Gangolf Hübinger – författare
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17 produkter
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Inbunden, Tyska, 2002
3 365 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Politisch wie geistig spielte Ernst Troeltsch für die Gründungsgeschichte der Weimarer Republik eine bedeutsame Rolle. Der Band versammelt 35 Texte, die Troeltschs publizistisches Engagement in den Fragen staatlicher, kirchlicher und kultureller Neuordnung ebenso dokumentieren wie seine Rolle als Politiker der Deutschen Demokratischen Partei mit parlamentarischem Mandat und Amt. Im Rahmen der Kritischen Gesamtausgabe erfaßt der Band erstmals in dieser Breite und Vollständigkeit der Textfassungen Troeltschs Verknüpfung von Politik und Philosophie, um den politischen Systemwandel in Deutschland aus den Konstellationen der gesamteuropäischen Kulturgeschichte heraus zu begründen.Troeltschs intellektuelles Orientierungsangebot wird hier in den extremen Kontroversen um die Legitimität einer demokratischen Herrschaftsordnung in der deutschen Gesellschaft neu lesbar.
Inbunden, Tyska, 2006
2 511 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Ernst Troeltsch war für März 1923 eingeladen, als einer der ersten deutschen Gelehrten nach dem Weltkrieg in London, Oxford und Edinburgh Vorträge zu seinem Lebenswerk zu halten, starb jedoch kurz zuvor. Die postum veröffentlichten Texte der insgesamt fünf Einzelvorträge vermitteln Troeltschs Idee einer europäischen Kultursynthese im Anschluss an seine Studien zu Der Historismus und seine Probleme (KGA 16). Im Rahmen der Kritischen Gesamtausgabe wird in diesem Band erstmals das deutsche Original der Vorträge gemeinsam mit der englischen Übersetzung präsentiert. Das Erscheinen der englischen Buchfassung noch in Troeltschs Todesjahr motivierte zur deutschen Ausgabe, in der die Texte in anderer Anordnung (und an einer Stelle leicht verkürzt) wiedergegeben sind. Die Geschichte der deutschen und englischen Doppelveröffentlichung liefert zugleich einen Einblick in den schwierigen deutsch-britischen Kulturtransfer in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.
Häftad, Tyska, 2018
314 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
In insgesamt 56 "Spectator-Briefen" und "Berliner Briefen" kommentiert Ernst Troeltsch zwischen Februar 1919 und November 1922 eindringlich die deutsche und europäische Entwicklung nach dem Ersten Weltkrieg. Kritisch beobachtet er Revolution, Bürgerkrieg und staatliche Neuordnung Deutschlands unter den Bedingungen der Weltpolitik und des Versailler Friedensvertrages. Alle Probleme rückt er in einen "Welthorizont". Engagiert liefert Troeltsch dem Bürgertum eine Orientierung, um die demokratische Republik mit Leben zu erfüllen. Die in der Zeitschrift Kunstwart erschienenen "Briefe" bieten die eindrucksvollsten Gegenwartsdiagnosen aus der Werthaltung eines christlichen und liberalen Gelehrten-Intellektuellen, die wir für die Jahre der schwierigen Republikgründung besitzen. Mit der Paperback-Ausgabe sind jetzt diese ausführlich eingeleiteten, kommentierten und durch Register erschlossenen Texte preiswert zugänglich.
