Frank Rexroth – författare
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A radical shift took place in medieval Europe that still shapes contemporary intellectual life: freeing themselves from the fixed beliefs of the past, scholars began to determine and pursue their own avenues of academic inquiry. In Knowledge True and Useful, Frank Rexroth shows how, beginning in the 1070s, a new kind of knowledge arose in Latin Europe that for the first time could be deemed “scientific.”In the twelfth century, when Peter Abelard proclaimed the primacy of reason in all areas of inquiry (and started an affair with his pupil Heloise), it was a scandal. But he was not the only one who wanted to devote his life to this new enterprise of “scholastic” knowledge. Rexroth explores how the first students and teachers of this movement came together in new groups and schools, examining their intellectual debates and disputes as well as the lifelong connections they forged with one another through the scholastic communities to which they belonged.Rexroth shows how the resulting transformations produced a new understanding of truth and the utility of learning, as well as a new perspective on the intellectual tradition and the division of knowledge into academic disciplines—marking a turning point in European intellectual culture that culminated in the birth of the university and, with it, traditions and forms of academic inquiry that continue to organize the pursuit of knowledge today.
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Paradigmen personaler Identität
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Die Beiträge dieses Bandes sind der Frage gewidmet, welche Rolle literarische Präsentationen der Vergangenheit bei der Konstruktion, Bewahrung und Modifikation personaler und gruppenbezogener Identitäten spielen können. Der Identitätsbegriff, der den Beiträgen zweier Göttinger Tagungen zu diesem Zweck zu Grunde gelegt wurde, begreift ‚Identität‘ daher nicht als eine überzeitliche Konstante, sondern betont im Gegenteil gerade das Prozesshafte, Fluide, das die Praxis von Identitätskonstruktionen ausmacht. Denn dass es auf der Ebene historischer Denkformen, Repräsentationen, ja ganzer kultureller Imaginarien geschichtsmächtig wirksame Vorstellungen von Zugehörigkeit und Alterität gibt, ist unbestritten. Wie aber werden diese Vorstellungen konstituiert? Auf welcher gedanklichen Grundlage basierten diese Praktiken, und mit welchen gestalterischen Mitteln wurden sie in die Tat umgesetzt? Gegenstand der Untersuchung sind Texte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, ebenso aber auch bildliche Repräsentationen von Personen und Gruppen.
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Die Beiträge dieses Bandes sind der Frage gewidmet, welche Rolle literarische Präsentationen der Vergangenheit bei der Konstruktion, Bewahrung und Modifikation personaler und gruppenbezogener Identitäten spielen können. Der Identitätsbegriff, der den Beiträgen zweier Göttinger Tagungen zu diesem Zweck zu Grunde gelegt wurde, begreift ‚Identität‘ daher nicht als eine überzeitliche Konstante, sondern betont im Gegenteil gerade das Prozesshafte, Fluide, das die Praxis von Identitätskonstruktionen ausmacht. Denn dass es auf der Ebene historischer Denkformen, Repräsentationen, ja ganzer kultureller Imaginarien geschichtsmächtig wirksame Vorstellungen von Zugehörigkeit und Alterität gibt, ist unbestritten. Wie aber werden diese Vorstellungen konstituiert? Auf welcher gedanklichen Grundlage basierten diese Praktiken, und mit welchen gestalterischen Mitteln wurden sie in die Tat umgesetzt? Gegenstand der Untersuchung sind Texte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit, ebenso aber auch bildliche Repräsentationen von Personen und Gruppen.
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Soziale Gruppen und Identitätspraktiken
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Die Beiträge dieses Bandes sind der Frage gewidmet, welche Rolle verschiedene literarische Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zur Konstruktion, Bewahrung und Modifikation von Gruppenidentitäten spielen können. Das bedeutet, dass der Identitätsbegriff, der den Beiträgen dieses Bandes zu Grunde liegt, auf flexible Praktiken zielt, nicht aber auf Essentialismen einer überzeitlich gedachten Gruppenexistenz. Denn dass es auf der Ebene historischer Denkformen, Repräsentationen, ja ganzer kultureller Imaginarien geschichtsmächtig wirksame Vorstellungen von Zugehörigkeit und Alterität gibt, ist unbestritten. Wie aber werden diese Vorstellungen konstituiert? Auf welcher gedanklichen Grundlage basierten sie, und mit welchen gestalterischen Mitteln wurden sie in die Tat umgesetzt? Erörtert werden diese Fragen anhand von Texten und Bildern des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.
