Fred van Lieburg – författare
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Del 18 - Pietist and Wesleyan Studies
Living for God
Eighteenth-Century Dutch Pietist Autobiography
Häftad, Engelska, 2006
834 kr
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This book describes all aspects of daily religious life of pious Reformed people in the Netherlands between 1720-1820 on the basis of the autobiographies of 14 men and 6 women. Sources are explored thematically, with each chapter describing one section of Pietist life. After introductory chapters on the theological, cultural, and social context and the individual backgrounds of the autobiographers, collective surveys are given about youth, education, adolescence, conversion experiences, spiritual life, marriage, children, congregational life, social and economic life, and the production and reception of the autobiographies.The Dutch perspective was chosen so as to demonstrate that Pietism was not just a movement from the big European countries like Britain and Germany. Apart from its impact on East European and Scandinavian countries, Dutch Pietism is an important and essential part of the movement, at the one hand in the special context of the pluriform and tolerant nation, at the other hand as a 'bridge' between Anglo-Saxon and German Pietist movements. Focusing on Dutch Reformed Pietism may also give a correction to the dominant 'Lutheran' view, caused by the Germanocentric historiography of the movement. Dutch Pietism has also influenced the spirituality of many religious people in the Netherlands up to the present day, including descendants of emigrants in North America and in South Africa.
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Eijnatten und Lieburg richten sich in Ihrer Darstellung von 2000 Jahren Religionsgeschichte nach der »gebräuchlichen« Geschichte, die mit den vorhandenen schriftlichen Quellen beginnt. Für die Niederlande handelt es sich dabei um die Periode, in der das ehemalige römische Weltreich durch Eroberungen oder Eingliederungen zu seiner Größe kam. Mit dem Antritt des Augustus (63 v.Chr. bis 14 n.Chr.), dem ersten römischen Kaiser, fiel ein Teil der Niederlande unter die pax romana, den »Römischen Frieden«. Die Autoren widmen sich den Menschen, die einmal das heutige niederländische Kerngebiet bevölkert haben. Sie beschränken sich auf ein Gebiet, dessen räumliche Begrenzungen noch vor einigen Jahrhunderten relativ willkürlich erschienen.Die Vorstellung von einem in sprachlicher und kultureller Hinsicht homogenen Volk, das eine gemeinsame Geschichte erfahren hat, ist allerdings kaum 250 Jahre alt. Doch bis heute scheint die Vorstellung von einer politischen Einheit noch immer eng in dem kulturellen Bewusstsein der Bevölkerung verankert zu sein. Auf dieser Tatsache basiert die Entscheidung, die »Region« Niederlande zum Ausgangspunkt einer zwanzig Jahrhunderte umfassenden Religionsgeschichte zu machen.Innerhalb einer handlichen Übersicht legen die Autoren ihr Augenmerk auf die politischen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen, die die Entwicklungen religiöser Vorstellungen und Praktiken innerhalb des öffentlichen Bereiches möglich gemacht haben. Dabei stellen sie eine Skala religiöser Ausformungen und Äußerungen, verbunden mit diversen religiösen Richtungen, Gruppen und Kirchen ausführlich dar.