Inbunden, Tyska, 1984
3 363 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Der Band präsentiert erstmalig zusammenhängend Max Webers Aufsätze und Redebeiträge während des Ersten Weltkriegs. Ausgehend von Max Webers eigener Tätigkeit als Reserveoffizier für die Heidelberger Lazarette dokumentieren die edierten Texte seine tiefgreifende Analyse des Kriegsverlaufs, gepaart mit seiner Sorge über die politische Zukunft Deutschlands in der Nachkriegszeit. Mit wissenschaftlichem Weitblick analysiert Max Weber die Lage Deutschlands unter machtstrategischer Perspektive im Konzert der europäischen und der Weltmächte. Innenpolitisch attackiert er zunehmend die "Misere des bestehenden pseudokonstitutionellen Regiments" mit Wilhelm II. an der Spitze. Im Mittelpunkt des Bandes stehen die für die Frankfurter Zeitung 1915 bis 1918 verfaßten politischen Artikel Max Webers, insbesondere die Artikelserie vom Frühjahr 1917, die von Weber zu einer wissenschaftlichen Streitschrift unter dem bekannten Titel Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland ausgearbeitet wurde und 1918 als gesonderte Broschüre erschien. Die Edition dokumentiert philologisch genau die textlichen Veränderungen zwischen den Zeitungsartikeln und der politisch-wissenschaftlichen Broschüre. Der Text beinhaltet Max Webers Grundüberlegungen, die von seinen Bürokratie-Forschungen der Vorkriegszeit zur Staatssoziologie der letzten Werkperiode überleiten. Die Edition bietet eine zuverlässige Zusammenstellung der auf den Weltkrieg bezogenen Äußerungen Max Webers und erschließt diese durch die Editorischen Berichte, erläuternde Apparate, Verzeichnisse und Register.
Del 87 - Schriften Des Historischen Kollegs
Europäische Wissenschaftskulturen und politische Ordnungen in der Moderne (1890-1970)
Inbunden, Tyska, 2013
992 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Inbunden, Tyska, 2025
540 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Inbunden, Tyska, 1994
2 028 kr
Tillfälligt slut
Inbunden, Tyska, 2009
1 217 kr
Tillfälligt slut
München im nachrevolutionären Sommersemester 1920. Max Weber hielt vor weit mehr als 500 Hörern die Vorlesung "Allgemeine Staatslehre und Politik (Staatssoziologie)". Anders als der juristische Vorlesungstypus der "Allgemeinen Staatslehre" zielte Weber damit auf eine Soziologie des Staates und der Herrschaft, wie sie bislang an deutschen Universitäten nicht angeboten wurde. Er diktierte eine klare Disposition und trug zur Einführung auf der Grundlage seiner "soziologischen Grundbegriffe" die "Typen der Herrschaft" aus der neuen Fassung von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Er verband sie mit den theoretischen Ausführungen aus Politik als Beruf und belebte seine Vorlesung zugleich durch aktuelle Beispiele.Seit dem Herbst 1917 hatte sich Weber intensiv mit den "Problemen der Staatssoziologie" beschäftigt. Durch Webers Tod blieb die Vorlesung jedoch unvollendet.Die Edition beruht auf der vollständigen Transkription zweier Nachschriften, die in manchen Teilen in einer heute nicht mehr geläufigen Kurzschrift verfaßt worden sind. Der vom Herausgeber gewählte synoptische Abdruck beider Nachschriften verdeutlicht die Parallelen in Aufbau und Wortwahl. Sie bieten ein authentisches Zeugnis für Webers gesprochenes Wort und ermöglichen dadurch erstmalig eine eindrucksvolle Rekonstruktion der Vorlesung, zu der keine autoreigenen Aufzeichnungen überliefert sind. Ergänzt werden die Nachschriften um eine handschriftliche Ankündigung Max Webers zum Sommersemester 1920. Einleitung und Editorischer Bericht informieren über die werkbiographischen Hintergründe und die Überlieferungslage der Texte. Einen schnellen Zugriff auf den Band ermöglichen ein Personenregister und eine CD-ROM zur Volltextsuche.
