Georg Lammlin – författare
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Kirchenkrise ALS Glaubenskrise?: Moglichkeiten Und Grenzen Fur Die Reproduktion Der Evangelischen Kirche
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Die CONTOC-Studie hat in ökumenischer und internationaler Ausrichtung die digitale kirchliche Praxis unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Frühsommer 2020 erforscht. Dieser Band dokumentiert die Rahmenbedingungen und Umfrageergebnisse in den beteiligten Ländern. Daran schließen sich Perspektiven zu den zukünftigen Herausforderungen für die digitale Angebotspraxis und das Selbstverständnis der kirchlichen Akteur*innen an.
Churches Online in Times of Corona. The CONTOC study: Empirical insights, interpretations and perspectivesThe CONTOC study has explored digital church practice under the conditions of the COVID-19 pandemic in the early summer of 2020 in an ecumenical and international way. This volume documents the framework conditions and survey results in the participating countries. This is followed by perspectives on the future challenges for the digital practice and the selfunderstanding of church actors.
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Der Band thematisiert die Prozesse der drastisch nachlassenden Reproduktionskraft der evangelischen Kirche in Deutschland. Sie wird nicht nur kleiner, sondern unbedeutender. Das beeinträchtigt ihre Finanzierung, ihre Ausstrahlung, die „Spannkraft“ ihrer Aktivitäten, die Motivation der Mitarbeitenden – insgesamt ihre Plausibilität in der Gesellschaft. Der Blick richtet sich auf Gottesdienste, Musik, Religions- und Konfirmandenunterricht, familiale Sozialisation, Jugendarbeit, Diakonie, Pfarrpersonen und Ehrenamtliche sowie sonstige Gelegenheiten und entwickelt auf empirischer Grundlage theoretische Perspektiven zum Zusammenspiel von Glaube und Kirche. Deutlich wird einerseits ein Verlust an Vitalität insgesamt – aber auch Chancen im Konkreten. Mit Beiträgen vonPetra-Angela Ahrens | Rainer Bayreuther | Jens Dechow | Johannes Eurich | Tobias Faix | Folkert Fendler | Tobias Foß | Christel Gärtner | Lukas Grill | Linda Henning | Kathinka Hertlein | Wolfgang Ilg | Traugott Jähnichen | Jochen Kaiser | Jonathan Kühn | Georg Lämmlin | Maren Lehmann | Stefanie Lorenzen | Karlo Meyer | Olaf Müller | Jantine Nierop | Andreas Obermann | Vera Christina Pabst | Gert Pickel | Detlef Pollack | Chiara Porada | Felix Roleder | Andreas Sander | Gunther Schendel | Claudia Schulz | Friedrich Schweitzer | Henrik Simojoki | Lisanne Teuchert | Gerhard Wegner
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In der Corona-Pandemie sind die Herausforderungen, denen die pastorale Rolle ausgesetzt ist, und die Veränderungen insbesondere im Blick auf digitale Kommunikationsformen, vor denen sie steht, wie unter einem Brennglas deutlich geworden. Die Kontexte, Formen und Fragen pastoraler Praxis und religiöser Kommunikation neu in den Blick zu nehmen, dieser Aufgabe stellt sich die pastoralsoziologische Perspektive. In diesem Sammelband finden sich die verschriftlichten Beiträge der Jahrestagung vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD sowie weitere Beiträge aus dem Institut aus dem Bereich der Pastoral- und Religionssoziologie.Mit Beiträgen vonOKR’in Petra-Angela Ahrens, Prof. Dr. Arnd Bünker, Prof. Dr. Karl-Fritz Daiber, Prof. Dr. Kristian Fechtner, Prof. Dr. Lutz Friedrichs, Dr. Horst Gorski, Prof. Dr. Matthias Koenig, Prof. Dr. Georg Lämmlin, Landesbischof Ralf Meister, Simon Michel, Dr. habil. Hilke Rebenstorf, Dr. Gunther Schendel, Prof. Dr. Thomas Schlag, Prof. Dr. Matthias Sellmann, Prof. Dr. Regina Sommer, Dr. Julia Steinkühler, Prof. Dr. Gerhard Wegner und Dr. Edgar Wunder.
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In welchem Wechselverhältnis stehen religiöse Überzeugungen und Kirchenmitgliedschaft mit politischen Einstellungen und Vorurteilen? Diese Fragestellung wurde in einem von der EKD finanzierten Forschungsverbund zum Verhältnis von Religion, Kirche, Vorurteilen, Populismus und Demokratie von 2019 bis 2021 erforscht. Im Mai 2022 wurden die Ergebnisse mit dem Titel „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung“ veröffentlicht und bei einer vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD und der Evangelischen Akademie zu Berlin veranstalteten Tagung diskutiert. Der vorliegende Band versammelt die Beiträge der Tagung. Neben der Darstellung wesentlicher Ergebnisse des empirischen Forschungsprojektes enthält er Kommentare aus fachwissenschaftlicher Perspektive und diskutiert insbesondere die Implikationen, die sich hieraus für die wissenschaftliche Forschung, kirchliches Handeln und die Praxis im Umgang mit Vorurteilen und (rechts)populistischen Tendenzen ergeben.