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Die Beiträge dieses Bandes sind der Frage gewidmet, welche Rolle verschiedene literarische Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zur Konstruktion, Bewahrung und Modifikation von Gruppenidentitäten spielen können. Das bedeutet, dass der Identitätsbegriff, der den Beiträgen dieses Bandes zu Grunde liegt, auf flexible Praktiken zielt, nicht aber auf Essentialismen einer überzeitlich gedachten Gruppenexistenz. Denn dass es auf der Ebene historischer Denkformen, Repräsentationen, ja ganzer kultureller Imaginarien geschichtsmächtig wirksame Vorstellungen von Zugehörigkeit und Alterität gibt, ist unbestritten. Wie aber werden diese Vorstellungen konstituiert? Auf welcher gedanklichen Grundlage basierten sie, und mit welchen gestalterischen Mitteln wurden sie in die Tat umgesetzt? Erörtert werden diese Fragen anhand von Texten und Bildern des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit.
Internationale Stile - Voraussetzungen, Soziale Verankerungen, Fallstudien
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Wie kommt es, dass sich kulturelle Phänomene häufig nur in bestimmten regionalen Grenzen verbreiten? Was ist die Ursache dafür, dass zum Beispiel künstlerische Stile in einer Region dominant werden, über diese Region aber kaum hinausgelangen? Wie kann man diese Ambivalenz von Erfolg und Begrenztheit historisch erklären? Diese Fragen stellen sich derzeit nicht nur Kunsthistoriker*innen, sondern auch Erforscher*innen der Musik- und Liturgiewissenschaft, der Bildungs und der Frömmigkeitsgeschichte, der Geschichte des Drucks und der Buchkunst. Wer sich von diesem Thema herausfordern lässt, stößt in der Forschung derzeit noch auf eine Fülle von lokal stark eingegrenzten Detailstudien. Der vorliegende Band mit den Erträgen zweier Tagungen, die an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen durchgeführt wurden, geht das Problem der begrenzten Reichweiten in der Kulturgeschichte am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit grundsätzlich an. Der Begriff der kulturellen Reichweite lädt auf diese Weise zu einem ganzen Bündel wichtiger Fragestellungen ein.
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Wie kommt es, dass sich kulturelle Phänomene häufig nur in bestimmten regionalen Grenzen verbreiten? Was ist die Ursache dafür, dass zum Beispiel künstlerische Stile in einer Region dominant werden, über diese Region aber kaum hinausgelangen? Wie kann man diese Ambivalenz von Erfolg und Begrenztheit historisch erklären? Diese Fragen stellen sich derzeit nicht nur Kunsthistoriker*innen, sondern auch Erforscher*innen der Musik- und Liturgiewissenschaft, der Bildungs und der Frömmigkeitsgeschichte, der Geschichte des Drucks und der Buchkunst. Wer sich von diesem Thema herausfordern lässt, stößt in der Forschung derzeit noch auf eine Fülle von lokal stark eingegrenzten Detailstudien. Der vorliegende Band mit den Erträgen zweier Tagungen, die an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen durchgeführt wurden, geht das Problem der begrenzten Reichweiten in der Kulturgeschichte am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit grundsätzlich an. Der Begriff der kulturellen Reichweite lädt auf diese Weise zu einem ganzen Bündel wichtiger Fragestellungen ein.
Grenzüberschreitung und Partikularisierung
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Mit der vorliegenden Publikation legt die Göttinger Akademie den zweiten und abschließenden Band vor, mit dem sie den Ertrag einer Vortragsreihe über kulturelle Reichweiten im 15. und frühen 16. Jahrhundert dokumentiert. Die 13 Aufsätze befassen sich mit den Fragen: Weshalb konnten bestimmte Neuerungen der Wissenschaften, Techniken und Künste ihren ursprünglichen Entstehungsraum erfolgreich überschreiten, wie weitreichend war diese Expansionsdynamik und welche unüberwindbaren Grenzen standen ihrer Wirkung entgegen? Der thematische Bogen spannt sich von einem böhmischen Musik-Codex, der Vermittlung arabischer Medizin und Philosophie in den Westen und der Auseinandersetzung mit italienischer Renaissancemalerei in anderen Kulturregionen über Werke theologischer, juristischer und humanistischer Literatur sowie deutschsprachige Übersetzungen der Bibel bis zu Phänomenen einer gewinnorientierten Wirtschaftsdynamik, kartographischer Innovationen, grenzüberschreitenden Reisens und neuen Wissens über die Vergangenheit. Die Aufsätze führen so die Vielfalt kultureller Großräumigkeit und Partikularisierung Europas vor Augen.
