Hedwig Rockelein – författare
2 517 kr
Läs direkt efter köp
Die Ausübung weltlicher Macht durch kirchliche Institutionen zählt zu den Besonderheiten des Alten Reiches und seiner Verfassung. Man spricht in diesem Sinne verkürzend vom „Geistlichen Staat", obwohl geistliches und weltliches Regiment - etwa in der Verwaltung - durchweg klar voneinander unterschieden wurden. In ihrer Person freilich vereinten Bischöfe, Äbte oder Äbtissinnen zwei „Charaktere" und repräsentierten sowohl die kirchliche als auch die weltliche Obrigkeit. Wenn beispielsweise noch heute sprichwörtlich die Rede ist vom „guten Leben unterm Krummstab", unterstellt man im Allgemeinen den geistlichen Territorien im Vergleich mit weltlichen Herrschaften eine untertanenfreundlichere Regierung.
Wie berechtigt solche Differenzierungen sind und welche Spezifika tatsächlich im 17. und 18. Jahrhundert die weltliche Herrschaft in geistlicher Hand ausmachten, wird in diesem Tagungsband in 16 Beiträgen aus den Perspektiven „Verfassung", „Selbstverständnis", „Repräsentation" und „Ökonomie" untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf wirtschaftlichen Aspekten, die anhand eines nordwest- und eines süddeutschen Fallbeispiels beleuchtet werden, und aus denen sich überraschende Bezüge zur „Kulturpolitik" der Klöster ergeben.
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Rainald Becker, Bettina Braun, Meinrad von Engelberg, Marian Füssel, Peter Hersche, Gerhard Immler, Matthias Ludwig, Winfried Reininghaus, Winfried Romberg, Teresa Schröder-Stapper, Gerd Schwerhoff, Andrea Thiele, Andreas Waczkat, Sascha Weber, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst.
2 428 kr
Läs direkt efter köp
Die Ausübung weltlicher Macht durch kirchliche Institutionen zählt zu den Besonderheiten des Alten Reiches und seiner Verfassung. Man spricht in diesem Sinne verkürzend vom „Geistlichen Staat", obwohl geistliches und weltliches Regiment - etwa in der Verwaltung - durchweg klar voneinander unterschieden wurden. In ihrer Person freilich vereinten Bischöfe, Äbte oder Äbtissinnen zwei „Charaktere" und repräsentierten sowohl die kirchliche als auch die weltliche Obrigkeit. Wenn beispielsweise noch heute sprichwörtlich die Rede ist vom „guten Leben unterm Krummstab", unterstellt man im Allgemeinen den geistlichen Territorien im Vergleich mit weltlichen Herrschaften eine untertanenfreundlichere Regierung.
Wie berechtigt solche Differenzierungen sind und welche Spezifika tatsächlich im 17. und 18. Jahrhundert die weltliche Herrschaft in geistlicher Hand ausmachten, wird in diesem Tagungsband in 16 Beiträgen aus den Perspektiven „Verfassung", „Selbstverständnis", „Repräsentation" und „Ökonomie" untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf wirtschaftlichen Aspekten, die anhand eines nordwest- und eines süddeutschen Fallbeispiels beleuchtet werden, und aus denen sich überraschende Bezüge zur „Kulturpolitik" der Klöster ergeben.
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Rainald Becker, Bettina Braun, Meinrad von Engelberg, Marian Füssel, Peter Hersche, Gerhard Immler, Matthias Ludwig, Winfried Reininghaus, Winfried Romberg, Teresa Schröder-Stapper, Gerd Schwerhoff, Andrea Thiele, Andreas Waczkat, Sascha Weber, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst.
2 091 kr
Läs direkt efter köp
Paul Fridolin Kehr, der Großorganisator geisteswissenschaftlicher Forschung, hat mitten im Ersten Weltkrieg 1917 das Langzeitprojekt „Germania Sacra. Historisch-Statistische Beschreibung der Kirche des Alten Reiches" ins Leben gerufen. Der Sammelband, der anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Forschungsprojekts entstanden ist, beschäftigt sich mit der langen Vorgeschichte der Germania Sacra von ihrer „Erfindung" im 16. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert. In facettenreichen Beiträgen wird der Wissenschaftsmanager Paul Fridolin Kehr unter die Lupe genommen und erstmals die Germania Sacra in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus beleuchtet.