Inbunden, Tyska, 2009
2 217 kr
Tillfälligt slut
München im nachrevolutionären Sommersemester 1920. Max Weber hielt vor weit mehr als 500 Hörern die Vorlesung "Allgemeine Staatslehre und Politik (Staatssoziologie)". Anders als der juristische Vorlesungstypus der "Allgemeinen Staatslehre" zielte Weber damit auf eine Soziologie des Staates und der Herrschaft, wie sie bislang an deutschen Universitäten nicht angeboten wurde. Er diktierte eine klare Disposition und trug zur Einführung auf der Grundlage seiner "soziologischen Grundbegriffe" die "Typen der Herrschaft" aus der neuen Fassung von Wirtschaft und Gesellschaft vor. Er verband sie mit den theoretischen Ausführungen aus Politik als Beruf und belebte seine Vorlesung zugleich durch aktuelle Beispiele.Seit dem Herbst 1917 hatte sich Weber intensiv mit den "Problemen der Staatssoziologie" beschäftigt. Durch Webers Tod blieb die Vorlesung jedoch unvollendet.Die Edition beruht auf der vollständigen Transkription zweier Nachschriften, die in manchen Teilen in einer heute nicht mehr geläufigen Kurzschrift verfaßt worden sind. Der vom Herausgeber gewählte synoptische Abdruck beider Nachschriften verdeutlicht die Parallelen in Aufbau und Wortwahl. Sie bieten ein authentisches Zeugnis für Webers gesprochenes Wort und ermöglichen dadurch erstmalig eine eindrucksvolle Rekonstruktion der Vorlesung, zu der keine autoreigenen Aufzeichnungen überliefert sind. Ergänzt werden die Nachschriften um eine handschriftliche Ankündigung Max Webers zum Sommersemester 1920. Einleitung und Editorischer Bericht informieren über die werkbiographischen Hintergründe und die Überlieferungslage der Texte. Einen schnellen Zugriff auf den Band ermöglichen ein Personenregister und eine CD-ROM zur Volltextsuche.
Inbunden, Tyska, 2015
5 619 kr
Tillfälligt slut
Die Briefe 1903-1905 zeigen Max Weber in seiner neuen Rolle als Heidelberger Privatgelehrter. Sie vermitteln einen Eindruck von der wissenschaftlichen Neupositionierung im Spannungsfeld von Nationalökonomie und Kulturwissenschaft durch die methodologischen Aufsätze zu "Roscher und Knies" und zur "'Objektivität' sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis". Sie bieten Hintergrundinformationen zur Entstehung von "Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus" und zum Kauf des "Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik", das für Max Weber in den Folgejahren zum wichtigsten Kommunikations- und Publikationsorgan werden wird. Alte und neue Netzwerke werden ausgebaut. Und Max Weber reist: nach Italien, Helgoland, Holland, an die Ostsee und - anlässlich einer Einladung zum Weltkongress in St. Louis - in die USA. Die Briefe zur dreimonatigen Amerikareise 1904 bilden einen Höhepunkt. Sie dokumentieren die wissenschaftliche Neugierde Max Webers, aber auch seine intellektuelle Freiheit, mit der er die Reiseroute abändert und im Südwesten das Indian Territory und die erste Bildungseinrichtung für Afroamerikaner besucht. Die Briefe, unter anderem an Heinrich Rickert, Georg von Below und Georg Jellinek, aber auch die italienisch verfassten Karten an Marianne Weber sowie die in Englisch geschriebenen Briefe an Booker T. Washington oder W.E.B. Du Bois, wurden editorisch geprüft und kommentiert. Eine knappe Einleitung führt sachkundig in die Briefe und deren Kontexte ein. Informationen zum Verlauf der Amerikareise und den dort besuchten Verwandten finden sich im Anhang. Wie immer bieten die Register zu den Briefempfängern, genannten Orten und Personen einen schnellen Zugriff.
