Gerd Kegel - Böcker
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Sprachwirkung
Psychophysiologische Forschungsgrundlagen und ausgewählte Experimente
Häftad, Tyska, 1985
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Die Sprache erst macht den Menschen zum Menschen, wie wir ihn kennen. Über die Sprache erfährt der Mensch die Leistungen vieler Generationen bis zurück ins Dunkel der entlegensten Vergangenheit. Mit der Sprache regelt er sein hochkompliziertes Leben, mit ihr kann er in feinsten Schattierungen seine Gefühle ausdrücken. Die Sprache beeinflußt sein Denken, sein Erkennen und seinen Umgang mit den Dingen und Menschen. Die Sprache eines jeden Menschen ist sozial und privat zugleich. Ein Kind erwirbt die Sprache leicht, fast wie von selbst. Mit einem Jahr hören wir die ersten Wörter, bald darauf schon kurze Sätze. Die Welt wird erfahren und die Erfahrung in Sprache um gesetzt. Ist das Kind drei, vier oder fünf Jahre alt, können wir mit ihm schon längere Gespräche führen. Das Kind wird selb ständig, es wird zum Partner - ein kleiner Mensch. Ist ein Kind, das nicht sprechen lernt, kein richtiger Mensch? Wer das Kind liebt, muß die Frage entsetzt verneinen. Doch was meinen die anderen, die auch mit ihm zu tun haben? Das Kind versteht und spricht nichts. Es ist so schwer zu regulieren. Wa rum schreit es scheinbar unvermittelt auf, und warum schaut es im nächsten Augenblick stumpf in sich hinein? Ist dieses Kind dumm, und wird nie etwas aus ihm? Eltern schauen besorgt auf die Entwicklung ihres Kindes. Sie achten auf das erste Sitzen, Stehen und Laufen - vor allem aber auf das erste Wort. In klugen Büchern findet man das angemes sene Alter für diese Leistungen aufgelistet.
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Die empirisch-theoretische Erforschung des Spracherwerbs begann in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Warum ein älterer, durchaus vielversprechen der Ansatz nicht zur Geltung kam, werden wir zu klären trachten. In der ersten Epoche standen zwei Fragen im Vordergrund, jene nach einer möglichen Parallelität von phylo- und ontogenetischem Entwick lungsablauf und jene nach pädagogisch angemessenen Verhaltensnormen des Erziehers. Zu beiden haben sich die heutigen Standpunkte stark geän dert, so daß sie nicht in den Mittelpunkt des Kapitels gerückt werden sollen. Hier stehen die Verfahren, Daten und ontogenetischen Hypothesen jener Zeit und die sich aus ihnen ergebenden theoretischen Kontroversen. Ihre Darstellung kann nicht vollständig sein. Sie wird schwerpunktmäßig an den Arbeiten repräsentativer Forscher festgemacht -an WILLIAM THIERRY PREY ER, dem Begründer der Kindersprachforschung, an WILHELM WUNDT, dem herausragenden Psychologen seiner Zeit, und an CLARA und WILLIAM STERN, die mit einer noch heute beachteten Monographie den Höhepunkt dieser Epoche bilden. Weitere Autoren werden, wenn immer dies nützlich erscheint, in Verbindung mit den genannten behandelt. Mit den Arbeiten PREYERS, WUNDTS und des Ehepaars STERN ist eine in der Entwicklungspsychologie sich widerspiegelnde grundsätzliche Kontroverse der Psychologie verbunden. Für den Intellektualisten PREYER war Sprache von Beginn an eine Funktion des Verstandes, für den Voluntaristen WUNDT waren jedenfalls die Sprachanfänge eine Funktion von Affekten und Stre bungen. Diesen und abgeleitete Gegensätze wollten C. und W. STERN mit ihrer Konvergenztheorie überwinden.