Frank Hentschel – författare
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Die im musikbezogenen Schrifttum des Mittelalters immer wieder begegnenden Gemeinschaftsbegriffe mit regionaler Komponente sind bislang nie einer eingehenderen Forschung unterzogen worden. Dabei vermögen sie nicht nur das Bild von der mittelalterlichen Musik um geografische, politische und kulturgeschichtliche Facetten zu bereichern, sondern erschließen auch der geschichtswissenschaftlichen Forschung ein bislang nicht ausgewertetes Quellenkorpus für die Interpretation mittelalterlicher Gemeinschaftsbegriffe. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung, die sich darum bemühte, diese Lücke in einer ersten Annäherung zu schließen. Sie konzentrieren sich auf drei zentrale Begriffsfelder: Franci und Galli, Alemanni, Germani und Teutonici sowie Itali, Langobardi und Lombardi. Die Beiträge gehen in einer interdisziplinären Diskussion zwischen Musik-, Geschichts- und Sprachwissenschaft der Funktion dieser Begriffe nach, ihrem Zusammenhang mit regionalen Strukturen sowie gemeinschaftsbezogenen Identitäten. Die auf musiktheoretische Quellen gerichteten Beiträge werden durch Beiträge ergänzt, die auf übergeordnete historische Fragen gerichtet sind.
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Die im musikbezogenen Schrifttum des Mittelalters immer wieder begegnenden Gemeinschaftsbegriffe mit regionaler Komponente sind bislang nie einer eingehenderen Forschung unterzogen worden. Dabei vermögen sie nicht nur das Bild von der mittelalterlichen Musik um geografische, politische und kulturgeschichtliche Facetten zu bereichern, sondern erschließen auch der geschichtswissenschaftlichen Forschung ein bislang nicht ausgewertetes Quellenkorpus für die Interpretation mittelalterlicher Gemeinschaftsbegriffe. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge einer interdisziplinären Tagung, die sich darum bemühte, diese Lücke in einer ersten Annäherung zu schließen. Sie konzentrieren sich auf drei zentrale Begriffsfelder: Franci und Galli, Alemanni, Germani und Teutonici sowie Itali, Langobardi und Lombardi. Die Beiträge gehen in einer interdisziplinären Diskussion zwischen Musik-, Geschichts- und Sprachwissenschaft der Funktion dieser Begriffe nach, ihrem Zusammenhang mit regionalen Strukturen sowie gemeinschaftsbezogenen Identitäten. Die auf musiktheoretische Quellen gerichteten Beiträge werden durch Beiträge ergänzt, die auf übergeordnete historische Fragen gerichtet sind.
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Das Musikschrifttum des Mittelalters ist reich an Begriffen, die sich auf ‚gentes‘ oder ‚nationes‘ wie Itali, Suevi oder Angli beziehen und die Musik bestimmter kultureller Kontexte kritisieren, loben oder einfach beschreiben. Solche Textstellen sind zum einen aufschlussreich für die Tiefen- oder Vorgeschichte des musikalischen Nationalismus, zum anderen liefern sie wertvolle Hinweise auf die geografisch-politische Binnenstruktur der mittelalterlichen Musik, deren regionale Komponenten häufig unterbelichtet blieben. Doch die jeweilige Bedeutung der Nationes- und Gentes-Begriffe ist wegen der starken Interdisziplinarität der Fragestellung bislang nie systematisch untersucht worden. Das vorliegende Buch, das die Ergebnisse eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes zusammenfasst, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Bedeutung für sämtliche Belege des Musikschrifttums zwischen 800 und 1400, soweit möglich, freizulegen und dabei auch jeweils der Frage nachzugehen, ob, und wenn ja welche, konkrete realhistorische - musikalische oder politische - Anbindung die Verwendung der Gemeinschaftsbegriffe besaß. Dass eine solche Anbindung besteht, ließ sich sogar in mehr Fällen plausibel machen, als zunächst vermutet wurde.
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Das Musikschrifttum des Mittelalters ist reich an Begriffen, die sich auf ‚gentes‘ oder ‚nationes‘ wie Itali, Suevi oder Angli beziehen und die Musik bestimmter kultureller Kontexte kritisieren, loben oder einfach beschreiben. Solche Textstellen sind zum einen aufschlussreich für die Tiefen- oder Vorgeschichte des musikalischen Nationalismus, zum anderen liefern sie wertvolle Hinweise auf die geografisch-politische Binnenstruktur der mittelalterlichen Musik, deren regionale Komponenten häufig unterbelichtet blieben. Doch die jeweilige Bedeutung der Nationes- und Gentes-Begriffe ist wegen der starken Interdisziplinarität der Fragestellung bislang nie systematisch untersucht worden. Das vorliegende Buch, das die Ergebnisse eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes zusammenfasst, hat sich zum Ziel gesetzt, diese Bedeutung für sämtliche Belege des Musikschrifttums zwischen 800 und 1400, soweit möglich, freizulegen und dabei auch jeweils der Frage nachzugehen, ob, und wenn ja welche, konkrete realhistorische - musikalische oder politische - Anbindung die Verwendung der Gemeinschaftsbegriffe besaß. Dass eine solche Anbindung besteht, ließ sich sogar in mehr Fällen plausibel machen, als zunächst vermutet wurde.
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Zwischen "U" Und "E"
Grenzeuberschreitungen in Der Musik Nach 1950
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Historische Musikwissenschaft
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