Inbunden, Tyska, 2015
6 950 kr
Tillfälligt slut
Die Briefe 1903-1905 zeigen Max Weber in seiner neuen Rolle als Heidelberger Privatgelehrter. Sie vermitteln einen Eindruck von der wissenschaftlichen Neupositionierung im Spannungsfeld von Nationalökonomie und Kulturwissenschaft durch die methodologischen Aufsätze zu "Roscher und Knies" und zur "'Objektivität' sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis". Sie bieten Hintergrundinformationen zur Entstehung von "Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus" und zum Kauf des "Archivs für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik", das für Max Weber in den Folgejahren zum wichtigsten Kommunikations- und Publikationsorgan werden wird. Alte und neue Netzwerke werden ausgebaut. Und Max Weber reist: nach Italien, Helgoland, Holland, an die Ostsee und - anlässlich einer Einladung zum Weltkongress in St. Louis - in die USA. Die Briefe zur dreimonatigen Amerikareise 1904 bilden einen Höhepunkt. Sie dokumentieren die wissenschaftliche Neugierde Max Webers, aber auch seine intellektuelle Freiheit, mit der er die Reiseroute abändert und im Südwesten das Indian Territory und die erste Bildungseinrichtung für Afroamerikaner besucht. Die Briefe, unter anderem an Heinrich Rickert, Georg von Below und Georg Jellinek, aber auch die italienisch verfassten Karten an Marianne Weber sowie die in Englisch geschriebenen Briefe an Booker T. Washington oder W.E.B. Du Bois, wurden editorisch geprüft und kommentiert. Eine knappe Einleitung führt sachkundig in die Briefe und deren Kontexte ein. Informationen zum Verlauf der Amerikareise und den dort besuchten Verwandten finden sich im Anhang. Wie immer bieten die Register zu den Briefempfängern, genannten Orten und Personen einen schnellen Zugriff.
Inbunden, Tyska, 2017
6 416 kr
Tillfälligt slut
Die Briefe 1875-1886 umfassen Max Webers Lebensphase vom elfjährigen Schüler bis zum Studienabschluss des Einundzwanzigjährigen. Eindrucksvoll lässt sich entlang der 149 edierten und kommentierten Briefe der Bildungsweg des jungen Max Weber im 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreich verfolgen: von der Schulzeit am humanistischen Gymnasium in Charlottenburg zu seinem rechtswissenschaftlichen Studium an den Universitäten Heidelberg, Straßburg, Berlin und Göttingen, einschließlich seiner Militärzeit in Straßburg. Die Briefe dokumentieren die enge Bindung an seine Familie, beleuchten seinen ungezähmten Lesehunger, sein frühes Interesse an Geschichte. Sie enthalten aufschlussreiche Selbstcharakterisierungen und Urteile zum verwandtschaftlichen Umfeld wie zu den politischen Entwicklungen der Bismarck-Ära, in die der Vater als liberaler Politiker und die sozialkaritativ engagierte Mutter unmittelbar eingebunden waren. Die oft tagebuchähnlichen Berichte seiner militärischen Ausbildung zum Reserveoffizier sind ein einzigartiges Erfahrungsdokument zum preußischen Heerwesen. Die Schilderungen seiner Studienzeit setzen uns in Kenntnis über sein breites intellektuelles Interesse über das Pflichtstudium hinaus wie über seine rege Teilnahme an burschenschaftlicher Geselligkeit. Die frühen Briefe, ausnahmslos an Eltern, Geschwister und nahe Verwandte gerichtet, zeugen von der im gebildeten Bürgertum sorgsam gepflegten schriftlichen Kommunikationskultur. Eine sachkundige Einleitung stellt die Briefe in ihre Kontexte; Editorische Vorbemerkungen, Kommentare, Verzeichnisse und Register erschließen den Band.
