Dimitri Liebsch – författare
Visar alla böcker från författaren Dimitri Liebsch. Handla med fri frakt och snabb leverans.
4 produkter
4 produkter
Häftad, Tyska, 2001
1 050 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
E-bok
PDF, Tyska, 2016567 kr
Läs direkt efter köp
Dimitri Liebsch plädiert dafür, den »humanistischen Leitbegriff Bildung« hinsichtlich seiner ästhetischen Komponente einer Revision zu unterziehen: Mag sich in der Bildungssemantik und ihren Therapievorschlägen für eine problematische Moderne auf den ersten Blick auch eine Hochschätzung von Kunst artikulieren, so ist diese durch einen zweifelhaften Anachronismus erkauft, der gerade den Umgang mit moderner Kunst nachhaltig behindert hat.Ausgangspunkt des Buches ist die Beobachtung, dass die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts sowohl in allgemeiner gesellschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf das Verständnis von »Bildung« als eine Zeit des Umbruchs angesehen werden muss. Auf der gesellschaftlichen Ebene gewinnt die europäische Moderne Kontur, auf der semantischen Ebene beginnt ein auf Geistiges und Seelisches bezogener Begriff von Bildung allmählich den noch auf körperliche Formen bezogenen älteren Begriff in den Schatten zu stellen.Im Gegensatz zur bisherigen Forschung, die sich teils aus ideengeschichtlichen Beweggründen, teils aufgrund einer stark vereinfachenden diachronen Orientierung vor allem jenem neueren Verständnis von Bildung gewidmet hat, zeichnet Liebsch die tatsächlich bestehenden Verknüpfungen zwischen den beiden semantischen Modi nach.Ästhetische Bildung meint – untersucht werden die Positionen von Winckelmann, Wieland, Herder, Forster, Humboldt und Schiller – im Kern die geistige Bildung des ''entfremdeten'' modernen Individuums anhand der körperlichen Bildung der antiken Plastik. Dieser semantische Kurzschluß einer ''Bildung durch Bildung'' verträgt sich insbesondere mit den historischen Einsichten seiner Urheber schlecht, denn für diese gibt es in der Gegenwart weder die antiken Rezeptionsbedingungen, geschweige denn eine Neuauflage ihrer Kunstproduktion.
E-bok
PDF, Tyska, 2014227 kr
Läs direkt efter köp
Seit dem pictorial turn werden Bilder zwar zunehmend interdisziplinär betrachtet, geblieben ist jedoch der Fokus auf das statische Bild unddessen Abgrenzung von dynamischen Erscheinungen wie Film oder Computerspiel. Dass die Bilder nicht plötzlich dynamisch wurden, dass es dazu vielmehr einer komplexen medialen Evolution bedurfte, findet dabei zumeist keine Berücksichtigung. Der vorliegende Band spürt dagegen dieser facettenreichen Dynamisierung nach, indem er sich den Wechselwirkungen von Narration, Serie und (proto-)filmischen Apparaten widmet. Zu den Phänomenen auf dem Sprung zum bewegten Bild, die dafür analysiert werden, zählen das Altarbild, die Chronofotografie und die Animation durch die Rezipienten ebenso wieder Comic, philosophical toys wie die Laterna magica oder jene Bildgrammatik, die aus dem rein technischen movie erst das uns geläufige Bewegungsbild macht.
E-bok
PDF, Engelska, 2014251 kr
Läs direkt efter köp
Is there one visual culture or are there multiple visual cultures? On the one hand, it is obvious that images do not exist and cannot be understood independently. Rather, they are embedded in institutions and cultural contexts. This common ground suggests an understanding of visual culture as a singular phenomenon. On the other hand the plurality of pictorial representations - from Sitcoms to illustrations in childrens'' books, from cartoons to satellite photos, from high art to everyday life - suggests the conception of visual culture as a singular phenomenon to be misleading. The visual world is a field of conflict and tension between self and other, mainstream and counterculture.The articles in this book include both theoretical reflections on the dialectics of visual culture(s) as well as case studies. The focus lies on examples from the U.S. American context - from the focusing on Native Americans as the ''Vanishing Race'' in the 19th-century Photography to the TV coverage of the Columbia Space Shuttle Disaster in February, 2003. This book is therefore highly recommendable to both students and scholars of American Studies als well as those interested in the interdisciplinary debate on visual culture(s).