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Mit der vorliegenden Publikation legt die Göttinger Akademie den zweiten und abschließenden Band vor, mit dem sie den Ertrag einer Vortragsreihe über kulturelle Reichweiten im 15. und frühen 16. Jahrhundert dokumentiert. Die 13 Aufsätze befassen sich mit den Fragen: Weshalb konnten bestimmte Neuerungen der Wissenschaften, Techniken und Künste ihren ursprünglichen Entstehungsraum erfolgreich überschreiten, wie weitreichend war diese Expansionsdynamik und welche unüberwindbaren Grenzen standen ihrer Wirkung entgegen? Der thematische Bogen spannt sich von einem böhmischen Musik-Codex, der Vermittlung arabischer Medizin und Philosophie in den Westen und der Auseinandersetzung mit italienischer Renaissancemalerei in anderen Kulturregionen über Werke theologischer, juristischer und humanistischer Literatur sowie deutschsprachige Übersetzungen der Bibel bis zu Phänomenen einer gewinnorientierten Wirtschaftsdynamik, kartographischer Innovationen, grenzüberschreitenden Reisens und neuen Wissens über die Vergangenheit. Die Aufsätze führen so die Vielfalt kultureller Großräumigkeit und Partikularisierung Europas vor Augen.
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Deutsche Geschichte im Mittelalter
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Meistererzählungen Vom Mittelalter
Epochenimaginationen Und Verlaufsmuster in Der PRAXIS Mediävistischer Disziplinen
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Wissen, Maßgeschneidert
Experten Und Expertenkulturen Im Europa Der Vormoderne
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Die Beiträge in diesem Band versuchen aus unterschiedlichen kulturwissenschaftlichen Perspektiven heraus die soziale Figur des Experten in der Vormoderne zu verorten. Ausgangspunkt bildet die Annahme, dass Experten im erhöhten Maße die soziale Verteilung und Hierarchisierung von Wissen repräsentieren und durchsetzen. Sie treten als Träger besonderen Wissens auf, an die sich Akteure in bestimmten Problemsituationen wenden können. Experten versprechen, maßgeschneidertes Wissen zur Problemlösung bereitzustellen oder zu vermitteln. Dies erleichtert einerseits die Wirklichkeitsbewältigung, da man weiß, dass man nicht alles wissen muss und es eben Experten gibt, an die man sich in prekären Situationen wenden kann. Doch so sehr Akteure den Experten vertrauen, wächst andererseits auch das Empfinden, die eigene Handlungsautonomie aufzugeben und fremdbestimmt zu werden. Experten sind deswegen die geborenen Sündenböcke: Man verlangt von ihnen, die Welt einfach zu machen und weist ihnen dafür einflussreiche soziale Sonderrollen zu. Doch wenn sich die Wirklichkeit dann doch nicht so einfach gestalten lässt oder wenn sie durch das Wirken der Experten sogar noch komplizierter wird, werden sie zu Zielscheiben der Kritik. Diese Kritik kann dabei kulturell äußerst produktiv sein. So kann man in der Expertenkritik einen Reflexionsmodus erkennen, in dem sich über Wissensordnungen, Machtverteilungen oder bestimmte Institutionen auseinandergesetzt wird und zugleich neue Rollentypen und Institutionen entwickelt werden. Der Band zeigt die unterschiedlichen Momente dieser sozialen Dynamik. Er trägt damit neue Sichtweisen in die Erforschung von Expertenkulturen hinein, die bislang von feuilletonistischen Debatten dominiert wird. Ziel des vorliegenden Bandes ist es, vor allem die zeitlich verengte Perspektive aufzubrechen, die den Experten unter Beschränkung auf das 20. und 21. Jahrhundert zu verstehen versucht. Die aus unterschiedlichen Disziplinen stammenden Beiträge zeigen, dass spätestens seit dem 12. Jahrhundert im lateinischen Europa das ambivalente Verhältnis von Expertenvertrauen und Expertenkritik wirkmächtig ist.
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Tillfälligt slut