Inbunden, Tyska, 2017
7 483 kr
Tillfälligt slut
Die Briefe 1875-1886 umfassen Max Webers Lebensphase vom elfjährigen Schüler bis zum Studienabschluss des Einundzwanzigjährigen. Eindrucksvoll lässt sich entlang der 149 edierten und kommentierten Briefe der Bildungsweg des jungen Max Weber im 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreich verfolgen: von der Schulzeit am humanistischen Gymnasium in Charlottenburg zu seinem rechtswissenschaftlichen Studium an den Universitäten Heidelberg, Straßburg, Berlin und Göttingen, einschließlich seiner Militärzeit in Straßburg. Die Briefe dokumentieren die enge Bindung an seine Familie, beleuchten seinen ungezähmten Lesehunger, sein frühes Interesse an Geschichte. Sie enthalten aufschlussreiche Selbstcharakterisierungen und Urteile zum verwandtschaftlichen Umfeld wie zu den politischen Entwicklungen der Bismarck-Ära, in die der Vater als liberaler Politiker und die sozialkaritativ engagierte Mutter unmittelbar eingebunden waren. Die oft tagebuchähnlichen Berichte seiner militärischen Ausbildung zum Reserveoffizier sind ein einzigartiges Erfahrungsdokument zum preußischen Heerwesen. Die Schilderungen seiner Studienzeit setzen uns in Kenntnis über sein breites intellektuelles Interesse über das Pflichtstudium hinaus wie über seine rege Teilnahme an burschenschaftlicher Geselligkeit. Die frühen Briefe, ausnahmslos an Eltern, Geschwister und nahe Verwandte gerichtet, zeugen von der im gebildeten Bürgertum sorgsam gepflegten schriftlichen Kommunikationskultur. Eine sachkundige Einleitung stellt die Briefe in ihre Kontexte; Editorische Vorbemerkungen, Kommentare, Verzeichnisse und Register erschließen den Band.
Inbunden, Tyska, 2019
1 275 kr
Tillfälligt slut
Was macht die "moderne europäische Kulturwelt" aus, als deren "Sohn" sich Max Weber bezeichnet? Gangolf Hübinger stellt drei Merkmale heraus: die Verwissenschaftlichung des sozialen Denkens, die Demokratisierung des öffentlichen Raumes und die Kulturkämpfe um die modernen Lebensordnungen.Es waren Umbrüche von revolutionärem Zuschnitt, die Webers Erfahrungswelt um 1900 prägten und seinem Denken entscheidende Impulse verliehen. Mit einer eigenen Begriffssprache arbeitete Weber an der Neuordnung des sozialen und politischen Wissens. In den Ideenkämpfen um die Zukunft Deutschlands und Europas wirkte er als Analytiker und Akteur zugleich. Er stellte sich sämtlichen Konflikten seiner Epoche, der polarisierenden Massenpresse, dem anschwellenden Antisemitismus, den Spannungen zwischen kapitalistischer Weltwirtschaft, massendemokratischer Politik und nationalstaatlicher Ordnung. Einzelne Kapitel widmen sich der Lebensführung des Privatgelehrten, einem Deutungsanspruch von Thomas Mann, der Freundschaft mit Robert Michels, dem Aufbau einer Staatssoziologie, den "Ideen von 1917" zur Neuordnung Deutschlands oder dem Wert der Wissenschaft in einer intellektuell entzauberten Welt. Zwei Charakterzüge stechen in Webers intellektueller Biographie hervor, gelehrte Rigorosität und bürgerliche Radikalität. Die Schlußkapitel gelten der Frage, worin bis heute der typisch weberianische Denkstil besteht.Rezensionen: "Gangolf Hübinger hat jedenfalls ein lesenswertes Buch über Max Weber und noch vieles mehr geliefert, das seinen Platz neben den Weber-Monographien der letzten Jahre finden wird."Die ungekürzte Rezension von Till Kinzel finden Sie auf http://informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=9928 (8/2019)
Inbunden, Tyska, 1984
7 658 kr
Tillfälligt slut