Wie schreibt man Kirchengeschichte heute? Der Band widmet sich auch der Gegenwart und den Zukunftsperspektiven der Germania Sacra im Kontext ihrer europäischen Partnerprojekte, der „Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters", des „Repertorium Germanicum" am Deutschen Historischen Institut in Rom und der „English Episcopal Acta".
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Andreas Bihrer, Mechthild Black-Veldtrup, Helmut Flachenecker, Klaus Herbers, Jörg Hörnschemeyer, Philippa Hoskin, Volkhard Huth, Sven Kriese, Bärbel Kröger, Christian Popp, Andreas Rehberg, Hedwig Röckelein.
2 091 kr
Läs direkt efter köp
Paul Fridolin Kehr, der Großorganisator geisteswissenschaftlicher Forschung, hat mitten im Ersten Weltkrieg 1917 das Langzeitprojekt „Germania Sacra. Historisch-Statistische Beschreibung der Kirche des Alten Reiches" ins Leben gerufen. Der Sammelband, der anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Forschungsprojekts entstanden ist, beschäftigt sich mit der langen Vorgeschichte der Germania Sacra von ihrer „Erfindung" im 16. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert. In facettenreichen Beiträgen wird der Wissenschaftsmanager Paul Fridolin Kehr unter die Lupe genommen und erstmals die Germania Sacra in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus beleuchtet.
Wie schreibt man Kirchengeschichte heute? Der Band widmet sich auch der Gegenwart und den Zukunftsperspektiven der Germania Sacra im Kontext ihrer europäischen Partnerprojekte, der „Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters", des „Repertorium Germanicum" am Deutschen Historischen Institut in Rom und der „English Episcopal Acta".
Beiträgerinnen und Beiträger des Bandes: Andreas Bihrer, Mechthild Black-Veldtrup, Helmut Flachenecker, Klaus Herbers, Jörg Hörnschemeyer, Philippa Hoskin, Volkhard Huth, Sven Kriese, Bärbel Kröger, Christian Popp, Andreas Rehberg, Hedwig Röckelein.
2 490 kr
Läs direkt efter köp
Die ,Episkopalisierung der Kirche‘ bedeutete mehr als nur den Ausbau von Macht, Kompetenzen und Befugnissen eines Bischofs. Sie war ein universales, alles durchdringendes Prinzip: Alle Bereiche der Gesellschaft waren nicht mehr ohne eine bischöfliche Prägung vorstellbar, die in alle Richtungen ausstrahlte. Die Episkopalisierung der Kirche lässt sich besonders gut im direkten Umfeld der Bischöfe beobachten – und damit in der Diözese, die den zentralen Ort der Aushandlung und der Etablierung der Bischofskirche bildete. Die Beiträge des Sammelbands verfolgen und analysieren diesen zentralen Transformationsprozess im frühen und hohen Mittelalter in einem europäischen Vergleich, indem sie Fallbeispiele von Skandinavien bis Spanien und Byzanz sowie von Irland bis Osteuropa und den Nahen Osten in den Blick nehmen.
.
2 512 kr
Läs direkt efter köp
Die ,Episkopalisierung der Kirche‘ bedeutete mehr als nur den Ausbau von Macht, Kompetenzen und Befugnissen eines Bischofs. Sie war ein universales, alles durchdringendes Prinzip: Alle Bereiche der Gesellschaft waren nicht mehr ohne eine bischöfliche Prägung vorstellbar, die in alle Richtungen ausstrahlte. Die Episkopalisierung der Kirche lässt sich besonders gut im direkten Umfeld der Bischöfe beobachten – und damit in der Diözese, die den zentralen Ort der Aushandlung und der Etablierung der Bischofskirche bildete. Die Beiträge des Sammelbands verfolgen und analysieren diesen zentralen Transformationsprozess im frühen und hohen Mittelalter in einem europäischen Vergleich, indem sie Fallbeispiele von Skandinavien bis Spanien und Byzanz sowie von Irland bis Osteuropa und den Nahen Osten in den Blick nehmen.
.
417 kr
Läs direkt efter köp