Musik verstarkt fast immer die von Filmszenen ausgelosten Emotionen; sie macht z.B. spannende Augenblicke aufregender und Liebesszenen leidenschaftlicher. So greift sie auch in die Handlung ein, ergreift Partei, steuert den Blick der Betrachter:innen, manipuliert die Perspektive des Publikums. Bei der Interpretation von Filmen muss sie daher mitberucksichtigt werden. Wie dies praktisch und wissenschaftlich geschieht, zeigt das Buch an zahlreichen Beispielen. Dabei spannt es einen Bogen vom Stummfilm bis zum Film der Gegenwart und bezieht so unterschiedliche Genres ein wie Thriller, Komodie, Western und Drama. Kritische Subtexte uber Methodik durchziehen die gesamten Erorterungen.