Erich Straner – författare
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Aufgabe des Handbuchs ist es, das anerkannte Wissen über die Medien zusammenzustellen. Der Weg führt von den technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu den geschichtlichen Grundlagen und Entwicklungen, wobei Längs- und Querschnitte die Historie vertiefen. Bei der Darstellung der Mediengegenwart werden Technik, Organisation, Programme, kommunikative und ästhetische Funktionen sowie Entwicklungstendenzen konzentriert behandelt. Die Mediengesellschaft wird unter marktstrategischen, politischen, rechtlichen, ethischen, pädagogischen, didaktischen und kulturellen Aspekten analysiert. Überblicke über Forschungsschwerpunkte, Forschungseinrichtungen sowie Nachbar- und Hilfswissenschaften geben Möglichkeiten der raschen Orientierung.
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Aufgabe des Handbuchs Medienwissenschaft ist es, das aktuelle Wissen über die Medien in großer Breite, in Aktualität wie in historischer Sicht zusammenzustellen. Es hat aber auch das Ziel, die erhebliche Heterogenität des Gegenstands sichtbar zu machen.
Der dritte Teilband des Handbuchs schließt die Gegenwartsdarstellung ab mit Film, Hörfunk und Fernsehen. Es folgt ein zusammengehöriger Block über die Mediengesellschaft mit der Untergliederung Medienmarkt, Medienpolitik, Medienrecht und -ethik, Medienpädagogik und Mediendidaktik. Die Kapitel ''Forschungseinrichtungen und Forschungsschwerpunkte'' runden den Band ab. Jeder Artikel enthält eine Auswahlbibliographie zur jeweiligen Thematik.
1 775 kr
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Der Band ergänzt die zahlreichen deutschen Sprachgeschichten durch eine Darstellung der Wertungen des Deutschen aus zeitgenössischer Sicht. Zu Beginn, im 8. Jahrhundert, erscheint dieses den Autoren als barbarisch, ungeeignet zum Lobe Gottes wie zum Dichten. Erst im großen Ringen mit ihr entsteht eine Übersetzungssprache, ein für den religiösen Gebrauch geeignetes Ausdrucksmittel.
Mit dem Ausgriff auf fremde Vorbilder im Hochmittelalter entwickelt sich eine Literatursprache, die sowohl den sog. ''heiligen Sprachen'', dem Hebräischen, Griechischen und Lateinischen, wie den zeitgenössischen Kultursprachen ebenbürtig wird. Die zunehmende Achtung der Volkssprache seit der Reformation bereitet den Weg für die Aufwertung zu einer Hauptsprache in der Barockzeit, später zur Weltsprache. Die Bemühungen um die Kultivierung des Deutschen seit der Aufklärung gipfeln in der Klassik, die von vielen als Höhepunkt in der deutschen Sprachentwicklung gesehen wird. Die Romantik erkennt die Klang- und damit Gefühlswirkungen der deutschen Sprache, der Realismus ihre Fähigkeiten zum Wirklichkeitsbezug.
Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts beginnen Auseinandersetzungen um die Pflege des Erreichten, um den Erhalt von Reinheit und Schönheit. Das Buch sollte in der universitären wie schulischen Lehre eingesetzt werden. Es ist aber vor allem auch für Sprachfreunde geschrieben und soll eine gesicherte historische Basis bieten für die Diskussion um ''Würde und Ehre des Deutschen'', aber auch um den angeblichen Verfall.
254 kr
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1 410 kr
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Der Band bietet die erste Einführung in den bislang fast völlig unbeschriebenen Bereich der Zeitschriftenkommunikation. Er beschäftigt sich mit dem Begriff ''Zeitschrift'' und folgt der Entwicklung der Zeitschriftentitel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Darstellung der Entstehung einer Zeitschriftentheorie ist ein zentrales Anliegen. Aufgezeigt werden die unterschiedlichen Formen und Typen von Zeitschriften, ebenfalls in ihrem historischen Kontext. Dann werden die Aufgaben und Leistungen der unterschiedlichen Zeitschriftenarten herausgestellt. Besonders intensiv wird die Genese der formalen und sprachlichen Gestaltung nachvollzogen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Zeitschriftenredakteuren und -autoren, der Zeitschriftendistribution und den Zeitschriftenlesern. Zeitschriftenforschung, Zeitschriftenkritik und eine Zusammenfassung der Zeitschriftengeschichte runden den Band ab, der sowohl allgemein informiert wie Hinweise gibt für die weitere Erschließung dieses zunehmend wichtiger werdenden Massenmediums.
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Der Band bietet eine Einführung in alle thematischen und problematischen Bereiche der Zeitungskommunikation. Er beschäftigt sich mit dem Begriff "Zeitung" und den historisch entstehenden Zeitungsartikeln. Die Entwicklung einer Zeitungstheorie ist zentrales Anliegen. Unterschieden wird nach Formen und Typen von Zeitungen in ihrem historischen Kontext. Als Aufgaben der Zeitung werden herausgestellt die Informations- und Öffentlichkeitsaufgabe, die Kontroll- und Kritikaufgabe, die Bildungs- und Erziehungsaufgabe, die Werbe- und Dokumentationsaufgabe. Besonders intensiv wird die Entwicklung der formalen und sprachlichen Gestaltung nachvollzogen. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit den Zeitungsredakteuren und -journalisten, der Zeitungsdistribution und den Zeitungslesern. Zeitungsforschung, Zeitungskritik und eine Zusammenfassung der Zeitungsgeschichte runden den Band ab, der sowohl allgemein informiert wie Hinweise gibt für die weitere Erschließung unseres wichtigsten Massenmediums.
1 544 kr
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Die mediale Kommunikation wird heute, im sogenannten "Optischen Zeitalter", nach der "visuellen Zeitenwende" bzw. im Zeichen der "Bilderflut", beherrscht von den Text-Bild-Medien (Zeitung, Zeitschrift, Buch, Plakat, Comics und anderen Heftchen) und Bild-Text-Medien (Film, Fernsehen, Videoclip, Internet). Sie haben sich seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert überall durchgesetzt (pictural turn) und meist eine Leitfunktion übernommen. In ihnen wird zum Teil versucht, neben dem Text eine Bildsprache einzusetzen, die als visual esperanto oder als Anhäufung von "Visiotypen", d.h. Stereotypen auf der Bildebene Allgemeinverständlichkeit zu garantieren scheint. Wo Inhalte sprachlich nicht befriedigend transportiert werden können, oder wo geglaubt wird, daß sie nicht ankommen, wird versucht, sie grundsätzlich zu visualisieren. Das bedeutet den Übergang von einer weitestgehend schriftorientierten Kultur zu einer Kultur der Bild- bzw. Telepräsenz und der audiovisuellen Diskurse. Sprachliche und visuelle Texte durchdringen sich ebenso wie die Medien sich verflechten. Mit der neuen Bild-Text-Kultur verbinden sich Charakteristika wie Simulation, Interface, Immaterialität, Simultaneität, Flüchtigkeit, Beschleunigung, Auflösung der räumlichen und zeitlichen Dimensionen, Auflösung der Einheit und Kontinuität des normalen Wahrnehmungsraumes, zuletzt Leseverlust, dann Sprachverlust oder gar Sprachlosigkeit. Der Forderung nach einer Dominanz des Bildes steht entgegen eine solche nach der Einführung einer Wissenschaftsdisziplin, der imagin science oder "Visualistik" bzw. eine Visual Education und Visual Literacy. Ihnen sollen die theoretischen wie analytischen Ausführungen dieses Buches den Weg bereiten helfen.
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