Gideon Stiening – författare
Johann Georg Sulzer (1720-1779)
Aufklärung Zwischen Christian Wolff Und David Hume
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Michael Hißmann (1752-1784)
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Johann Georg Sulzer gehörte zu den prägenden Gestalten der europäischen Aufklärung in den 1750er und 1760er Jahren, sowohl in der Philosophie als auch in einer Reihe von Einzelwissenschaften - wie der Mathematik und der Pädagogik - sowie im Kontext literarischer und ästhetischer Diskurse. Federführend nahm er an den wichtigen Debatten, Kontroversen und Forschungsentwicklungen teil, die etwa in Berlin, in Leipzig oder in Paris die Aufklärung beschäftigte. Der vorliegende Band versammelt Studien von Philosophen, Literaturwissenschaftlern und Wissenschaftshistorikern zu allen Werkbereichen Sulzers, insbesondere zur lange Zeit vernachlässigten Erkenntnistheorie und Psychologie. Zugleich wird seine bislang weitgehend unbekannte praktische Philosophie diskutiert. Darüber hinaus werden auch Sulzers Sprach- und Kunsttheorie sowie seine Enzyklopädistik analysiert.Mit Beiträgen von: Élisabeth Décultot, Werner Euler, Frank Grunert, Jutta Heinz, Marion Heinz, Dieter Hüning, Heiner Klemme, Hans-Peter Nowitzki, Udo Roth, Gideon Stiening, Udo Thiel, Achim Vesper und Falk Wunderlich.
2 707 kr
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Michael Hißmann gehört zu den großen Unbekannten der deutschsprachigen Spätaufklärung in den 1770er und 1780er Jahren. Diese Position gründet vor allem in der materialistischen Konzeption, die der Philosoph im Kontext der Göttinger empiristischen Schule entwarf. Der seit der Mitte 18. Jahrhundert europaweit intensiv diskutierte Materialismus konnte sich in der deutschsprachigen Philosophie der Spätaufklärung schwerer durchsetzen als etwa in England oder Frankreich, da sich in ihr der Einfluss des Leibnizschen und Wolffschen Rationalismus als dominierend erwies. Vor diesem materialismuskritischen Hintergrund wird die affirmative Aufnahme und systematische Ausarbeitung eines Materialismus durch Michael Hißmann besonders auffällig, und sie wurde daher von vielen Zeitgenossen argwöhnisch begleitet. Die Forschung hat sich bisher weder mit der spezifischen Rezeption des Materialismus durch Michael Hißmann noch gar mit dessen eigener materialistischer Philosophie befasst. Auf den Feldern der Psychologie, der Anthropologie, der Metaphysik, der praktischen Philosophie, der Geschichtswissenschaften und Poetik suchte der Göttinger Philosoph seine materialistische Grundlagentheorie zu realisieren.
2 495 kr
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Georg Büchner war nicht nur einer der bedeutendsten Literaten und radikalsten Revolutionäre seiner Zeit, er war auch ein vielseitiger Wissenschaftler: Nach einem Studium der Naturgeschichte war er Privatdozent der Philosophie mit Schwerpunkten in der vergleichenden Anatomie und der Philosophiegeschichte. Gideon Stiening unterzieht das umfangreiche Corpus von Büchners wissenschaftlichen Texten einer kontextualisierenden Analyse und setzt es ins Verhältnis zu den politischen Texten und der Dichtung. Die wissensgeschichtliche Perspektive der Studie ermöglicht neben einer grundlegend neuen Sicht auf Büchners politische Theorie im Hessischen Landboten auch innovative Perspektiven auf sein literarisches Werk. Die interdisziplinäre Ausrichtung der Studie erlaubt den Nachweis, dass die philosophischen und wissenschaftlichen Kompetenzen Büchners einen Einfluss auf seine Literatur hatten, der demjenigen seiner politischen Einsichten gleichwertig ist. Stiening gelingt jenseits der tradierten These, nach der die Einheit des Büchner’schen Oeuvres nur von seiner Politik her zu denken sei, eine grundlegende Re-Lektüre von Büchners Werk.
