Elke Morlok – författare
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Kabbala und Haskala
Isaak Satanow (1732–1804) zwischen jüdischer Gelehrsamkeit, moderner Physik und Berliner Aufklärung
Inbunden, Tyska, 2022
1 485 kr
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Del 114 - Studia Judaica
Kabbala Und Haskala
Isaak Satanow (1732-1804) Zwischen Jüdischer Gelehrsamkeit, Moderner Physik Und Berliner Aufklärung
Häftad, Tyska, 2024
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Del 25 - Texts and Studies in Medieval and Early Modern Judaism
Rabbi Joseph Gikatilla's Hermeneutics
Inbunden, Engelska, 2011
2 585 kr
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Elke Morlok untersucht die hermeneutischen Grundlagen eines der bedeutendsten Kabbalisten des Mittelalters, R. Joseph Gikatilla. Vor allem sein Wechsel von der ekstatischen Kabbala seines Lehrers Abraham Abulafia hin zur theosophisch-theurgischen Strömung kommt hierbei in den Blickpunkt. Unterschiedliche Parallelen zu hermeneutischen Strukturen in Hinblick auf linguistische Techniken und den Status des Textes im Neuplatonimus, Aristotelismus, aber auch im pythagoräischen Denken werden dabei beleuchtet und in einem vergleichenden Zugang dargestellt. Zudem werden auch moderne Varianten der kabbalistischen Sprachvorstellungen wie sie in den Werken Ecos, Derridas u.a. zu finden sind, angeführt. Elke Morlok analysiert und stellt vor allem die Gründe für Gikatillas rasche Absorption in das westliche Denken seit der Renaissance anhand der christlichen Kabbala dar. Es soll eine Sensibiliät für kabbalistische Ideen auch innerhalb moderner und postmoderner Sprachtheorie geweckt werden, indem sie die Texte dieses jüdischen Mystikers zugänglich macht.
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Tillfälligt slut
Die Biographie des in Berlin geborenen und ab 1923 in Jerusalem lebenden Kabbala-Forschers Gershom Gerhard Scholem ist von den Katastrophen und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt. Im Horizont des für Scholem ambivalenten deutsch-jüdischen Verhältnisses nehmen die Autoren des Bandes seinen Werdegang im Kaiserreich und in der Weimarer Republik in den Blick sowie die Bedeutung, die er als israelischer Gesprächspartner für die Zeitgeschichte der Bundesrepublik Deutschland hatte. Die Beziehungen zu Walter Benjamin und Hannah Arendt, zu dem Theologen Otto Michel und dem Verleger Siegfried Unseld dokumentieren auf unterschiedlichen Ebenen Scholems Verbindung zu Deutschland, die ihn auch bei persönlicher Lyrik und sogar bei seiner wissenschaftlichen Prosa zur jüdischen Mystik begleitete.