Der Band präsentiert erstmalig zusammenhängend Max Webers Aufsätze und Redebeiträge während des Ersten Weltkriegs. Ausgehend von Max Webers eigener Tätigkeit als Reserveoffizier für die Heidelberger Lazarette dokumentieren die edierten Texte seine tiefgreifende Analyse des Kriegsverlaufs, gepaart mit seiner Sorge über die politische Zukunft Deutschlands in der Nachkriegszeit. Mit wissenschaftlichem Weitblick analysiert Max Weber die Lage Deutschlands unter machtstrategischer Perspektive im Konzert der europäischen und der Weltmächte. Innenpolitisch attackiert er zunehmend die "Misere des bestehenden pseudokonstitutionellen Regiments" mit Wilhelm II. an der Spitze. Im Mittelpunkt des Bandes stehen die für die Frankfurter Zeitung 1915 bis 1918 verfaßten politischen Artikel Max Webers, insbesondere die Artikelserie vom Frühjahr 1917, die von Weber zu einer wissenschaftlichen Streitschrift unter dem bekannten Titel Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland ausgearbeitet wurde und 1918 als gesonderte Broschüre erschien. Die Edition dokumentiert philologisch genau die textlichen Veränderungen zwischen den Zeitungsartikeln und der politisch-wissenschaftlichen Broschüre. Der Text beinhaltet Max Webers Grundüberlegungen, die von seinen Bürokratie-Forschungen der Vorkriegszeit zur Staatssoziologie der letzten Werkperiode überleiten. Die Edition bietet eine zuverlässige Zusammenstellung der auf den Weltkrieg bezogenen Äußerungen Max Webers und erschließt diese durch die Editorischen Berichte, erläuternde Apparate, Verzeichnisse und Register.
Häftad, Tyska, 1988
389 kr
Tillfälligt slut
I.Schriften Erfahrungsberichte über Lazarettverwaltung - Zur Frage des Friedenschließens - Bismarcks Außenpolitik und die Gegenwart - Zwischen zwei Gesetzen - Der verschärfte U-Boot-Krieg - Protokoll der dritten Sitzung des Arbeitsausschusses für Mitteleuropa - Der Berliner Professoren -Aufruf - Die wirtschaftliche Annäherung zwischen dem Deutschen Reiche und seinen Verbündeten - Deutschland unter den Weltmächten - Deutschlands äußere und Preußens innere Politik (Die Polenpolitik - Die Nobilitierung der Kriesgewinne) - ein Wahlrechtsnotgesetz des Reichs (Das Recht der heimkehrenden Krieger) - Das preußische Wahlrecht - Rußlands Übergang zur Scheindemokratie - Vorschläge zur Reform der Verfassung des Deutschen Reiches - Die russische Revolution und der Friede - Die Lehren der deutschen Kanzlerkrisis - Die Abänderung des Artikels 9 der Reichsverfassung - die siebente deutsche Kriegsanleihe - Vaterland und Vaterlandspartei - Bayern und die Parlamentarisierung im Reich - "Bismarcks Erbe in der Reichsverfassung" - Wahlrecht und Demokratie in Deutschland - Schwert und Parteikampf - Innere Lage und Außenpolitik - Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland - Der Sozialismus - Die nächste innerpolitische Aufgabe - Waffenstillstand und Frieden II. Berichte über Reden und Diskussionsbeiträge Zur Polenfrage - An der Schwelle des dritten Kriegsjahres - Deutschlands weltpolitische Lage - Vorträge während der Lauensteiner Kulturtagungen - Was erwartet das deutsche Volk vom Verfassungs- Ausschuß des deutschen Reichstages? - Gegen die alldeutsche Gefahr - Aristokratie und Demokratisierung in Deutschland - Demokratie und Aristokratie im amerikanischen Leben - Die politische Lage Ende 1918 Nachwort des Herausgebers (Max Weber als Politiker und Publizist - Der zeitgeschichtliche Kontext) - Anhang (Zur Textkonstitution - Zur Entstehung und Überlieferung der Texte - Personenverzeichnis - Siglen , Zeichen, Abkürzungen - Personen und Sachregister)
Del 10 - Studien Zur Ethik In Ostmitteleuropa
Europaeische Umwertungen / Europejskie Przewartościowania
Nietzsches Wirkung in Deutschland, Polen Und Frankreich / Recepcja Nietzschego W Niemczech, Polsce I Francji
Häftad, Tyska, 2006
706 kr
Tillfälligt slut