Poetik des Briefromans
Wissens- und mediengeschichtliche Studien
2 198 kr
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Der ›Roman in Briefen‹ gehört zu den erfolgreichsten literarischen Gattungen des 18. Jahrhunderts; er gilt als Inbegriff des ›europäischen Sentimentalismus‹. Bei näherem Hinsehen aber erweist sich dieses Urteil als trügerisch, wird es doch weder der reichen Tradition des Briefromans vor Richardson noch seinen vielgestaltigen Ausprägungen im 18. Jahrhundert gerecht. Diese lassen sich einer empfindsamen Tradition ebenso wenig zurechnen wie bedeutende philosophische Reflexionsformen der Gattung um 1800. Selbst Goethes ›Werther‹, einer der Gründungstexte des modernen Bewusstseinsromans, ist in seiner poetischen Logik nur unzureichend erfasst, wenn man ihn als Ausdruck einer Epoche liest.Der komparatistisch angelegte Band stellt den Facettenreichtum des europäischen Briefromans in exemplarischen Einzelinterpretationen vor und fragt nach den Gründen für seine erstaunliche Karriere, indem er wissens- und mediengeschichtliche Kontexte der Gattung in den Blick rückt. So werden Konturen einer Gattungsgeschichte sichtbar, die das Verhältnis von Einzeltext und Gattung neu bestimmt.
2 031 kr
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Johann Nikolaus Tetens (1736-1807) gehörte zu den prägenden Gestalten der europäischen Aufklärung, und zwar sowohl innerhalb der Philosophie, im Kontext sprachtheoretischer und ästhetischer Diskurse, als auch in einer Reihe von Einzelwissenschaften (etwa der Mathematik und der Naturforschung). All diese Werkbereiche werden im vorliegenden Band von international renommierten Forschern eingehend betrachtet. Tetens hat als einer der ersten deutschsprachigen Autoren die Philosophie John Lockes und David Humes systematisch studiert und für die epistemologischen und moralphilosophischen Diskussionen der Zeit fruchtbar gemacht. Nicht zufällig wurde ihm in den britischen Debatten der Zeit der Titel eines ‚deutschen Locke'' verliehen. Er prägte wichtige Debatten, Kontroversen und Forschungsentwicklungen zwischen 1760 und 1790 insbesondere in seinem namhaften Einfluss auf Immanuel Kant. Tetens großer philosophischer Entwurf, Philosophische Versuche über die menschliche Natur und ihre Entwickelung von 1777, zeigt mit allem Nachdruck, dass es eine bedeutende und nachhaltige Rezeption und affirmative Aufnahme des britischen und französischen Empirismus in Deutschland gegeben hat. Dennoch suchte Tetens zugleich, die neuen Einflüsse dieses Empirismus mit den wolffianischen und leibnizianischen Lehren seiner Ausbildung zu vermitteln. Dieser spezifischen Vermittlungsleistung gilt ein besonderes Augenmerk aller Beiträge des Bandes.
2 723 kr
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Das Werk von 1777 zählt zu den bedeutendsten Veröffentlichungen der Philosophie der Spätaufklärung. In insgesamt 14 umfangreichen Essays versucht Tetens die Grundprobleme der Aufklärungsphilosophie zu lösen. Der Band bietet die erste vollständige und kommentierte Ausgabe dieses opus magnum der empiristischen Spätaufklärung seit der Erstpublikation.
Johann Nikolaus Tetens (1736-1807)
2 007 kr
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Philosophische Versuche über die menschliche Natur und ihre Entwickelung
2 663 kr
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Georg Büchner war nicht nur einer der bedeutendsten Literaten und radikalsten Revolutionäre seiner Zeit, er war auch ein vielseitiger Wissenschaftler: Nach einem Studium der Naturgeschichte war er Privatdozent der Philosophie mit Schwerpunkten in der vergleichenden Anatomie und der Philosophiegeschichte. Gideon Stiening unterzieht das umfangreiche Corpus von Büchners wissenschaftlichen Texten einer kontextualisierenden Analyse und setzt es ins Verhältnis zu den politischen Texten und der Dichtung. Die wissensgeschichtliche Perspektive der Studie ermöglicht neben einer grundlegend neuen Sicht auf Büchners politische Theorie im Hessischen Landboten auch innovative Perspektiven auf sein literarisches Werk. Die interdisziplinäre Ausrichtung der Studie erlaubt den Nachweis, dass die philosophischen und wissenschaftlichen Kompetenzen Büchners einen Einfluss auf seine Literatur hatten, der demjenigen seiner politischen Einsichten gleichwertig ist. Stiening gelingt jenseits der tradierten These, nach der die Einheit des Büchner’schen Oeuvres nur von seiner Politik her zu denken sei, eine grundlegende Re-Lektüre von Büchners Werk.
