Dirk Sager – författare
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Häftad, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2024351 kr
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Wie kann man angesichts erfahrener Gewalt von Gott reden? Und wie angesichts gewalttätiger Gottesbilder? Die AutorInnen dieses Bandes gehen jeweils von menschlichen Erfahrungen von Gewalt, Macht und Ohnmacht aus und setzen diese in Beziehung mit der Rede von Gott. Sie zeigen, wie nicht nur die allgegenwärtige Erfahrung von Gewalt das Reden von Gott beeinflusst und prägt, sondern wie umgekehrt auch das Reden von Gott den Umgang mit erfahrener Gewalt bestimmen kann - als Fähigkeit zum Ertragen von Gewalt, als Fähigkeit, Ambivalenz auszuhalten, aber auch als Bestärkung von Widerstandskraft (Resilienz) und als Ermutigung zur Auflehnung. Biblische und heutige Perspektiven werden dabei aufeinander bezogen.
Häftad, Tyska, 2025
219 kr
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PDF, Tyska, 2020989 kr
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Christlicher Glaube ist von seinem Wesen her dialogisch strukturiert. Um diese Einsicht, ihre Voraussetzungen und Konsequenzen für die unterschiedlichen Disziplinen der Theologie sowie für ökumenische Verständigungsprozesse kreisen die in diesem Band versammelten Beiträge. Dabei spannt sich ein weiter Bogen, angefangen bei dialogischen Grundformen theologischer Rede in der Bibel bis hin zum strukturierten Dialog über fundamental-theologische Fragen auf ökumenischer Ebene. Die Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Konfessionen ehren damit zugleich, anlässlich seines 65. Geburtstags, den baptistischen Theologen und Ökumeniker Uwe Swarat.[Dogmatics in dialogue]The structure of Christian faith is basically formed as dialogue. This insight, its requirements and consequences based on the different theological disciplines and ecumenical communication processes form the centre of the present volume. The essays written by authors with different denominational roots are dedicated to the Baptist theologian Uwe Swarat on the occasion of his 65th birthday.
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Tyska, 2009161 kr
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Nach Jahren der Stagnation erhebt sich der russische Koloss. Um jeden Preis trachtet das Land danach, auf die Bühne der Supermächte zurückzukehren. Nicht mehr nur sein militärisches Potenzial ist immer noch bedrohlich, wie zuletzt der Krieg in Georgien zeigte – die Macht der russischen Energiekonzerne, die die ganze Welt beliefern, ist am Ende viel effektiver. Wladimir Putin ist zwar nicht mehr Präsident, aber er hat längst alle politischen Strukturen auf seine Person ausgerichtet: Im Kreml regiert ein Kreis von ehemaligen Geheimdienstleuten, das Parlament ist zum Ausführorgan degradiert, und die Massenmedien sind praktisch gleichgeschaltet. Wohin treibt die Großmacht Russland? Dirk Sager beschreibt aus nächster Nähe die alarmierenden Veränderungen in dem Land und die Gefahren, die damit verbunden sind.
Del 21 - Forschungen zum Alten Testament 2. Reihe
Polyphonie des Elends
Psalm 9/10 im konzeptionellen Diskurs und literarischen Kontext
Häftad, Tyska, 2007
1 506 kr
Tillfälligt slut
Dirk Sager versteht Psalm 9/10 als einen programmatischen Text, der vorhandene Gebetsäußerungen (Lob, Klage, Vertrauen) zu einem dialektischen Konzept verarbeitet und als Stimmen von 'Elenden und Armen' interpretiert. Dabei beziehen sich die Schreiber auf ältere Psalmen, in denen sich die Beter selbst jedoch nicht als 'elend und arm' bezeichnen. In der Konsequenz entpuppt sich die herkömmlich unter dem Begriff 'Armenfrömmigkeit' gefasste Traditionslinie als integraler Bestandteil der Religionsgeschichte Israels und nicht als Sonderzweig elitärer Gruppen. Der Autor vergleicht Psalm 9/10 mit ihm zeitlich und konzeptionell nahe stehenden Entwürfen aus dem Bereich der Psalmen, der Prophetie und der Weisheit und bringt so den vielstimmigen Diskurs über die Lage der Bedrängten ans Licht. Dabei zeigen sich ein engerer und ein weiterer Diskurszusammenhang. Diese Diskurse sind untereinander kompatibel und haben etwa denselben sozialgeschichtlichen Hintergrund, nämlich den Übergang von der persischen zur hellenistischen Epoche des nachexilischen Juda (4. Jh. v. Chr.). Die Psalm 9/10 inhärente Programmatik erschließt zudem dessen hervorragenden Platz im Gefüge des ersten Davidpsalters (Ps. 3-41) sowie seine Rolle im Zuge der literarischen Komposition dieser Psalmen. Im Konzert mit seinen Nachbartexten entsteht so eine 'Polyphonie des Elends', in der sich parallele und tangentiale Armenkonzepte gegenseitig interpretieren.