungen sind und welche Spezifika tatsächlich im 17. und 18. Jahrhundert die weltliche Herrschaft in geistlicher Hand ausmachten, wird in diesem Tagungsband in 16 Beiträgen aus den Perspektiven „Verfassung", „Selbstverständnis", „Repräsentation" und „Ökonomie" untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf wirtschaftlichen Aspekten, die anhand eines nordwest- und eines süddeutschen Fallbeispiels beleuchtet werden, und aus denen sich überraschende Bezüge zur „Kulturpolitik" der Klöster ergeben.
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Rainald Becker, Bettina Braun, Meinrad von Engelberg, Marian Füssel, Peter Hersche, Gerhard Immler, Matthias Ludwig, Winfried Reininghaus, Winfried Romberg, Teresa Schröder-Stapper, Gerd Schwerhoff, Andrea Thiele, Andreas Waczkat, Sascha Weber, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst.
446 kr
Läs direkt efter köp
446 kr
Läs direkt efter köp
Beschwert und überladen?
614 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
446 kr
Läs direkt efter köp
446 kr
Läs direkt efter köp
446 kr
Läs direkt efter köp
446 kr
Läs direkt efter köp