2 797 kr
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Das Werk von 1777 zählt zu den bedeutendsten Veröffentlichungen der Philosophie der Spätaufklärung. In insgesamt 14 umfangreichen Essays versucht Tetens die Grundprobleme der Aufklärungsphilosophie zu lösen. Der Band bietet die erste vollständige und kommentierte Ausgabe dieses opus magnum der empiristischen Spätaufklärung seit der Erstpublikation.
4 067 kr
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Die Neuen Diskurse führen den 2011 bei De Gruyter erschienenen Band gleichen Titels fort, bringen erneut Diskurse aus ganz verschiedenen Disziplinen und Gegenstandsfeldern zusammen und sind deshalb für Fragen der Disziplinengeschichte wie auch der Geschichte der Gelehrsamkeit generell interessant. Die 17 Beiträge zur Erforschung der frühneuzeitlichen Gelehrtenkultur behandeln u. a. die Prodigiendiskussion und den Streit um die Legitimität der Bilder, das Konzept der philosophia perennis und das Postulat der libertas philosophandi samt seiner Vorgeschichte, Debatten über Religionskritik und den libertinage érudit, über Polyhistorie und Polymathie, Konzepte der Utopie, der Kritik und der politischen Anthropologie, der Kosmographie und der Technik, Auseinandersetzungen um Definitionen des Todes in der Medizin sowie Diskurse über die Neue Welt; ein eigener Beitrag diskutiert kritisch die Konzepte, die über den Epochenbegriff Frühe Neuzeit im Umlauf sind.
2 049 kr
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Johann Nikolaus Tetens (1736-1807) gehörte zu den prägenden Gestalten der europäischen Aufklärung, und zwar sowohl innerhalb der Philosophie, im Kontext sprachtheoretischer und ästhetischer Diskurse, als auch in einer Reihe von Einzelwissenschaften (etwa der Mathematik und der Naturforschung). All diese Werkbereiche werden im vorliegenden Band von international renommierten Forschern eingehend betrachtet. Tetens hat als einer der ersten deutschsprachigen Autoren die Philosophie John Lockes und David Humes systematisch studiert und für die epistemologischen und moralphilosophischen Diskussionen der Zeit fruchtbar gemacht. Nicht zufällig wurde ihm in den britischen Debatten der Zeit der Titel eines ‚deutschen Locke'' verliehen. Er prägte wichtige Debatten, Kontroversen und Forschungsentwicklungen zwischen 1760 und 1790 insbesondere in seinem namhaften Einfluss auf Immanuel Kant. Tetens großer philosophischer Entwurf, Philosophische Versuche über die menschliche Natur und ihre Entwickelung von 1777, zeigt mit allem Nachdruck, dass es eine bedeutende und nachhaltige Rezeption und affirmative Aufnahme des britischen und französischen Empirismus in Deutschland gegeben hat. Dennoch suchte Tetens zugleich, die neuen Einflüsse dieses Empirismus mit den wolffianischen und leibnizianischen Lehren seiner Ausbildung zu vermitteln. Dieser spezifischen Vermittlungsleistung gilt ein besonderes Augenmerk aller Beiträge des Bandes.
Georg Friedrich Meier (1718-1777)
Philosophie ALS Wahre Weltweisheit
2 014 kr
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1 857 kr
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Georg Friedrich Meier (1718-1777) gehörte zu den prägenden Philosophen und Publizisten der europäischen Aufklärung zwischen 1750 und 1780, und zwar sowohl innerhalb aller Teilbereiche der Fach- und Schulphilosophie als auch im Kontext literarischer und populärphilosophischer Diskurse.
Als Professor für Philosophie wirkte Meier zeitlebens in Halle, wo sich nach der 1694 erfolgten Gründung der Universität ein intellektuelles Zentrum der Aufklärung in Deutschland etabliert hatte, das in der Wahrnehmung der Zeitgenossen über das gesamte 18. Jahrhundert hinweg von außerordentlicher Attraktivität war. Als Philosoph zog Meier Studenten aus ganz Deutschland an und hatte somit nicht nur an dieser Entwicklung Halles als geistiges Zentrum, sondern an der deutschsprachigen Aufklärung insgesamt bis in die 1770er Jahre maßgeblichen Anteil.
