Heinrich von Lubeck – författare
Visar alla böcker från författaren Heinrich von Lubeck. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2025776 kr
Läs direkt efter köp
In der Zeit von 1250 bis 1350 gab es in Deutschland eine hochentwickelte, reich differenzierte Philosophie, die sich, von Albertus Magnus ausgehend, in standiger Auseinandersetzung mit den von Paris kommenden Impulsen entwickelte und sowohl in geistes- wie naturwissenschaftlicher Hinsicht eine Sonderstellung behauptete. Die sogenannte Deutsche Mystik findet hier ihren Ursprung. Au er Meister Eckhart zahlen zu den bedeutendsten Autoren dieses Zeitraums Dietrich von Freiberg, Ulrich von Strassburg, Heinrich von Lubeck und Berthold von Moosburg. Von ihren Werken ist allerdings nur ein verschwindend kleiner Teil ediert. Gerade die Interpretation Meister Eckharts beweist jedoch, welche Fehlschlusse moglich sind, weil der unmittelbare Kontext nicht hinreichend erschlossen ist. In der Vergangenheit wurden diese Autoren, deren geschichtlicher Rang und deren Einflu auf die Entwicklung der deutschen Sprache und Literatur unbestritten sind, vielfach zu isoliert betrachtet. Im Corpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi (CPTMA) werden kritische Ausgaben der fast ausnahmslos ungedruckt gebliebenen Texte ediert. Erst eine vergleichende Betrachtung macht den Zusammenhang und den Reichtum bedeutsamer Varianten im Spannungsfeld von Aristotelismus, Neuplatonismus, arabischer Tradition und Albertinismus sichtbar. Die Ausgaben des Corpus Philosophorum Teutonicorum Medii Aevi sind der Schlussel zu einem angemessenen Verstandnis der Deutschen Mystik . Sie dokumentieren den Anfang der Philosophie in Deutschland.
E-bok
PDF, Tyska, 20251 169 kr
Läs direkt efter köp
Die wenigen biographischen Daten, die wir von Heinrich kennen, deuten auf seine feste Zugehorigkeit zur relativ kleinen Elite der deutschen Intellektuellen aus dem Predigerorden hin, welche in der Zeit Meister Eckharts und Dietrichs von Freiberg in Deutschland eine Position kultureller Hegemonie erreicht hatte. Sein Lebenslauf zeigt den charakteristischen Wechsel zwischen Lehre und Ordenspolitik, zwischen Studieren und Regieren, der auch bei den beiden anderen festzustellen ist - er war von 1325 bis 1336 Provinzialprior der Saxonia, in den Jahren 1312 und 1336 Provinzialvikar und ubte (wie Berthold von Moosburg) eine universitare Lehrtatigkeit als Lector regens am Kolner Studium generale aus. In Koln diskutierte er seine Quodlibeta. Er trug den Sigelring, den Meister Eckhart als erster Provinzial der Saxonia hatte herstellen lassen. In den Krisenjahren des Kolner Inquisitionsprozesses und der papstlichen Entscheidung in Avignon gegen Eckhart leitete Heinrich die Provinz, zu der Eckhart als filius nativus des Erfurter Konvents gehorte. Er wurde gewahlt, als die Eckhart-Affare begann, und blieb elf lange Jahre im Amt. Die Stellungnahmen zu den durch die Kolner Studenten vorgeschlagenen Fragen de quolibet , die eine Personlichkeit dieses Kalibers diskutierte, versprechen wichtige Einsichten in die theologischen Auseinandersetzungen des fruhen 14. Jahrhunderts. Der Bedeutung der Quodlibeta wird man jedoch erst dann gerecht, wenn ihr spezifisches kulturpolitisches Potential in bezug auf die regionalen Diskussionen, die damals innerhalb der deutschen Dominikaner stattfanden, vollstandig an den Tag gebracht wird. Der vorliegende Band bildet eine Basis fur weiterfuhrende Forschungen.