Stellt man zusätzlich die Wertschätzung in Rechnung, die ihm etwa durch Mendelssohn, Lessing, Herder und Kant zuteil wurde, dann muss erstaunen, dass Meiers bedeutende Stellung in der intellektuellen Landschaft der europäischen Aufklärung noch keine Entsprechung in der Forschung erfahren hat. Diese Lücke schließt der Band, indem er ein Gesamtbild von Meiers Œuvre zeichnet.
1 857 kr
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Georg Friedrich Meier (1718-1777) gehörte zu den prägenden Philosophen und Publizisten der europäischen Aufklärung zwischen 1750 und 1780, und zwar sowohl innerhalb aller Teilbereiche der Fach- und Schulphilosophie als auch im Kontext literarischer und populärphilosophischer Diskurse.
Als Professor für Philosophie wirkte Meier zeitlebens in Halle, wo sich nach der 1694 erfolgten Gründung der Universität ein intellektuelles Zentrum der Aufklärung in Deutschland etabliert hatte, das in der Wahrnehmung der Zeitgenossen über das gesamte 18. Jahrhundert hinweg von außerordentlicher Attraktivität war. Als Philosoph zog Meier Studenten aus ganz Deutschland an und hatte somit nicht nur an dieser Entwicklung Halles als geistiges Zentrum, sondern an der deutschsprachigen Aufklärung insgesamt bis in die 1770er Jahre maßgeblichen Anteil.
Stellt man zusätzlich die Wertschätzung in Rechnung, die ihm etwa durch Mendelssohn, Lessing, Herder und Kant zuteil wurde, dann muss erstaunen, dass Meiers bedeutende Stellung in der intellektuellen Landschaft der europäischen Aufklärung noch keine Entsprechung in der Forschung erfahren hat. Diese Lücke schließt der Band, indem er ein Gesamtbild von Meiers Œuvre zeichnet.
Briefwechsel
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Der Göttinger Philosoph Michael Hißmann (1752-1784), der nicht nur, aber auch seiner materialistischen Positionen wegen ein besonderes Interesse der Philosophiegeschichte verdient, pflegte ein weitgespanntes Netz von Korrespondenzen mit Freunden und Kollegen. Der erst kürzlich wiederaufgefundene Nachlass Hißmanns ermöglicht jetzt eine umfassende Dokumentation dieses Briefwechsels. Zu Hißmanns Briefpartnern gehörten mit Christian Garve, Christian Konrad Wilhelm Dohm, Karl Franz von Irwing und Jakob Mauvillon herausragende Vertreter der intellektuellen Prominenz des späten 18. Jahrhunderts. Beispielhaft lassen sich an diesem Briefkorpus nicht allein die Alltagskultur eines prekären Gelehrtenlebens im späten 18. Jahrhundert nachvollziehen, sondern auch die wissenschaftspolitischen Dimensionen eines radikalaufklärerischen Programms nachzeichnen.
1 913 kr
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Der Göttinger Philosoph Michael Hißmann (1752-1784), der nicht nur, aber auch seiner materialistischen Positionen wegen ein besonderes Interesse der Philosophiegeschichte verdient, pflegte ein weitgespanntes Netz von Korrespondenzen mit Freunden und Kollegen. Der erst kürzlich wiederaufgefundene Nachlass Hißmanns ermöglicht jetzt eine umfassende Dokumentation dieses Briefwechsels. Zu Hißmanns Briefpartnern gehörten mit Christian Garve, Christian Konrad Wilhelm Dohm, Karl Franz von Irwing und Jakob Mauvillon herausragende Vertreter der intellektuellen Prominenz des späten 18. Jahrhunderts. Beispielhaft lassen sich an diesem Briefkorpus nicht allein die Alltagskultur eines prekären Gelehrtenlebens im späten 18. Jahrhundert nachvollziehen, sondern auch die wissenschaftspolitischen Dimensionen eines radikalaufklärerischen Programms nachzeichnen.
1 839 kr
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1 926 kr
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Friedrich Vollhardt befasst sich in seiner Untersuchung „Selbstliebe und Geselligkeit" und vielen weiteren Arbeiten intensiv mit dem Verhältnis der Literatur zu Wissensbeständen, die sich der praktischen Vernunft zuordnen lassen. Dazu zählen neben Rechts- und Morallehren auch Theorien der Politik und der Religion. Daher lässt sich sagen, dass sich Vollhardts Forschungen im Sinne des (ihm besonders nahen) 17. und 18. Jahrhunderts auf die Bedeutung einer philosophia practica universalis für die Literatur konzentrieren.
Diesem Themenkomplex ist auch die Festschrift zu Vollhardts 60. Geburtstag gewidmet: Lehrer und Kollegen, Schüler und Freunde des Geehrten setzen sich aus philologischen, philosophischen, theologischen und historischen Perspektiven mit dem Verhältnis von Literatur und praktischer Vernunft auseinander. Sie spannen dabei einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
1 926 kr
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Friedrich Vollhardt befasst sich in seiner Untersuchung „Selbstliebe und Geselligkeit" und vielen weiteren Arbeiten intensiv mit dem Verhältnis der Literatur zu Wissensbeständen, die sich der praktischen Vernunft zuordnen lassen. Dazu zählen neben Rechts- und Morallehren auch Theorien der Politik und der Religion. Daher lässt sich sagen, dass sich Vollhardts Forschungen im Sinne des (ihm besonders nahen) 17. und 18. Jahrhunderts auf die Bedeutung einer philosophia practica universalis für die Literatur konzentrieren.
Diesem Themenkomplex ist auch die Festschrift zu Vollhardts 60. Geburtstag gewidmet: Lehrer und Kollegen, Schüler und Freunde des Geehrten setzen sich aus philologischen, philosophischen, theologischen und historischen Perspektiven mit dem Verhältnis von Literatur und praktischer Vernunft auseinander. Sie spannen dabei einen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
268 kr
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Friedrich Schillers Abhandlung Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen aus dem Jahre 1795 gehört zu den wirkmächtigsten theoretischen Texten zur Schönheit und zur Kunst um 1800. Wie aus den Forschungen zu Hölderlin, Jean Paul, Herder, den Brüdern Schlegel, Schelling u.v.m. bekannt ist, wurden Schillers Briefe umgehend nach ihrem Erscheinen gelesen und kritisch für die je eigene Entwicklung verarbeitet. Noch Hegel und Vischer bezogen sich in ihren umfassenden Ästhetiken um die Mitte des 19. Jahrhunderts kritisch und affirmativ auf Schillers großen Wurf. Darüber hinaus vermag Schiller der rousseauschen Aufklärungs- und Kulturkritik eine Form zu geben, die bis ins späte 20. Jahrhundert – so bei Habermas – ihre Wirksamkeit behält. In diesen „gelehrten Briefen“ gelingt Schiller mithin nicht nur eine Legitimation der Kunst in Zeiten revolutionären Umbruchs in Europa, sondern auch eine integrative Vermittlung zeitgenössischer Philosophie von Kant über Reinhold bis Fichte im Zeichen der Ästhetik.
301 kr
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Friedrich Schillers Abhandlung Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen aus dem Jahre 1795 gehört zu den wirkmächtigsten theoretischen Texten zur Schönheit und zur Kunst um 1800. Wie aus den Forschungen zu Hölderlin, Jean Paul, Herder, den Brüdern Schlegel, Schelling u.v.m. bekannt ist, wurden Schillers Briefe umgehend nach ihrem Erscheinen gelesen und kritisch für die je eigene Entwicklung verarbeitet. Noch Hegel und Vischer bezogen sich in ihren umfassenden Ästhetiken um die Mitte des 19. Jahrhunderts kritisch und affirmativ auf Schillers großen Wurf. Darüber hinaus vermag Schiller der rousseauschen Aufklärungs- und Kulturkritik eine Form zu geben, die bis ins späte 20. Jahrhundert – so bei Habermas – ihre Wirksamkeit behält. In diesen „gelehrten Briefen“ gelingt Schiller mithin nicht nur eine Legitimation der Kunst in Zeiten revolutionären Umbruchs in Europa, sondern auch eine integrative Vermittlung zeitgenössischer Philosophie von Kant über Reinhold bis Fichte im Zeichen der Ästhetik.
Johann Georg Heinrich Feder (1740–1821)
Empirismus und Popularphilosophie zwischen Wolff und Kant
2 079 kr
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Ausgewählte Schriften
2 025 kr
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